1.500 Einwanderer fliehen vor fremdenfeindlicher Gewalt

18. November 2009, 16:26

Arbeiter aus Simbabwe auf dem Weg in die Weinberge angegriffen

Johannesburg - Aus Angst vor fremdenfeindlichen Übergriffen sind in Südafrika rund 1.500 Einwanderer aus Simbabwe aus ihren Häusern geflohen. Nach Polizeiangaben vom Mittwoch waren sie am Vortag bei De Doorns, rund 140 Kilometer nordöstlich der Touristenhochburg Kapstadt, auf dem Weg zur Arbeit in den umliegenden Weinbergen angegriffen worden. Wütende südafrikanische Nachbarn zerstörten zudem ihre Unterkünfte in dem Township. Bei den fremdenfeindlichen Angriffen ging es laut Polizeisprecher Hendrick Olivier vor allem um die knappen Arbeitsplätze in ländlichen Gebieten. Die Polizei baute für die Einwanderer ein Flüchtlingslager in einem Sportstadion auf.

Im Mai 2008 war es in Südafrika zu ausländerfeindlichen Ausschreitungen mit mehr als 60 Toten gekommen, Zehntausende Einwanderer brachten sich in Flüchtlingslagern in Sicherheit. Aus dem verarmten Simbabwe, das einst ein reiches Bergbau- und Agrarland war und unter dem Langzeit-Präsidenten Robert Mugabe herabgewirtschaftet wurde, sind in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Menschen nach Südafrika gekommen. Viele Südafrikaner machen Flüchtlinge aus anderen afrikanischen Ländern für die Arbeitslosigkeit und die hohe Kriminalitätsrate im Land verantwortlich. Derzeit sind mehr als 40 Prozent der Südafrikaner arbeitslos. (APA/AFP)

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1 2
das ist fix
02
16.12.2009, 20:26


Das beste Beispiel dafür, dass gegen Einwanderung sein und Rassismus zwei Paar Schuhe sind - wird in Österreich gerne in einen Topf geworfen.

Ernst Guevara
33
19.11.2009, 12:45
so manches irrlicht ist scheinbar froh, dass auch schwarze rassisten sein können, denn so bietet sich ein vorwand, um gegen multi-kulti zu hetzen

aber eines sollte man versuchen zu verstehen: rassismus ist nicht angeboren und hat daher nichts damit zu tun, ob jemand schwarz oder weiss ist. rassismus ist eine ideologie und ein gesellschaftlicher mechanismus, um menschen auseinanderzudividieren. und zwar mit dem ziel, die menschen davon abzuhalten, gegen ungerechtigkeit und unterdrückung aufzubegehren. wäre ja ein skandal, wenn plötzlich schwarz und weiss gemeinsam ihre unzufriedenheit mit den falschen verhältnissen artikulieren! daher bevorzugen es die bewahrer des status-quo, wenn die menschen sich gegenseitig an die gurgel gehen anstatt zb die verhältnisse zu verändern. mugabe und strache sind sich daher näher als man denkt, beide üben machterhalt auf kosten von menschenleben aus.

korrekt unkorrekt
31
19.11.2009, 07:20

Schon toll das nicht nur Weisse Rassisten sein können.Und wie die Schwarzen auf Ausländer losgehen können,da bliebt sogar den Freiheitlichen die Luft weg.Das wird unseren Heile-Multikulti-Welt Ideologen aber gar nicht gut gefallen

Der Zwersch
02
13.12.2009, 15:50

Das ein Rassist das toll findet nicht alleine zu sein ist verständlich.

Herzerzog Johann
01
19.11.2009, 05:56
Überall die selben Dummköpfe!

¤
00
18.11.2009, 22:31
Wie gehts dem UFO?

Wir sind Hehlerware
513
18.11.2009, 21:25

"Aus dem verarmten Simbabwe, das einst ein reiches Bergbau- und Agrarland war...". Einst, als die bösen Weißen noch das sagen hatten...

Raptor Jesus
00
Mugabe ist bestes Beispiel dafür, das die kaltblütigsten und brutalsten sich durchsetzten und nicht die intelligentesten und/oder leistungsfähigsten

H. C. Schnackerl
23
19.11.2009, 08:05

respekt: unreflektierter und einfältiger geht es einfach nicht mehr.

spiralvoice
10
19.11.2009, 08:18

Statt diffuser Vorwürfe sollten Sie lieber konkrete Kritik äußern. Fakt ist, dass Mugabe Zimbabwes Wirtschaft zerstört hat, oder wollen Sie das etwa leugnen?

