Kandidaten

Barroso kurz vor Abschluss der Kommission neu

20. November 2009, 18:48

Derzeit fehlen "nur noch wenige Kandidaten", aber es lasse sich jetzt bereits abschätzen, dass wahrscheinlich acht weibliche Kommissare in Brüssel antreten könnten

Anfang bis "spätestens Mitte nächster Woche" werden alle Regierungen die noch ausstehenden Kandidaten für die neue EU-Kommission nominiert haben. Präsident José Manuel Barroso wird dann mit der definitiven Zuteilung der Zuständigkeiten beginnen, erfuhr der Standard am Freitag in Brüssel.

Derzeit fehlen "nur noch wenige Kandidaten", aber es lasse sich jetzt bereits abschätzen, dass wahrscheinlich acht weibliche Kommissare in Brüssel antreten könnten - so viele wie derzeit.

Politisch gäbe es einen Ausgleich zwischen Christdemokraten, Liberalen und Sozialdemokraten insofern, als die Liberalen im EU-Parlament zwar deutlich schwächer seien, aber dafür mehr Kommissare besetzten, während den Sozialdemokraten, der zweitstärksten Fraktion in Straßburg, das mächtige Amt der EU-Außenministerin und Vizepräsidentin zugefallen sei.

Wer die gewichtigsten Ressorts übernimmt, wird nicht bestätigt, es müssten zunächst alle Kandidaten bekannt sein, ehe es eine Verteilung nach deren Qualifikationen und den diversen Interessen geben. Sicher scheint, dass mehr als die Hälfte der bisherigen Kommissare im Amt bleiben.

Frankreich soll sich für Michel Barnier das wichtige Binnenmarktressort gesichert haben. Der Deutsche Günther Oettinger dürfte Industrieagenden erhalten. Der Spanier Joaquín Almunia kann damit rechnen, das Dossier für Wirtschaft und Währung zu behalten oder gleichwertig mit Wettbewerbskontrolle bedacht zu werden. (tom/DER STANDARD, Printausgabe, 21.11.2009)

Pol e Mike
00
22.11.2009, 15:16
Faymann hats versemmelt....aus Dummheit und ANgst!

Mit Schüssel und Klassnik hat Österreich 2 Spitzenkandidaten im Rennen.

Selbst Gusi wär gegangen, als Quotensau....Eier hat er ja keine!

Luky Pozzo
00
23.11.2009, 12:41

Küssel und Schassnik - Sie hätten's noch weiter versemmeln können.

Viktor Adler
00
21.11.2009, 14:53
Und ein glanzloser Faymann hat eine Glanzleistung erbracht,

nämlich zu verhindern, dass Österreich den mächtigen Agrarkommissar bekommt. Gleichzeitig hat er der Abmontage des Lissabon-Vertrages mit der Besetzung der beiden Spitzenjobs mit Nobodies ohne Regierung, Parlament oder gar Volksabstimmung zugestimmt. Beides muss ihm erst einer nachmachen.

Jan Sommer
00
22.11.2009, 14:07
Nur weil der unsägliche Molterer für ein paar Monate


Landwirtschaftsminister war und in der Nähe von ein paar Landwirten wohnt wäre er noch ganz lange keine gute Wahl gewesen.

Da wird der Öffentlichkeit eine Kompetenz vorgegaukelt von der er auch schon wieder überfordert wäre.
js

ddsg-kapitän nemo
00
22.11.2009, 11:17

faymann hat mit seinem vorgehen die övp geärgert, darauf ist es ihm angekommen. diese kurzfristige freude war für ihn viel wichtiger als ein mächtiges eu-kommissariat für viele jahre.

mit herkömmlichen maßstäben eines bundeskanzlers dürfen sie faymann nicht messen, denen ist er nicht gewachsen.

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