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ChromeOS zum Ausprobieren

Andreas Proschofsky, 20. November 2009 09:19
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    screenshot: andreas proschofsky

    Googles ChromeOS zum Ausprobieren in einer virtuellen Maschine

Externer Entwickler erstellt eine virtuelle Maschine zum Testen - Erster Einblick in Googles Betriebssystem

Viel hatten im Vorfeld der donnerstäglichen Präsentation von ChromeOS wohl darauf gehofft, dass es Googles neues Betriebssystem gleich zum Download geben wird. Doch Google enttäuschte die Erwartungen zumindest in diesem einen Bereich, das Unternehmen beharrte darauf, dass man die fertige Software nur mit der zugehörigen Hardware auslieferen möchte.

Source Code

Was Google allerdings sehr wohl gemacht hat, ist den vollständigen Source Code von ChromeOS freizugeben - und damit auch zu ermöglichen das Betriebssystem selbst zusammenzustellen. Diese Möglichkeit hat nun ein externer Entwickler in Windeseile wahrgenommen und aus dem aktuellen Code eine virtuelle Maschine mit ChromeOS zusammengestellt. Diese lässt sich - ganz legal - per Bittorrent herunterladen. Das Image liegt dabei im VMware Disk-Format vor, das allerdings auch von einigen anderen Virtualisierungslösungen wie dem freien Virtualbox genutzt werden kann.

Vergleiche

Vor dem Einsatz sei darauf hingewiesen, dass die Nutzung in einer virtuellen Maschine weder in Performance noch bei allen Features mit dem nativen System mithalten kann, etwa was die in manchen Videos gezeigten Übergangseffekte betrifft. Trotzdem lässt sich so schon ein recht guter Einblick in die grundlegenden Prinzipien von ChromeOS nehmen, der Browser übernimmt hier tatsächlich sämtliche Aufgaben.

Login

Da das Betriebssystem gänzlich auf die Nutzung von Web-Services ausgerichtet ist, ist zum Login ein Google-Account vonnöten. Dabei ist zu beachten, dass die Standard-Tastatureinstellungen auf Englisch eingestellt sind. (Andreas Proschofsky, derStandard.at, 20.11.09)

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Posting 1 bis 25 von 45
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Rupert Indra
27.11.2009 11:02
Big Brother Google

Bin ich der einzige dem ganz grün um die Nase wird, wenn ich höre, dass hier ein "Betriebssystem" vorhanden ist das unter kompletter Überwachung steht?
Sich einzubilden dass Datenschutzgesetze stark genug bleiben, dass unter GoogleOS der Begriff Privatsphäre irgendeine Bedeutung haben wird, ist schon recht blauäugig.
Wacht auf, und vergesst jedwege "Betriebssysteme" auf Internet-Basis.
Das Client-Server Systeme Sinn machen glaub ich sofort. Jedoch nicht wirklich im privaten Bereich.

Die jetzige Entwicklung (Cloud-Computing, Web-basierende Betriebssysteme) wird hoffentlich am Verstand der Kunden scheitern und ein Nischenprodukt bleiben.
Aber seit Facebook & co. zeigen sich Leute im exhibitionistischer... Googles Chance lebt.

so go
29.11.2009 19:39

man stelle sich vor die workstation der empfangsdame würde nicht nur telefonlisten, facebook und xing ausgeben...

sondern auch noch 2 gig ram und ein swap drive dem cluster zur verfügung stellen!

*lechz*

Tobias Zachl
23.11.2009 13:11
Wahrscheinlich find' ich's als einziger witzig...

"die Standard-Tastatureinstellungen" muahahaha

cygnusxone
22.11.2009 00:06

zitat: "das Unternehmen beharrte darauf, dass man die fertige Software nur mit der zugehörigen Hardware auslieferen möchte."

irgnedwie entspricht das so gar nicht meiner vorstellung von opensource

aceFruchtsaft
22.11.2009 11:17

Vielleicht solltest deine Vorstellung von OSS noch mal überdenken. Ich kenne sonst keinen der das so definiert, dass Pre-Alpha-Releases im Binärformat zum Download angeboten werden müssen.

cygnusxone
22.11.2009 12:03

ja ja, wer lesen kann ist klar im vorteil.

nochmal für dich.
laut bericht will google das alpha-releas genauso wenig zum download anbieten sondern nur mit hardware ausliefern.

aceFruchtsaft
22.11.2009 14:39

Nochmal für dich: so what?

