Nachbetrachtung

Ein Lehrspiel mit Konsequenzen

19. November 2009, 13:49
  • Artikelbild
    foto: apa/ pessenlehner

    Constantini: "Vielleicht wollen wir zu viel, es kann sein, dass wir uns selbst überschätzen - aber ich nicht"

Constantini plant Umstellung auf vier Innenverteidiger - Teamchef übt Kritik an Scharner und sieht eine "gute Generation entstehen"

Wien - Österreichs Fußball-Teamchef Dietmar Constantini hat sich am Mittwoch während des Heimdebakels im Happel-Stadion gegen Spanien an einen seiner Vorgänger erinnert gefühlt. "Beim 1:5 nach einer Stunde habe ich kurz an Herbert Prohaska gedacht", gab der Tiroler zu. "Schneckerl" hatte am 27. März 1999 in Valencia ein historisches 0:9 gegen die Iberer kassiert und war danach zurückgetreten.

Angst um seinen Job bekam Constantini nach eigenen Angaben aber nicht. "Panik habe ich keine gehabt, aber ich habe geschaut, dass die Spieler hinten bleiben."

Der Trainer war am Tag nach dem Match bemüht, das Resultat zu relativieren. "Spanien hat mit uns das gleiche gemacht wie vier Tage vorher mit den Argentiniern, nur dass wir noch um einige Klassen darunter sind. Das war ein Spiel, wo man mit einem Mann weniger (Anm.: nach der Roten Karte für Yasin Pehlivan in der 27. Minute) keine Chance hat. Das einzige, was die Leistung abschwächt ist, dass wir gegen die beste Mannschaft der Welt gespielt haben." Die vielen individuellen Fehler seien auch auf die Qualität des Gegners zurückzuführen.

Mauern

Außerdem nannte der 54-Jährige mangelnde taktische Disziplin als einen Grund für die höchste Heimniederlage der ÖFB-Auswahl seit dem 1:5 gegen Deutschland am 2. Juni 1994. "Bei 1:4 hat der eine oder andere geglaubt, wir müssen noch das 4:4 machen", meinte der Coach, der seine Truppe an der Seitenlinie des öfteren wild gestikulierend zum Rückzug aufgefordert hatte.

Den unbändigen Offensivdrang einiger seiner Akteure erklärte Constantini mit einem gewissen Maß an mangelndem Realitätssinn. "Vielleicht wollen wir zu viel, es kann sein, dass wir uns selbst überschätzen - aber ich nicht", betonte der Nationaltrainer.

Kritik an Scharner

Auch Kapitän Paul Scharner zählte zu jenen Akteuren, die ihre Vorgaben nicht immer erfüllten. "Wenn du eine, zwei oder drei Positionen ausfüllen willst, geht das nicht", meinte Constantini mit Blick auf den Niederösterreicher. "Er ist wahrscheinlich der Spieler, mit dem ich am meisten rede, dass er seine Position ausfüllen soll."

Der Coach bezeichnete den Wigan-Legionär als "verrückten Teufel, aber positiven Typ. Seine Karriere hat sich so wie die von Stranzl oder Pogatetz entwickelt. Er hat aus seinen Möglichkeiten viel gemacht, aber manchmal denke ich mir, ich muss ihn begleiten". Ob Scharner der richtige Kapitän sei? "Das weiß ich nicht", lautete die Antwort von Constantini.

Vier Innenverteidiger

Zumindest in einem ist sich der Tiroler nach dem Lehrspiel sicher - ab sofort wird die Nationalmannschaft in der Viererkette mit vier Innenverteidigern und ohne auch in der Offensive präsente Außenspieler agieren. "Ich werde Anleihe bei Felix Magath nehmen, er spielt bei Schalke mit vier Innenverteidigern", kündigte Constantini an und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass es keinen "Aufschrei" mehr gibt, wenn so wie Scharner gegen Frankreich ein zentraler Abwehrspieler rechts aufgeboten wird.

