"Ich will nicht gegen sondern für etwas sein"

Michael Kremmel, 18. November 2009 09:26
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    Foto: derstandard.at/kremmel

    Armin Soyka (19): "Von der Politik fühle ich mich mäßig gut vertreten. Das heißt nicht, dass ich nicht gut vertreten bin, nur, dass ich es nicht weiß. Die Kommunikation politischer Themen ist eine Katastrophe in diesem Land."

Armin Soyka, 19-jährige Zukunftshoffnung der Wiener Grünen, über fehlende Perspektiven für Junge und seinen Platz bei den Grünen

Nach der Listenwahl der Grünen für die Wiener Gemeinderatswahl waren die Reaktionen auf Twitter eindeutig: Den 19-jährigen Schüler Armin Soyka auf den aussichtslosen 24. Platz zu wählen, damit sei viel Potential verschenkt worden, solche Leute würde man brauchen. Seine Rede wurde eifrig beklatscht. Im Interview mit derStandard.at sieht sich Soyka "mäßig gut in der Politik" vertreten, sieht keine Mitgestaltungsmöglichkeiten für Jugendliche und erzählt warum für ihn auch andere Parteien als die Grünen in Frage gekommen sind. Die Fragen stellte Michael Kremmel.

***

derStandard.at: Enttäuscht von Platz 24?

Armin Soyka: Nein, ich bin nicht enttäuscht. Ein 24. Platz für jemanden, den in der Partei niemand gekannt hat, ist ein großer Erfolg. Die Rückmeldungen die ich bekommen habe waren extrem gut. Damit hab ich mir eine Basis geschaffen, auf der ich sehr gut aufbauen kann.

derStandard.at: Auf Ihrer Homepage heißt es: "Ich will das Richtige tun. Weil es glücklich macht. Das Problem ist aber, dass ich nicht weiß (und niemals wissen werde), was richtig ist". War es richtig zu kandidieren?

Soyka: Meine subjektive Wahrheit ist, dass es richtig war. Die Rückmeldungen sagen klar: Ja, das war wichtig, das war gut. Das war ein Hoffnungsschimmer am Horizont, haben manche gesagt. Ich hab auch Kritik bekommen. Einige haben gesagt: "Ich will dich nicht, du bist zu jung." Andere: "In fünf Jahren dann." Einige Leute haben mir gewünscht, ich solle sehr viel Erfahrung sammeln, aber ja nicht hineinkommen, sonst werde ich nur korrumpiert. Das ist natürlich eine Gefahr als 19-Jähriger, wenn man diese Verantwortung übernehmen darf. Darum fordere ich ja auch immer Rückmeldungen und die Rückmeldungen sagen, dass es richtig war.

derStandard.at: Mitgestaltung und Wertschätzung waren zentrale Punkte in Ihrer Rede bei der Kandidatur für die Grüne Landesliste. Gibt es nach der Listenerstellung etwas, das Sie weniger wertschätzen können?

Soyka: Nein, ich kann ja immer noch mitgestalten. Ich kann nicht in dieser Funktion gestalten, aber Politik macht man nicht auf Mandatsplätzen. Politik macht man die ganze Zeit. Politik heißt Umfeld und Zukunft gestalten. Im Gegenteil kann ich es sogar mehr wertschätzen, ich weiß jetzt wie die Prozesse ablaufen. Mit dieser demokratischen Entscheidung kann ich wunderbar leben. Es wäre eine Chance gewesen für die Grünen einen sehr, sehr jungen, sehr fähigen Menschen an sich zu binden.

derStandard.at: Ein Kernsatz Ihrer Rede war: "Unsere Identität ist nicht die Abgrenzung von einer anderen Partei, unsere Identität sind unsere Themen!" Können Sie sich vorstellen, ihre Themen bei einer anderen Partei umzusetzen?

Soyka: Ich glaube sehr wohl, dass ich bei einer anderen Partei hätte mitmachen können. Sowohl SPÖ als auch ÖVP hätten da sicher Chancen geboten. Ich habe auch mit dem Gedanken gespielt mir FPÖ oder BZÖ anzuschauen. Es geht ja nicht darum alles mitzutragen, was andere sagen, sondern es geht darum man selbst zu sein und das in einer Partei auszuleben, was ich für richtig halte und abzugrenzen und zu schwächen was ich für falsch halte. Bei manchen Parteien geht das leichter bei manchen schwerer. Ich will nicht gegen etwas sein, ich will für etwas sein.

derStandard.at: Finden Sie die Jugend in der Politik gut vertreten?

Soyka: Nein. Wo ich mich gut vertreten fühle sind Landes- und Bundesschülervertretungen. Die sind hochprofessionell, machen gute Arbeit und werden nicht ernst genommen. Was sie vorschlagen wird angehört und in den Papierkorb befördert. Das ist problematisch. Von der Politik fühle ich mich mäßig gut vertreten. Das heißt nicht, dass ich nicht gut vertreten bin, nur, dass ich es nicht weiß. Die Kommunikation politischer Themen ist eine Katastrophe in diesem Land.

derStandard.at: Glauben Sie, dass es mehr junge PolitikerInnen braucht?

