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18.11.2009 12:20 | Zsolt Wilhelm

FBI jagt Pädophile mit PlayStation 3
Cluster aus Spielkonsolen eigne sich laut Ermittler perfekt zum Passwort-Hacking - 1 Foto

Auf der Jagd nach Kinderporno-Netzwerken müssen Behörden unzählige beschlagnahmte Computer und Festplatten knacken, um Beweise zu sichern. Die Ermittler des FBI nutzten dafür bislang immer herkömmliche Server-Lösungen von Dell.

Günstiger

Scripps Howard Foundation Wire zufolge scheinen die Gesetzeshüter nun effizientere bzw. kostengünstigere Systeme zum Entschlüsseln von Passwörtern gefunden zu haben. Anstatt wie bisher PC-Hardware im Wert von 1.100 Dollar einzusetzen, wurde nun Sony-Spielkonsolen vom Schlage PlayStation 3 in den Dienst genommen - für gerade einmal 300 Dollar das Stück.

"Kriminelle verschlüsseln ihre Sachen heute, also brauchen wir Methoden, um die Passwörter zu hacken", betont Claude E. Davenport vom U.S. Immigration and Customs Enforcement Cyber Crimes Center. Der Prozessor der PlayStation 3 sei perfekt für das Passwort-Hacking geeignet.

Vernetzt

Die Konsolen werden zu extrem leistungsstarken Clustern vernetzt, die die Verschlüsselung mit mehreren Millionen Passwörtern pro Sekunde bombardieren können.

Weshalb ausgerechnet die PS3 genutzt wird, begründen die Ermittler mit der Funktion der PS3, Linux installieren zu können. Demnach dürfte das FBI alsbald die Lagerbestände Sonys aufkaufen - das neue, schlanke Modell unterstützt kein alternatives Betriebssystem mehr.

(zw)

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Federal officers use video game console to catch child pornographers (Registrierung vorausgesetzt)

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