Vorrangiges Ziel sei die Stabilisierung der Abwehr, auch wenn man dafür in Kauf nimmt, dass die Offensivkraft beschnitten wird. "Das kann schon sein, aber ich bin der Meinung, dass diejenigen, die vor der Abwehr spielen, dadurch mehr Freiheiten haben." Dass es mit vier Innenverteidigern gegen Spanien anders ausgesehen hätte, wollte Constantini nicht behaupten. "Möglicherweise, aber das kann man nicht sagen", erklärte der 54-Jährige, der am Mittwoch auf die verletzten Emanuel Pogatetz, Sebastian Prödl und Franz Schiemer hatte verzichten müssen.

Ohne Garics und Fuchs?

Das Abgehen von klassischen Außenverteidigern könnte aber auch die Nicht-Berücksichtigung von György Garics und Christian Fuchs zur Folge haben. Garics sorgte zuletzt mit kritischen Anmerkungen zum Verzicht auf Andreas Ivanschitz und Martin Stranzl, zum schnellen Aufrücken von Youngsters in die A-Auswahl und zur Interpretation der Außenverteidiger-Rolle für Aufsehen.

"Er bringt sich dadurch selbst in eine Situation, in der er unter dem Strich besser spielen muss als die Jungen", sagte Constantini, verteidigte aber auch die durchwachsene Leistung des Atalanta-Legionärs gegen den Europameister. "Gegen Iniesta zu spielen, ist nicht das Einfachste." An andere Stelle meinte der Teamchef, es könne bei dem einen oder anderen Spieler "leicht sein, dass mir der Geduldsfaden reißt. Dann bin ich halt wieder drei Tage der Dodel".

Ivanschitz eventuell im März ein Thema

Andreas Ivanschitz könnte laut Constantini für das nächste Länderspiel am 3. März 2010 (Gegner noch offen) ein Thema sein. "Für Ivanschitz wäre es gegen Spanien nicht leicht gewesen. Er hätte die Rolle von Wallner hinter der Spitze gespielt. Aber eigentlich habe ich Wallner kastriert, weil er auch viel nach hinten machen musste."

Von seinem eingeschlagenen Weg will der Teamchef weiterhin nicht abgehen. "Auf der einen Seite werden die Jungen gefordert, dann setzt man sie ein und es wird ihnen zu Unrecht etwas vorgeworfen", betonte Constantini. Eine gute Generation sei im Entstehen, "aber vielleicht erlebt's ja erst der nächste Teamchef".

Seine Bilanz nach dem letzten Länderspiel des Jahres fiel dennoch überwiegend positiv aus. "Wir haben die Mannschaft radikal umgebaut. Vorher wurde auch nicht mehr gewonnen. Jetzt haben wir gegen zwei Top-Mannschaften verloren, aber Schlimmes ist nicht passiert." Die beste Leistung in seiner Amtszeit sei der Auftritt beim 0:1 in Serbien im Juni gewesen. Dass danach weitere Fortschritte ausblieben, ist für Constantini leicht erklärt. "Wenn wir uns nach jedem Spiel verbessern, sind wir bald Weltklasse. Auch Top-Teams haben immer wieder Rückschläge."

Windtner zurückhaltend

ÖFB-Präsident Leo Windtner hat nach dem 1:5-Debakel am Mittwoch gegen Spanien auf scharfe Kritik an der Nationalmannschaft verzichtet. "Wenn man so früh mit zehn Mann gegen den Europameister spielen muss, ist es keine Frage, dass man schlecht aussieht. Die Spanier haben vier Tage vorher die Argentinier an die Wand gespielt, man sollte also diese Niederlage nicht überbewerten", forderte der Oberösterreicher.

Die beiden jüngsten Partien gegen Frankreich und die Iberer hätten einiges an Erfahrung gebracht. "Nämlich die, dass wir weit weg von der Spitze sind. Ich würde aber nicht sagen, dass wir jetzt weiter von der Weltklasse entfernt sind als vor einem Jahr", meinte Windtner.

Dennoch unterstützt der ÖFB-Boss Teamchef Dietmar Constantini auf seinem Weg, vornehmlich auf junge Spieler zu setzen. "Die grundsätzliche Ausrichtung mit der jungen Welle stimmt. Das ist in der Öffentlichkeit gut aufgenommen worden, wie man am sensationellen Publikum gegen Spanien gesehen hat." Trotz der Abfuhr blieben im Happel-Stadion Pfiffe gegen die eigene Mannschaft aus, dafür schwappte einige Male die Welle durch die Arena.

