Wie Liberalismus und Christentum zusammenpassen

22. November 2009, 23:19
  • Artikelbild
    foto: fdp/m. bussmann

    Patrick Meinhardt: "Für uns ist es ganz selbstverständlich, den eigenen Glauben zu leben und gleichzeitig in der liberalen Partei Politik zu machen."

FDP-Abgeordneter und "Christen in der FDP-Fraktion"-Gründer Patrick Meinhardt über Neoliberalismus und Neofrömmigkeit und warum er sich mit protestierenden Studenten solidarisiert

"FDP und Christentum - bisher passte das ungefähr so gut zusammen wie Teufel und Weihwasser", schreibt "Der Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Patrick Meinhardt sieht das anders. Meinhardt ist seit 2005 Bundestagsabgeordneter in Berlin und außerdem Gründer der "Christen in der FDP-Bundestagsfraktion", die inzwischen fast die Hälfte der Fraktion als Mitglieder zählt. Philipp Rösler, liberale Zukunftshoffnung und frisch ins Amt gehievter Gesundheitsminister, ist Mitglied im Zentralkomitee der Katholiken, FDP-Bundestagsneuling Pascal Kobler ist Pfarrer aus Reutlingen und der parlamentarische Geschäftsführer Otto Fricke sagt "Gott ist auch ein Liberaler." Wann die Annäherung der bisher eher antiklerikalen Liberalen und der Kirche passierte, was das im politischen Alltag für die "nicht ganz unselbstbewussten Liberalen" bedeutet und in welchem Punkt er die protestierenden Studenten versteht, erzählte Patrick Meinhardt im Gespräch mit Anna Giulia Fink.

***

derStandard.at: Sie sitzen seit 2005 für die Liberalen im Bundestag. Gemeinsam mit 20 anderen FDP-Abgeordneten haben Sie vergangenen Mai die Gruppe „Christen in der FDP-Fraktion" gegründet, deren Sprecher Sie auch sind. Wieso wollen Sie unbedingt Ihren Glauben auch im Parlament vertreten?

Patrick Meinhardt: Wir haben innerhalb der FDP festgestellt, dass eine sehr große Anzahl der Abgeordneten in ihren Kirchengemeinden aktiv ist, also haben wir uns zusammengesetzt. Ich bin selbst sehr positiv erstaunt, dass von unseren 93 Abgeordneten 41 diesem Netzwerk beigetreten sind. Und immer wieder kommt ein Fax rein, in dem Kollegen sagen, dass sie die Idee gut finden, deutlich zu machen, dass christliches Engagement und ein liberales Politikverständnis für uns zwei Seiten ein- und derselben Medaille sind.

derStandard.at: Seit wann passen Neoliberalismus und Neofrömmigkeit so gutzusammen?

Patrick Meinhardt: Von den Grundphilosophien passen Christentum und Liberalismus sogar besser zusammen, als man vielleicht ahnt. Deutlich machen kann ich das an einem Beispiel aus meinem eigenen Umfeld: Ich bin Vorsitzender der AG Bildung und Forschung sowie Vorsitzender des Arbeitskreises für Innovation, Gesellschaft und Kultur der FDP-Bundestagsfraktion. Was den Bereich Schulen angeht, sind wir die Fraktion, die am meisten dafür kämpft, dass es gleichberechtigte Bildungsangebote gibt, egal ob für staatliche, katholische, evangelische oder freie Schulen. Deswegen sind wir da der Hauptansprechpartner für die Kirchen. Ein Berührungspunkt, der sich über Jahre hinweg entwickelt hat, und jetzt in der Wahrnehmung immer deutlicher geworden ist.

