Die fünf EAC-Staaten Burundi, Kenia, Uganda, Ruanda und Tansania haben seit 2005 bereits eine Zollunion
Arusha - Fünf Staaten Ostafrikas haben eine
Wirtschaftsgemeinschaft gegründet. Die Staatschefs von Burundi, Kenia,
Uganda, Ruanda und Tansania unterschrieben den Vertrag am Freitag im
tansanischen Arusha. In der Wirtschaftsgemeinschaft sollen Waren und
Kapital frei zirkulieren können, für Arbeitskräfte und Unternehmen
ist eine Niederlassungsfreiheit geplant. Neue Straßen und Eisenbahnen
sollen den Handel erleichtern. Der gemeinsame Markt mit 126 Millionen
Menschen soll ab Juli 2010 Wirklichkeit werden.
"Dies ist ein großer Schritt vorwärts", sagte der tansanische
Präsident Jakaya Kikwete bei der Unterzeichnung. "Nach diesem
historischen Ereignis werden wir weiter voranschreiten." Das Abkommen
muss vor Inkrafttreten von allen fünf Staaten ratifiziert werden. Die
Unterzeichnung fand im Rahmen der Feiern zum zehnten Jahrestag der
Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) statt. Die fünf EAC-Staaten haben
seit 2005 bereits eine Zollunion. Die vereinbarte
Wirtschaftsgemeinschaft soll den Grundstein für eine
Währungsgemeinschaft und sogar eine politische Union bilden. (APA)