In den bevorstehenden knapp zehn Monaten bis zum Auftakt der EM-Qualifikation gehe es darum, die Mannschaft so gut wie möglich auf den Ernstfall vorzubereiten. Außerdem wünscht sich Windtner, die Zusammenarbeit zwischen dem A-Team und der U21-Auswahl auf eine neue Ebene zu heben. "Tatsache ist, hier soll die Kommunikation verbessert werden, hier kann man mehr koordinieren", erklärte Windtner, ohne allerdings nähere Angaben zu diesem Thema zu machen. (APA/red)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 549
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Hans Fuchs1
00
4.12.2009, 13:44

"Bei 1:4 hat der eine oder andere geglaubt, wir müssen noch das 4:4 machen"

gehts denn nicht ums gewinnen? die tordifferenz war ja nicht wesentlich bei diesem spiel…

wenn sich noch mehr gegen dc auflehnen, spielen wir bald mit 2 torhütern in der innenverteidigung und mit einem abwehspieler als einziger spitze…

Robert Mayreder
01
20.11.2009, 20:47
Nicht nur Gurkenspiel, sondern der Beweis, welche Typen beim ÖFB dilletieren dürfen

Es spricht für den desolaten Zustand des ÖFB, dass man zum jetzigen Zeitpunkt Spanien als Gegner verpflichtet hat. Wie kann eine Mannschaft zusammenfinden und Spielzüge einüben - geht bei Constantini wahrscheinlich gar nicht -, wenn man weiß, man wird vom Gegner vorgeführt werden? An die ÖFB-Spitze gehören unbedingt kompetente Leute. Der etwas ausgfressen wirkende Ludwig entspricht meiner Meinung nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Funktionär.

Tom TooLittle
01
20.11.2009, 20:11
Fakten, die gegen den ÖFB sprechen

1. Vergleichbar kleine Länder (Schweiz, Slowenien, Slowakei) sind bei der WM. Slowenien und Slowakei verfügen über eine schlechtere Liga als Ö.
2. In Ö schafft es der ÖFB rund um Dschidschi "das Buffet" Ludwig, keinen vernünftigen Trainer zu engagieren, mit dem man etwas aufbauen könnte.
3. Inzwischen ist dem Dümmsten klar, dass Didillo Constantini nur ein wandelnder PR-Gag und Kindercamp-Trainer ist, aber ein fussballtaktischer Nullinger.
4. In D wäre so eine Witzfigur wie DICO nach solchen Taktiken und wahnsinnigen Pressekonferenzen von den Medien vernichtet worden.
5. Hier ist nicht nur der ÖFB eine Zumutung, sondern auch der anbiedernden inkompetente Sportjournalismus - z.B. ist Herr Polzer extremst peinlich

Austro-Spanier0
00
21.11.2009, 13:03
Apropos Schweiz

Nur um ihr Argument noch zu festigen, wäre vielleicht erwähnenswert, dass das Schweizer Unter 17 Team gerade vergangene Woche Weltmeister wurde.

Gabriel 's Horn
00
20.11.2009, 19:34
lese ich da richtig

also hat der Didi seine Mannschaft nicht im Griff?

Ist das die berühmte Taktik? Keine Taktik zu haben oder Spieler die sich nicht im Sinne des Gemeinsamen an eine solche halten können?

Aua...... Fußball ist ein strategischer Mannschaftssport und nicht 90 Minuten planlosen herumlaufen um (Scharner) oder herumstehen (Janko).

Tja - ich kann nur sagen. Gute Nacht ÖFB-Team

Heinz Hackinger
00
20.11.2009, 16:32
Wo blieb die Taktik?

Man hätte sofort den Prokop von den Handballerinnen nach dem 1:0 auf dem Spielfeldrand hinstellen sollen.

Der weiß, was man zu machen hat. Das hat er schon bewiesen !

Ohne Taktik kann man nicht gewinnen.

Rayman81
 
01
20.11.2009, 14:42
von Taktik und solchen Dingen

die aussage jantschers nach spielende, man hätte versucht körperbetont zu spielen "weil die spanier das nicht mögen" hat mich mit dem herrn dico versöhnt, da ich jetzt weiß, daß er vor dem spiel sehr wohl (im rahmen seines fußballerischen horizonts) taktische anweisungen hinterlassen hat.