Ein zweiter Bereich, bei dem ich das persönlich spüre: Ich bin Vorsitzender der Parlamentariergruppe Östliches Afrika, da haben wir so viele Berührungspunkte in der konkreten Entwicklungsarbeit, da ist es alltäglich, dass FDP-Politiker und Kirchen ganz eng zusammenarbeiten.

derStandard.at: Bisher war die FDP eher für ihren Abstand zur Kirche bekannt. Beispielsweise 1974 haben die Liberalen eine stärkere Trennung von Staat und Kirche sowie die Abschaffung der Kirchensteuer gefordert. Wann ist diese Annäherung an die Kirche passiert?

Patrick Meinhardt: Es ist hinlänglich bekannt, dass wir über die vergangenen Jahrzehnte hinweg ein durchaus kritisches Verhältnis zur Kirche hatten. Vor eineinhalb Jahren gab es einen neuen Beschluss des FDP-Bundesvorstandes, der einen offeneren, persönlicheren und engagierteren Dialog mit den Vertretern der Kirche fordert. Die Annäherung ist beispielsweise durch die vorhin genannten Berührungspunkte im Alltag entstanden, durch die sich mit der Zeit ein viel unverkrampfteres Verhältnis entwickelt hat.

Außerdem kommt noch hinzu, dass sich viele der FDP-Politiker kirchlich engagieren. Das ist eine neue Generation von Liberalen, für die es ganz selbstverständlich ist, in ihrer heimatlichen Kirchengemeinde wie auch für die FDP beispielsweise als Stadtrat aktiv zu sein. Dadurch ist in den vergangenen zehn Jahren eine neue Generation von FDP-Politikern herangewachsen, die langsam von der Gemeinde- oder Stadtebene auf die Ebene der Landtags- und Bundestagsabgeordneten kommt.

derStandard.at: Der Wesenskern der FDP ist dennoch antiklerikal beziehungsweise kirchenkritisch.

Patrick Meinhardt: Freiheit und Verantwortung sind zwei Grundelemente, zwei grundphilosophische Ansätze, die aus meiner Sicht sowohl christliche Überzeugung als auch liberale Grundphilosophie prägen. Freiheit ist für mich ein wichtiger Wert, aber er muss sich rückspiegeln in der Freiheit des Anderen. Deswegen ist Verantwortung nötig und das heißt, Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen. Das ist für mich ein ganz klarer Ansatz, den ich aus dem Liberalismus heraus sehe. Aber Verantwortung heißt für mich eben auch Verantwortung für andere übernehmen. Und das ist für mich die Spiegelung in der Nächstenliebe, die ich dann im sozialen Aspekt der Sozialen Marktwirtschaft sehe. Deswegen benütze ich den Begriff der Nächstenliebe in jeder meiner politischen Reden aus einer persönlich gewachsenen Überzeugung heraus.

derStandard.at: Das Betonen des Individuellen des Liberalismus, der Grundgedanke, dass, wenn jeder an sich selbst denkt, an alle gedacht ist: Wie lässt sich das mit Nächstenliebe vereinbaren?

Patrick Meinhardt: Ich würde durchaus damit übereinstimmen, dass es in den vergangenen Jahren häufig auch Strömungen innerhalb meiner Partei gegeben hat, die sich mehr auf die Fragen der reinen Lehre der Marktwirtschaft konzentriert haben. Aber ich glaube, dass wir auch hier in einer Phase sind, bei der die Bedeutung der sozialen Marktwirtschaft für uns in der FDP eine steigende ist. Das zeigt sich auch an der Tatsache, dass es so eine Gruppe wie uns gibt, die sogar fast die Hälfte der Abgeordneten ausmacht.

derStandard.at: 1,1 Millionen konservative Wähler haben bei der vergangenen Bundestagswahl ihr Kreuz bei der FDP statt bei der Union gemacht. Hängt die Annäherung an die Kirche mit der Schwäche der Union zusammen?

