"Welche Zukunft hat der ORF?"

ZuschauerInnen können in einer Online-Umfrage ihre Meinung zu aktuellen Themen rund um den ORF abgeben

Der ORF soll wieder ein neues Gesetz erhalten, mit dem die Frage, was der ORF darf und was nicht, besser geregelt werden soll. ZuschauerInnen können nun in einer Online-Umfrage ihre Meinung zu aktuellen Themen rund um den ORF abgeben und deponieren, welche Programmtypen im ORF stärker, weniger oft, oder gar nicht gesendet werden sollten.

Darüber hinaus gibt es viele diskutierte Themen, u.a. etwa die Frage der ORF Gebührenrefundierung, wie viel und welche Werbung zulässig ist und ob eine Society-Sendung öffentlich-rechtliches Programm darstellt.

Die Umfrage, die noch bis 10. Dezember 2009 läuft, ist online unter dialogumfrage.at erreichbar und anonym. Durchgeführt wird sie von euroSearch dialog Marktforschung GmbH, die Ergebnisse werden veröffentlicht und der Bundesregierung präsentiert. (red)

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3 Postings
Tolle Suggestivfragen!

Frage 2: "Ist es ihrer Meinung nach richtig, dass der Steuerzahler für entgangene Gebühreneinnahmen aufkommt?" - Das ist keine Umfrage, sondern ein Pflanz. Ich formuliere um: "Sind sie dafür, dass die Bundesregierung ihrem Unternehmen 60 Millionen im Jahr wegnimmt?" "Sind sie dafür, dass die Bundesregierung ihnen per Gesetz Aufgaben zuteilt, die sie 60 Millionen kosten, ohne sie dafür zu entschädigen?" "Sind sie dafür, dass ihr Unternehmen ab sofort 60 Millionen für sozial Schwache zur Verfügung stellt?" Merke an die Umfragegestalter: Der Steuerzahler zahlt hier gar NIX. Es sind Gebühren, die der Bevölkerung zuerst ungefragt abgepresst werden. Und die dann - noch schlimmer - ins Bundesbugdet hinübergestohlen werden. So schaut's aus.

bin vollkommen bei ihnen!

Ich teile zwar Ihre Meinung nicht ganz zum "Recht" auf 60 Mio (im Ergebnis geht es meiner Meinung nach nur um die Frage, wie viel Geld der ORF bekommt) - die Fragengestaltung ist aber, wie Sie richtig sagen, alles andere als wissenschaftlich: "Soll der ORF Ihrer Meinung nach auf Biegen und Brechen beide TV Kanäle (ORF 1 und ORF 2) behalten, auch wenn die budgetäre Situation angespannt bleibt?"

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