"weil die spanier das nicht mögen" ...!!?!?

cHL
00
20.11.2009, 14:21
ernst gemeinte alternativen:

jantscher umfunktionieren.
drazan weiterbilden.
hölzl mal einfach nach hinten stellen.
alaba sowieso.
nein kavlak nicht. für dem ist die linie böse. der muss dort rumlaufen wo der große weiße kreis ist. in der zentrale.
bei ümit bin ich mir nicht sicher ob er die spielintelligenz besitzt.

und nein, harnik ist dort nur eine notlösung weil er den ball einfach nicht gut genug kontrollieren kann.

es gäbe noch jede menge weiterer spieler die man noch zum AV umfunktionieren könnte. aber die krux ist halt dass man hierzulande glaubte man müsste IVs zu AVs machen. dabei sollte man dafür offensive und schnelle mfs verwenden, die ballsicher sind.
etc.etc.

ogrisinho
11
20.11.2009, 12:48
wie kann man überhaupt mit einem

paul scharner spielen? Der bringt seit seiner einberufung genau niemals irgendeine vertretbare leistung.
Wie auch? Das ist kein fussballspieler.

Und der dico stellt ihn im zentralen mittelfeld hin. Wie kann man so ein volldepp sein?

Rondocor
00
20.11.2009, 13:56
Stimmt. Der Scharner ist ein Anti-Kicker und so nebenbei ein Ludl!

Lord Helmchen
08
20.11.2009, 12:41

Ich hab den link zwar schon einmal in der Vergangenheit gepostet, das Interview der OÖN mit Ruttensteiner und Constantini aus dem Jahr 2006 zeigt allerdings Einblicke, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

http://tinyurl.com/d7jlqc

[...]Und wenn einer mit 17 vom Berg herunterkommt und alle deppert rennt, dann ist das auch in Ordnung. Verstehst, da braucht es kein System.[...]

eislutschker on demand
00
20.11.2009, 15:10

das sind in der tat einblicke, die den ganzen constantini-jammer offenbaren... no comment!

danke für den link.

haista paska
00
20.11.2009, 12:51

unglaubliches interview. für mich wirds von mal zu mal unverständlicher wie es ruttensteiner gelingt sich für den öfb zu engagieren. leider ist er die letzte sachlich / fachliche bastion. danke dafür...

Dummer Willi
03
20.11.2009, 12:12
nachhilfe für didi in sachen moderner taktik:


http://bit.ly/3YWnD7
http://bit.ly/3tUIV4

nur um missverständnisse zu vermeiden: ich glaube natürlich nicht, dass das ö nt ein solches system umsetzen könnte. eine, das slo, ch oder irl erfolgreich praktizieren aber sehr wohl! ein bisschen mehr sollte man als trainer schon drauf haben als die ansage: in zukunft mit 4 iv!

black jack
00
20.11.2009, 11:46
Bin für ein 10-0-0 System.

Man könnte dann auch Schöttel, Feiersinger und Pfeffer reaktivieren um ein bisserl Erfahrung im Team zu haben. Die zwanzig Meter vorm Tor rauf und runter zu kämpfen sollte auch im hohen Alter noch möglich sein (können eigentlich Heribert Weber, Obermayer oder Kienast (der Vater; nicht der Norwegenlegionär) noch laufen?).

Fussballversteher2009
140
20.11.2009, 11:25
Guten Morgen

Nov 2009 1
Okt 2009 2
Sep 2009 2
Aug 2009 2
Jul 2009 2
Jun 2009 1
Mai 2009 1
Apr 2009 1
Mär 2009 1
Feb 2009 1
Jan 2009 1
2008 1
2007 4
Die Platzierungen der Spanier in d. Fifa Weltrangliste.
Was genau wird gegen so eine Mannschaft erwartet?
Völliger Schwachsinn unter normalen Umständen zu glauben eine Chance zu haben.
Es gibt genau keinen einzigen Grund den DICO auszutauschen. Auch Mannschaften die weit höher als wir einzustufen sind, schauen gegen die Spanier wie Anfänger aus. Volksport Nr. 1 in Ö.: auf den Trainer losgehen! Gut, wechseln wir ihn aus, und dann? Nach der nächsten Niederlage schreien wir dann wieder Trainer raus... Ganz tolle Forderung und die leichteste für die super Trainer hier.