Patrick Meinhardt: Nein, dafür sind die Unterschiede bei der Wählerwanderung einfach zu groß. Bei der Bundestagswahl haben wir 1,1 Millionen Wähler von der Union und ungefähr 550.000 von der SPD bekommen. Bei der Europawahl war es aber - und das war für uns alle erstaunlich - umgekehrt. Da haben wir 160.000 von der Union und 340.000 von der SPD bekommen. Deswegen glaube ich auch nicht, dass man das an der Schwäche der Union fixieren kann. Das ist eine Wählerbewegung, die bewusst zur FDP hin geschehen ist.

derStandard.at: Ihr Parteikollege Otto Fricke hält Gott auch für einen Liberalen. Inwiefern ist Gott gelb?

Patrick Meinhardt: Ich glaube nicht, dass die Kategorie ist: Gott ist gelb. Für mich ist wichtig, dass ich mit meinem christlichen Bekenntnis in jeder demokratischen Partei die Möglichkeit haben muss, aktiv zu sein. Hier spiegeln sich genauso Grundelemente unserer christlichen Philosophie und unseres christlichen Abendlandes wider wie in der CDU, bei der SPD oder den Grünen. Für uns ist es ganz selbstverständlich, den eigenen Glauben zu leben und gleichzeitig in der liberalen Partei Politik zu machen. Ich möchte jetzt aber nicht Gott für irgendeine politische Gruppe in Anspruch nehmen.

derStandard.at: Es gibt trotzdem Kritiker ihrer Gruppe wie etwa den Linksliberalen Burkhard Hirsch oder Marco Buschmann, die ihre Aktivitäten „etwas merkwürdig" finden und Religion lieber als Privatsache sehen würden.

Patrick Meinhardt: Ich verstehe so eine Haltung. Der großartige Liberale Burkhard Hirsch kommt aus einer anderen politischen Tradition heraus und ist aus einer anderen Motivation heraus zur liberalen Bewegung dazugekommen. Umgekehrt stamme ich aus einem kirchlich geprägten Umfeld und möchte aber auch nicht ausschalten, dass meine Wertmaßstäbe, an denen ich mich als FDP-Politiker orientierte, die des Christentums sind. Deswegen habe ich volle Toleranz und volles Verständnis für die Haltung, wie sie etwa Hirsch zum Ausdruck bringt, fordere aber im umgekehrten Sinn die gleiche Toleranz für uns, die wir uns in dieser Gruppe zusammengeschlossen haben.

1 | 2 weiter 
Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 341
1 2 3 4 5 6 7 8
racctor
00
urgs

dass am Schluss zehn Prozent der Studenten ein Stipendium bekommen können - und das unabhängig vom Geldbeutel der Eltern und nur orientiert an Begabung und Leistung.

urgs ich könnte kotzen! das ihre christlichen werte? da sieht man wieder mal wie schnell religion ein spielball des Establishment (schreibt man das so?^^) wird.
was mit den leuten die dem leistungsdruck nicht gewachsen sind, die vllt auch nicht im unbedingten ausmaß leisten wollen, die nicht leisten können, oder ganz einfach dem momentanen anforderungsprofil nicht entsprechen?
wäre jesus ein vertreter der starken gewesen, hätte er wohl kaum durch seine reden und handlungen eine neue religion gegründet.

so weit kanns wohl nicht reichen mit der nächstenliebe

LinksSchreiber
01
Das Christentum passt überall dazu, je nach dem, woran es sich anpasst.

Es lässt sich auch der Sozialismus als wissenschaftlich geoffenbartes und ökonomisch angewandtes Chirstentum verstehen. Im diametralen Gegensatz dazu steht die historische Tatsache, dass die katholische Kirche im Mittelalter mit dem Feudal-Adel kolaboriert und gegen die Interessen der Menschen agiert hat - bis hin zum Holocaust qua Inquisition. Insofern beteht das entscheidende Kriterium eizig und alleine darin, WIE sich der LIBERALE zum SOZIALISTISCHEN Ideen der Egalität verhält. Ohne Egalität keine Fraternität, ohne Egalität keine wahre Liberalität. In sozialistischer Hinsicht ist dem Mann zuzustimmen oder zu widersprechen.

