Ein fundamental anderer Ansatz als das, was es bislang gibt - Quelltext veröffentlicht
Am Donnerstag stellte Google erstmals Details seines neuen Computer-Betriebssystems Chrome OS vor. Es unterscheidet sich fundamental von herkömmlichen Betriebssystemen wie Microsofts Windows oder Apples Mac OS X und stellt das das Web in den Mittelpunkt.
"Jeder kann der Weiterentwicklung des Betriebssystems mitarbeiten"
Die ersten Computer mit Chrome OS sollen Ende 2010 verfügbar sein, Google hat den Source-Code des Systems jedoch bereits veröffentlicht und zum Download bereit gestellt. So kann jeder "an der Weiterentwicklung des Betriebssystems mitarbeiten", betont Google in seiner Presseaussendung. Bei der Entwicklung seien Geschwindigkeit, Einfachheit und Sicherheit die Maximen.
Chrome OS baut auf Linux und dem 2008 eingeführten Webbrowser Google Chrome. Anwendungen, wie Textverarbeitung oder Spiele, werden gänzlich über das Internet ausgeführt. Nutzer müssen nichts herunterladen und keine Updates durchführen. Daten werden im Internet gespeichert. Die Startzeit beträgt wenige Sekunden - bei der Vorstellung war das System nach sieben Sekunden einsatzbereit.
In Sachen Sicherheit setzten die Entwickler auf bereits beim Chrome
eingeführte Sicherheitsfeatures. Jedes Browser-Fenster läuft in einer
einzelnen Sandbox, einem gesonderten geschützten Bereich, ab. Ergänzend
ist das Filesystem verschlüsselt und nicht beschreibbar.
Nach eigenen Angaben will Google zunächst den Markt der populären Netbooks adressieren. ChromeOS soll sich auch auf einfacher Hardware (x86- und Arm-Systeme) installieren lassen.
Googles erste Ankündigung des Chrome OS im vergangenen Juli war in der Branche als direkte Kriegserklärung gegen Microsoft angesehen worden. Denn mit Chrome OS dringt Google frontal in das Kerngeschäft des Marktführers ein, dessen Windows-Betriebssysteme heute auf mehr als 90 Prozent aller Personal Computer laufen.
Angst
Google-Sprecher Kay Oberbeck gibt sich gegenüber dem WebStandard zurückhaltend. Auf die Frage, ob Microsoft nun Angst haben müsse, antwortetet er: "Wir sind noch ein Jahr davon entfernt, dass Chrome OS auch für Konsumenten verfügbar sein wird. Insofern ist es auch nicht an uns, Vergleiche hinsichtlich unterschiedlicher Produkte anzustellen." (sum)
Für mich geht aus dem Artikel nicht klar hevor was Google für die Daten bezahlt. Oder glauben die ernsthaft es gibt Leute die ihre Daten "einfach so" bei Google abspeichern?
ich erinnere mich dunkel, dass apple mal so ein "fenster sind ständig fullscreen" system für mac os X angedacht hatte. es wurde allerdings wieder verwurfen.
Naja immerhin ist es OpenSource. Wenn Sie also genug Zeit und Geduld aufbringen, könnten Sie in der Theorie nachsehen, was das Betriebssystem mit ihren Daten macht und wo Backdoors versteckt sein könnten.
Das sind die Meinungen vieler User (nicht nur hier). Mit der Datensicherheit mag man vll. recht haben, aber bilden wir uns unsere Meinung nicht deswegen auch so, weil wir (inkl. mir) Oldies sind und immer noch mit der Vorstellung geprägt sind, dass ein OS einfach etwas lokales ist, dort Programme laufen und dort auch Daten abgelegt sind?
Seht euch doch bitte mal die Jugend an und was die so tun mir ihrem Computer: MSNnen ICQn, Facebooken, E-Mails lesen, Chatten, Spielen, manchmal auch zum nachlesen in der Wiki. Die interessieren sich weder für Datenschutz, noch für andere Dinge, die man sonst so mit einem Computer macht.