Illusionist
00
24.11.2009, 18:51
du kannst hier noch so vernünftig argumentieren,

hier kommst du damit nicht weiter...

die sind weder kritikfähig, noch diskussionsfreudig, weil: sie haben ja so recht, wenn sie sich gegenseitig zuspruch zurufen :-)

hier geht jeder hang zur realität verloren ... schade darum

Falcao
04
20.11.2009, 12:14

niemand der halbwegs bei Trost ist hat einen Sieg erwartet und das Resultat ist eigentlich völlig wurscht. Das Spiel ist für meine Einschätzung von DCs Fähigkeiten auch unerheblich, aber irgendwie exemplarisch. Ohne gscheites taktisches Konzept, lauwarme und merkwürdige Aussagen vor und nach dem Spiel.
Auch das mit den 4 Innenverteidigern. Das kann in manchen Spielen durchaus sinnvoll sein aber Magath hat er da sicher falsch verstanden oder bewußt Unsinn erzählt. Bei DC hab ich den Verdacht, er will da wirklich 4 Spieler auf einer Linie, die sich auch verhalten wie Innenverteidiger. Das ist bei Magath definitv nicht der Fall.

Bad Monkey
 
02
20.11.2009, 11:54

man kann ehrenvoll untergehen
man kann peinlich den popo versohlt bekommen

war eher zweiteres

ich denke niemand hat wirklich einen Sieg erwartet
aber
ich erwarte mir den Willen zu siegen.

was soll man aber davon halten wenn schon 10 tage vor dem spiel jedwede motivation vom trainer gekillt wird.

Francois23
 
00
20.11.2009, 10:40

4 Innenverteidiger in einer Viererkette!!! Oh mann,...WIESO komme nicht ich drauf? Oder so Hampelmänner wie Hitzfeld, Mourinho oder Ferguson???

biathlet
 
00
20.11.2009, 11:15

na ja der vergleich hinkt ein wenig, die trainieren ja weit bessere mannschaften.
4 innenverteidiger sind o.k., aber nur gg. gegner wie spanien...

sir.oliver
00
20.11.2009, 11:29

ich finde es gibt weit bessere alternativen als 4 innenverteidiger, selbst gegen mannschaften wie spanien. (es sei denn, man hat spieler die als iv/av, sowie mittelfeldspieler die im zentrum und an der seite "gleichgut" spielen können um dann fließend das spielsystem und die taktik zu wechseln.)

man nimmt sich selbst (vielleicht wirklich nur theoretische) alternativen im offensivspiel und schränkt die flexibilität der mannschaft enorm ein.

Rumo von Zamonien
10
20.11.2009, 10:39
Ja, Scharner gegen Frankreich...

Mit der taktischen Disziplin einer Flipperkugel schoss der Paule am Spielgeschehen vorbei, die rechte Seite offen wie Domenika.

Das sollten wir unbedingt wieder probieren.

Duplostein Lore Krainer
121
20.11.2009, 10:01
verkannter dico!


ich kann einfach nicht verstehen, warum die forum-fußball-experten nicht die genialität von dico erkennen können, die darin liegt, das optimum aus den vorhandenen möglichkeiten zu holen.

nationen wie ö kann man einfach kein ach so modernes tiqui-taca-kurzpassspiel-konzept verordnen, die müssen den weg zum gegnerischen tor auf andere weise überbrücken. daher: hinten blocken (4 iv, 2 6er, außenspieler die - nicht wie ai - hinten auch mitarbeiten) und hohe bälle auf 1 oder 2 robuste, lange stürmer.

für spanien mag dieses konzept altmodisch sein, für ö ist es sensationell revolutionär und von den pseudo-intellektuellen hier völlig verkannt: dico passt als erster nt-trainer den spielstil seiner mannschaft an ihr können an!

dico foreve

Des Wahnsinns knusprige Beute
02
20.11.2009, 12:23

Mit 2 Tormännern zu spielen, wäre auch eine Alternative...

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 549
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.