Gerhard Grabner
03
23.11.2009, 20:17
FDP ist aber weitgehend Neoliberal....

...etwa Steuersenkung für Reiche (gut, das wollen alle Konservatibven), oder umfassende Privatisierungen. Die Ableitung dieser zentralen Forderungen aus der Theologie kann ich nicht erkennen.

Xaver Gutmann
02
23.11.2009, 21:08
Liebe Deinen Nächsten.....

wie Dich selbst. Die zweite Hälfte des Satzes ist das Eigentliche. Lerne erst einmal Dich selbst anzunehmen und zu lieben, dann sieh ein, dass alle eins sind und liebe alle anderen. Dem aber stehen die Leistungsgesetze der heutigen Wirtschaft diametral gegenüber. Geht es mir finanziell gut, soll es Dir auch gut gehen...sagt noch nichts über Zufriedenehit mit der Arbeit, dem sozialen Umfeld, neid , Missgunst aus. Und auch, ob ich dennoch um den Arbeitsplatz bange ...oder die Frau...steckt darin nicht. Christentum ist eindeutig mehr als Liberale und konservative Christen (wie die Kirchenvertreter) glauben.

Fanny Frey
37
23.11.2009, 18:13
Sorry. Demnächst schon wurscht.

http://www.youtube.com/watch?v=6-3X5hIFXYU

giseun
42
23.11.2009, 17:22
Ist doch klar, dass Liberalismus und Christentum passt

in anderen Ländern wird diese Kombination sogar Präsident bzw. Kandidatin:
George W. Bush und Sarah Palin.

...und mal wieder kopiert Deutschland alles, was das Vorbild USA vormacht.

Trismegisto
 
06
23.11.2009, 17:39

Irgendwas sind die beiden sicher, aber jedenfalls keine Liberalen. Die schimpfen eher auf die Liberalen.

Wahl 09
04
23.11.2009, 17:35

george bush, sarah palin + liberalismus passt wie genau zusammen?

Heiner Hanenkamp
01
23.11.2009, 23:10

Kommt drauf an. In Fragen des Wirtschaftsliberalismus gar nicht so übel.

Guantanamo hätte es unter Leutheuser-Schnarrenberger aber nicht gegeben. Unterschiede gibt's da natürlich schon.

EUphoriker
00
24.11.2009, 09:07

Protektionismus für die US Stahlindustrie und die Verbindungen zu Halliburton (Cheney) und die entsprechende vergabe von aufträgen sind wirtschaftsliberal?

Hans Müller1
 
02
23.11.2009, 15:25
Genial wie der Interviewer die Frage stellt die gerade erst beantwortet wurde:

Patrick Meinhardt: Freiheit und Verantwortung sind zwei Grundelemente, zwei grundphilosophische Ansätze, die aus meiner Sicht sowohl christliche Überzeugung als auch liberale Grundphilosophie prägen. Freiheit ist für mich ein wichtiger Wert, aber er muss sich rückspiegeln in der Freiheit des Anderen. Deswegen ist Verantwortung nötig und das heißt, Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen. ... Aber Verantwortung heißt für mich eben auch Verantwortung für andere übernehmen. Und das ist für mich die Spiegelung in der Nächstenliebe...

derStandard.at: Das Betonen des Individuellen des Liberalismus, der Grundgedanke, dass, wenn jeder an sich selbst denkt, an alle gedacht ist: Wie lässt sich das mit Nächstenliebe vereinbaren?

Harlekin
02
23.11.2009, 17:21
nah ja....


Also richtige Nächstenliebe kann erst dann als solche gewertet werden, wenn man die Nöte des anderen registriert, ansonsten ist es wieder nur ein Versuch der Stimmen gewinnende Phrasendrescherei

Hans Müller1
 
01
23.11.2009, 18:24
ja und weiter?