Deswegen wir die Entwicklung auch an jenen vorbeiziehen, die weiterhin auf ihrer OS-bleibt-lokal-Einstellung beharren
... ja, und vorallem deshalb, weils die platform bei chrome os das internet ist, und nicht mehr (so wie bisher) die summe an hardware die sich computer nennt.
man programmiert also nicht mehr für zb x86 und einen bestimmen satz an software bibliotheken, sondern offenen webstandards mit dem flair von maximaler plattformunabhängigkeit!
Ich habe kein Problem damit, daß Daten auf Netzlaufwerken liegen. Die Frage ist nur, wer sonst noch Zugriff darauf hat. Und bei Google kann man sich absolut sicher sein, daß als erstes ein Programm drüberfährt, daß brav alles indiziert und kategorisiert und in die Google-Datenbank aufnimmt.
und die daten sind pfutsch - noch besser: heuschrecken kaufen ihn und verkaufen uns dann unsere vergangenheit an der börse ;)
wenn ich sterbe, dann möchte ich doch meine vergangenheit an meine erben geben und nicht ans internet ...
nahc amerikanischen recht z.b. fällt jedes copyright nahc 50 jahren. ha das gitb eien spass, wenn man dann ungehindert die datenbspeicher ausschlachten darf.
was hat das mit amerikanischem copyright zu tun? null plan aber mal drauf losposten. eula lesen, informieren worauf sich das bezieht, lernen was copyright bedeutet, dann weiterposten.
.. da greif ich lieber via RDP auf meinen Rechner zu, hab alle Daten selbst im Griff ... und nicht so ein abgespecktes OS ... ich seh keinen einzigen Vorteil ...
aber ein os für (grössere) handies ... könnt mir schon vorstellen, aber es kommt en bissi zu spät, meiner meinung. auf einen leistungstarken notebook wäre chrome wohl etwas absurd. aber was weiss man schon was sich da noch alles entwickelt.
Unabhängig davon, für wen Chrom OS sich eignet, die Sache mit der Datenspeicherung hat so seine Hacken. Sicher ist es gefährlich wenn alles was man tut von google etc. mitprotokolliert wird, aber eher erst in der Zukunft. Aufzeichnen ist sehr einfach, nur muss man das auch alles erst einmal auswerten und hier gibt es noch! Probleme. Wenn man bedenkt wieviele Leute gleichzeitig auf google surfen kann man sich denken wieviele Daten da zusammenkommen. Ich will damit nicht sagen, es ist kein Problem das google alles aufzeichnet, ganz im Gegenteil es ist sogar sehr bedenklich, nur das Auswerten ist nicht so einfach wie es hier manche im Forum glauben.
Die Wolke darf sich Google, ebenso wie Microsoft, an den Hut stecken.
Ich habe doch keinen Schaden und vertraue private Daten Firmen an, die nachweislich in vorauseilendem Gehorsam mit allen Geheimdiensten dieser Welt, vom chinesischen bis zur CIA, freudig zusammenarbeiten.
Meine Daten sind meine Daten. Über die will ich ganz alleine die Kontrolle haben.
Ende der Diskussion und der Träumerei vom dummen Arbeitsplatzrechner, der sich alles aus dem Netz hohlt und auch alles dort ablegt.
Die Idee war schon Ende der 90er, als sie IBM propagierte, Schwachfug und sie ist es auch heute noch - vor allem was Privatnutzer betrifft.
Ich hoffe ihre Daten sind dann auch am Heimrechner ordentlich geschützt.
Die meisten Leute die sich über die Datensicherheit bei Google & Co aufregen verwenden selber ein ungepatchtes XP mit IE6 auf einen Admin-Account ohne Passwortabfrage beim Start (weil Passworteintippen und Updates machen "ja ur viel Zeit kosten"). Und Festplattenverschlüsselung kennens nicht mal vom Hörensagen.
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