Der Zwersch
00
13.12.2009, 15:53

Anstatt einem, ich zitiere:" unreflektiertem und einfältigem" Posting zur Seite zu springen, versuchens doch mal mit etwas Inhalt und Tiefe zu punkten, anstatt jeden Mist adeln zu wollen.

Snieftaps
22
18.11.2009, 22:49
Huch! Sie sagen doch nicht etwa...

Oh schreck! Wie politisch inkorrekt! Sie Rassist Sie! Und das trauen sie sich in Oesterreich? Beim Standard noch dazu? Schnell wegen Wiederbetaetigung einsperren! Fuer 8 Jahre!

emma goldman
00
19.11.2009, 19:08

... ne, aber es gibt doch soviele andere Foren, wo man seine diesbezüglichen leidenschaften ausagieren kann.

Der Zwersch
01
13.12.2009, 15:54

Wenn es Ideologen genügen würde unter sich zu bleiben, hätte die Welt sicher einige Probleme weniger.

Duesseldorfer
79
18.11.2009, 20:15

Schade um dieses schöne Land. In den 70er Jahren habe ich einige Zeit in Süd-Afrika gelebt. Apartheid hin oder her, für Schwarze und Weiße war das Leben jedenfalls sicher. Man fragt sich, wie dort demnächst die Fußball-WM ablaufen soll ?

Kowosch
 
04
18.11.2009, 21:42
"Apartheid hin oder her, für Schwarze und Weiße war das Leben jedenfalls sicher."

Solange man sich als Schwarzer damit abfand, nicht als gleichberechtigter Mensch im eigenen Land leben zu dürfen, meinen Sie wohl... Und als Weißer, sofern man nicht allzu offen und ausgesprochen gegen den Rassismus auftrat.

Aber es stimmt, die Gewaltbereitschaft und ihr Ausmaß in Südafrika sind erschreckend. Gilt für Kenia, einem Land, dem es auch schon mal besser ging, allerdings auch. Und für viele andere Staaten...

captain future
00
19.11.2009, 08:49

Aber recht hat er doch. Die durchgehende Meinung meiner (Schwieger)Famile und von Freunden (fast alle "Coloured" oder Schwarz) ist, dass es tatsaechlich sehr viel sicherer war vor 1994.
Ich lebe zur Zeit in Johannesburg. Kriminalitaet ist zwar schlimm, aber so schlimm, dass man sich nicht auf die Strasse trauen kann, auch wieder nicht.

Hans5
01
18.11.2009, 21:39
Wahrlich eine ideale Wettkampfadresse

Ich wundere mich schon seit längerem, warum gerade ein für seine Kriminalität, Aidsrate u.a. anziehenden Eigenschaften berüchtigtes Land als Austragungsort für die WM auserkoren wurde. Das wird den Sicherheitskräften noch einiges an Arbeit bringen.
Diese Auswahl ist ähnlich klug getroffen worden, wie bei Peking für die Olympiade. Auch Sotschi scheint für die Winterolympiade aufgrund seiner größeren Umgebung (mannigfaltige Konflikte) ja sehr geeignet. Muss für die Sportler und Funktionäre echt aufbauend sein, unter schwerstem Polizei- und Militärschutz zum Training und Wettkampf zu pilgern.

kelchstein
00
18.11.2009, 23:17

Die WM bietet wohl eine gute Gelegenheit den Sicherheitsapparat auszubauen zur künftigen Bewältigung gewaltsamer Konflikte und Kriminalität.

barbara klaric
00
18.11.2009, 23:26
War das vielleicht der Grund.,.

für die Europameisterschaft in Österreich?

kelchstein
00
19.11.2009, 10:12

Vieleicht war es auch der Grund für die WM 2006 in Deutschland. Es wurde sogar über einen Bundeswehreinsatz im Innern dikutiert. Dieser Vorschlag der Union wurde jedoch abgelehnt.

kelchstein
00
19.11.2009, 10:07

Vieleicht war es auch der Grund für die WM 2006 in Deutschland. Es wurde sogar über einen Bundeswehreinsatz im Innern diskutiert. Dieser Vorschlag der Union , die Bundeswehr beim Objektschutz einzusetzen, wurde später abgelehnt. Ein Bundeswehreinsatz im Innern, sollte wohl ein Testfall sein , während der WM.

spiralvoice
00
18.11.2009, 22:26

"warum gerade ein für seine Kriminalität, Aidsrate u.a. anziehenden Eigenschaften berüchtigtes Land als Austragungsort für die WM auserkoren wurde."

Meinen Sie Südafrika oder Brasilien?

politisch verfolgt
00
18.11.2009, 17:30
kurios

locke15
24
18.11.2009, 17:00
Bei uns wird es auch so kommen,wenn es zu keinen umdenken kommt !

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