Harlekin
01
23.11.2009, 19:05

weiter.... wo geht was weiter? die nächste Wahl und dann, ja was ist dann?

ja eben......

tz... wo geht was weiter?

blöde Frage

Eleazar
01
23.11.2009, 19:49

vor der Wahl ist nach der Wahl...oder ....???? o0 o= =0

nein, richtig heisst es: Nach der Wahl ist vor der Wahl.
00 o0 00 == tilt 00 malfuncition.

Egal, wir sind auf jeden Fall mit dabei. Ist doch die Hauptsache, oder?
http://www.youtube.com/watch?v=GaM9OTRfbGw

gast99
00
23.11.2009, 22:17
;-)))))))))

Frank'n'furter ät www.agenda2020.at
12
23.11.2009, 15:09

also, ihr oberheiligen alle hier:

REHLEIN STATT STUR SEIN.

www.agenda2020.at/a20_migulist/

ref: was du dem geringsten meiner brüder nicht getan hast, hast du mir nicht getan...

und das gilt wohl auch für schwestern ;-)

übrigens: wir haben mittlerweile sogar eine nobelpreisträgerin auf der liste, dem stadtrand und auch allen anderen erscheint es aber noch immer nicht berichtenswert *g*

na, schau ma mal...

4276 im moment und weiter geht's.


Hans Müller1
 
13
23.11.2009, 15:21
Geht's Ihnen wirklich darum um Unterstützung für Ihre Sache zu werben?

Wenn ja, warum sprechen Sie mögliche Unterstützer (Christen) mit dem abwertenden Begriff "Oberheilige" an?

Oder geht's Ihnen wieder einmal nur darum zu zeigen bzw. zu insinuieren dass Sie auf der "Guten Seite" stehen und die anderen auf der Bösen?

Frank'n'furter ät www.agenda2020.at
22
23.11.2009, 15:39

oh wärest du doch heiß oder kalt, so du aber lau bist, speie ich dich aus.

du kannst nicht gott dienen und dem mammon.

it's as simple as that.

und das kommt nicht von mir.

der gute junge würde bei diesen liberalevangelikalen, die in den kirchen kapitalismus als "gottes werk" predigen, noch
ganz andere saiten aufziehen.

ref: joh 2:13 ff 8-)



Hans Müller1
 
11
23.11.2009, 17:10
Inwiefern ist das eine Antwort auf meine Frage?

Frank'n'furter ät www.agenda2020.at
41
23.11.2009, 17:21

rat mal, hansi.

und nein, mir geht es nicht darum mich als gut hinzustellen.

hat ja er auch ned, wie könnte ich dann.

was nennst du mich gut, gut ist nur der einige gott.

war's das, oder willst du weiter hier herumeiern, weil du auch aktien hast oder was ?

gast99
11
23.11.2009, 22:15
????????????????? komplett meschugge????

Ich B. Sisyphos
 
00
23.11.2009, 14:46

Grasser lächelt lieber.

Orakel1
15
23.11.2009, 14:08
Nirgendwo steht geschrieben, dass Liberalismus und Christentum-..

..sich ausschließen. Dies ist ein ständig gepflegtes Gerücht um den Liberlaismus schlecht zu reden.

Wahl 09
01
23.11.2009, 14:49

ich verstehe nicht warum der liberalismus ständig mit halbwahrheiten und bewussten falschaussagen verunglimpft wird und nicht einfach als legitime politische einstellung akzeptiert wird, die man ja nicht teilen muss.
aber manchen ist es offenbar ein derartiger graus, dass der staat womöglich weniger involviert in ihr leben sein könnte, dass sie die nackte panik verfällt, weil der gute papa nicht mehr über sie wacht und sie gegen alles übel beschützt, dass sie sich nur mit panikartigen rundumschlägen gegen dieses angstgefühl wehren können.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 341
1 2 3 4 5 6 7 8

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.