derStandard.atInternationalAsien-PazifikAfghanistan

21.11.2009 12:42

Bub sollte Bombe deponieren und stirbt bei Explosion
Kabul prangert Kindermissbrauch durch Taliban an

Kabul - Ein 13-Jähriger ist im Süden von Afghanistan ums Leben gekommen, als er auf Anweisung von Aufständischen eine Bombe verstecken sollte und diese vorzeitig hochging. Der Bub habe den Sprengsatz am Freitag unter einer Brücke im Verwaltungsbezirk Sahri deponieren sollen und dabei im Auftrag von "Terroristen" gehandelt, teilte das Innenministerium in Kabul am Samstag mit. Die Aufständischen "belügen Kinder und benutzen sie, um ihre schlimmen Ziele zu erreichen", hieß es weiter. Kandahar ist eine Hochburg der islamistischen Taliban. (APA)

Postings anzeigen [4]

Diesen Inhalt in der Vollversion anzeigen


derStandard.at | International | Inland | Wirtschaft | Web | Sport | Panorama | Etat | Kultur | Wissenschaft | Gesundheit | Bildung | dieStandard.at | Meinung
© derStandard.at
2010