Zeige mir die Definition von OSS, die inkludiert, dass man Binärdateien beziehen kann. Schon mal darüber nachgedacht, wieso es "open source", und nicht "free binary" heißt?

so go
29.11.2009 19:32

klugscheissen darf man, wenn man recht hat! =)

Freie Welt
21.11.2009 15:39
Man stelle sich das mal vor:

Alles, also wirklich ALLES, was man mit seinem Computer macht (erstellt, abspeichert), läuft über die Google-Server! Und zwar grundsätzlich, weil das ja der Witz hinter diesem OS ist.

Auch wenn Page&Brin seelenreine Idealisten sein mögen, die US Homeland Security MUSS sich da einfach reinhängen! Sie wären jedenfalls geradezu fahrlässig, wenn sie es nicht tun würden. Und wohlgemerkt: Sie dürfen das auch. Wie ja auch bei Facebook und Twitter.

Also mir persönlich ist das mit der Privatsphäre ohnehin eher egal, aber aus globaler Sicht missfällt mir dieser Gedanke trotzdem.
Trau, schau wem...

so go
29.11.2009 19:35
ich stelle mir vor: nie wieder einen rechner kaufen zu müssen und dennoch aktuelle hardware zu haben.

komischer gedanke! ^^

MAGOS
21.11.2009 14:47
Probiert ... und gelöcht

kann ja nicht mehr als jedes iphone bzw. nokia smartphone. an sich nur ein browser. und dafür ca. 700 MB?

salenoz
 
21.11.2009 16:50
Linux auf den PC und ein guter Browser

Vielseitiger und auf jeden Fall besser als ChromeOS

kernspaltung
21.11.2009 14:45

das ist außer für surfstations wirklich für niemanden interessant.
fad!

GAT
 
21.11.2009 10:44
Google überall

E-mailen und Internet-kommunizieren mit Google (Wave), Präsentationen und Spreadsheets erstellen, telefonieren und durchs Leben navigieren, suchen, news lesen und sich informieren, mit Google shoppen und Termine verwalten, Bücher lesen, private Fotos katalogisieren, den Desktop durchsuchen oder ihn gleich via ChromeOS zu Google auslagern - und natürlich (denn damit verdient Google Geld) werben, werben, werben.

Was klassische Medien nicht schaffen (und wofür wir sie verteufeln würden), hat sich Google zum Ziel gemacht: Werbekunden zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort potenziell kognitive Ressourcen relevanter Zielgruppen verkaufen zu können. Ein Leben mit Google ist ein Leben für Google.

cygnusxone
22.11.2009 00:04

kann nur zustimmen und einen proff. von mir zitieren.

"ich versteh nicht warum die leute angst vor einem überwachungs/polizei staat haben, wo sich doch eh fast jeder freiwillig in die volle überwachung begibt." er hat das vor ca. 6 jahren noch auf div. kundenkarten von div. kaufhäusern bezogen, wäre interessant was er jetzt zu google sagt.

Tobias Zachl
23.11.2009 13:21
Für mich...

...ist schon ein Unterschied, ob ich bewusst (auch persönliche) Daten preisgebe oder ob ich immer damit rechnen muss, dass ich überwacht werde. Ich erzähle auch meinem Nachbarn manchmal Persönliches, möchte aber nicht, dass er permanent mit einer Videokamera in mein Wohnzimmer filmt.

Dabei geht's um Vertrauen, das ich in beiden Fällen selbst einschätzen muss: im Netz und bei meinem Nachbarn.

Herzerzog Johann
22.11.2009 11:53
Die Herde strömt freiwillig in die Schlachthöfe ...

so go
29.11.2009 19:38
natürlich, denn die herde wurde ja auch die letzten 30 jahre genau so konditioniert!

need a brake
20.11.2009 23:45
externer entwickler?

entwickler von viren?

torrent auf piratebay, geuppt von anonymous ohne erwähnung einer webseite?

nichts für mich. :)

axeman
21.11.2009 16:08

wovor haben sie angst?
erstellen sie halt einen fake google account....
dann kann ihnen nichts passieren

Mucius Valerius Scapula
20.11.2009 21:56

Saudämliche Frage... aber mein VMWare mag das Image nicht. Keine Chance das zu importieren. Gibts da einen Trick?!

kernspaltung
21.11.2009 13:52

virtual box schafft abhilfe!

Charlie Waffles
20.11.2009 23:58

Da muss man nichts importieren. Einfach eine neue VM anlegen und als virtuelle Platte die heruntergeladene VMDK nehmen. Den Download vorher entpacken, falls noch nicht geschehen.

Mucius Valerius Scapula
21.11.2009 13:53

Habs schon geschafft, danke. Einfach zu kompliziert gedacht :)

THE MISSING LINK
20.11.2009 23:56

bei mir meldet er,daß er 64bit nicht mag....

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