derStandard.atWebInnovationenApple

Microsoft_BIEB_PDA_RoS_Q

22.11.2009 11:42

E-Mail von Steve Jobs "von meinem iPhone gesendet"
Der Apple-CEO antwortete einem verzweifelten Entwickler persönlich auf einen Beschwerdebrief - 1 Foto

Wer Apple-Marken für seine eigenen Produkte verwendet, bekommt rasch Post vom Anwalt des Herstellers aus Cupertino, auch wenn es sich um Software für Apple-Produkte handelt. The Little App Factory sollte nach Auffassung des Herstellers den Namen ihrer Anwendung iPodRip ändern, da es den Namen "iPod" enthalte. In einem beherzten E-Mail an Apple-Chef Steve Jobs persönlich, das Crunchgear vorliegt, hat sich CEO John Devor persönlich an Steve Jobs gewendet.

Hilferuf an Jobs

Mit iPodRip können Musik, Videos und Fotos vom iPod und iPhone auf den Computer transferiert werden. Die Anwendung wurde bereits 2003 entwickelt und mittlerweile über fünf Millionen Mal heruntergeladen. Das Unternehmen wolle Apple mit der Verwendung des Namens keinen Schaden zufügen, sondern erweitere die Mac-Umgebung um einen weiteren Service, der auch vom Apple-Support bereits empfohlen worden sei. Man hoffe auf die Unterstützung und Hilfe von Jobs, um das Produkt zu schützen. Der Apple-CEO sei für Devor immer Inspiration gewesen.

"Das ist nicht so schwer"

Die Überraschung und Enttäuschung muss bei The Little App Factory groß gewesen sein, als Steve Jobs zwar tatsächlich antwortete, jedoch nicht sehr verständnisvoll. Der Apple-Mitgründer schrieb zurück: "Change your apps name. Not that big of a deal. Steve, Sent from my iPhone". Um sich keine weiteren rechtlichen Probleme mit Apple aufzuhalsen, haben die Entwickler ihr Programm mittlerweile auf iRip umbenannt. (red)

 

Postings anzeigen [100]


Link

Jobs to The Little App Factory: Name change "Not that big of a deal"

Diesen Inhalt in der Vollversion anzeigen


derStandard.at | International | Inland | Wirtschaft | Web | Sport | Panorama | Etat | Kultur | Wissenschaft | Gesundheit | Bildung | dieStandard.at | Meinung
© derStandard.at
2010