Soyka: Ja. Ich weiß, in einer repräsentativen Demokratie kann auch eine Frau einen Mann vertreten, ein Alter einen Jungen, ein Schwuler einen Heterosexuellen, das ist an sich möglich. Aber ich muss auf diese Menschen eingehen. Ich muss mich einfühlen können in eine Frau, wenn ich sie als Mann vertreten möchte. Das gelingt relativ wenigen Leuten jungen Menschen gegenüber.

derStandard.at: Können sich männliche Politiker besser in Frauen hineinversetzen, als ältere Politiker in Jugendliche?

Soyka: Erfahrung und Umgang - ich hab viel mehr Umgang mit Frauen als Mann als ich mir als Fünfzigjähriger Zeit nehme mit Dreizehnjährigen zu sprechen.

derStandard.at: Wie kann man mit dem Problem umgehen?

Soyka: Ich hab vor kurzem mit Dreizehnjährigen gesprochen. Ich habe sie gefragt was sie mit Politik verbinden. Die sagen "langweilig" und als zweites Schlagwort fällt ihnen SPÖ ein. Wenn man aber nachhakt, da ist viel Verständnis und Wissen da, das aber unbewusst irgendwo aufgeschnappt wurde. Das Problem ist, dass Jugendliche nirgends mitgestalten dürfen, dass sie sich nirgendwo einbringen können. Sie können sich nicht einbringen,  beispielsweise wie ein Park gestaltet wird. Es wäre ja nicht schlimm die Jugendlichen zu fragen und aufzufordern sich einzubringen. Wenn man das tut, dann tun sie es auch. Man muss Menschen Angebote machen.

derStandard.at: Wie soll die Politik Jugendliche ansprechen?

Soyka: Ganz einfach: Du gehst hin, sagst wofür du stehst und was du möchtest und stellst auch Fragen und lässt dich kritisieren. Wenn du es ehrlich meinst, dann bist du authentisch. Authentizität ist das wichtigste. Dann kommen die Fragen der Jugendlichen von selbst, dann muss man nur noch die Zeit finden sie zu beantworten.

derStandard.at: Fühlen Sie sich bei den Grünen bei Jugendanliegen auch von älteren PolitikerInnen gut vertreten?

Soyka: Ja, weil diese Leute sehr offen sind. Ich glaube aber auch, dass es in anderen Parteien fähige Leute gibt. Ich bin zu den Grünen gekommen, weil sie mich angezogen haben, weil sie mich ernst genommen haben, weil sie mir Angebote gemacht haben, weil sie offen für mich waren. Ich bin bisher kein Parteimitglied und kein Unterstützer und trotzdem wurde mir die Chance geboten zu kandidieren. Diese Offenheit gibt es sonst nirgends. (derStandard.at, 18.11.2009)

Kommentar posten
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leojus
28.02.2010 17:47
Abgrenzung zu rechts muss sein

"Ich habe auch mit dem Gedanken gespielt mir FPÖ oder BZÖ anzuschauen. Es geht ja nicht darum alles mitzutragen, was andere sagen, sondern es geht darum man selbst zu sein (...)"

FPÖ und BZÖ? Mir fällt spontan nicht wirklich ein einziger sinnvoller Ansatz der FPÖ ein, geschweige denn vom BZÖ. Wie wollte sich Soyka dort ausleben? So sehr ich Ausgrenzung und Differenzieren nicht mag, von den Gespinnsten im rechten Lager muss man sich klar abgrenzen und dazu stehen, sonst gibt man ihnen einen Spielraum, den Graf u Co beinhart ausnützen und damit verdammt viel Schaden anrichten.

Außer Mitsprache noch ein paar Themen?

Ringweltler
18.02.2010 09:12
Ein neues Gesicht

Ich habe jetzt zwar noch nicht viel von Herrn Soyka gesehen oder gehört, aber der hat was. In letzter Zeit bin ich unsicher geworden, wem ich meine Stimme geben soll. Jedenfalls nicht einer Bierzeltrülpsenden Partei (soviel ist ganz sicher) aber auch keiner Emanzen-Partei. Bleibt nicht viel übrig ... aber der Herr Soyka wäre mal ein Lichtblick - werde das weiterhin verfolgen.

Autobahnraser
23.11.2009 13:09
Interesse an Politik...

..ist selten genug bei jungen Leuten, und damit meine ich alle unter 30! Es gibt viel zu wenige aktive junge, es gibt ja nicht mal genug die wählen gehen.

Armin trau dich was, mehr falsch machen als die Hampelmänner und Marionetten die jetzt am Ruder sind geht nicht!

Ich persönlich wünsche mir einen kompletten Absturz der Großparteien, also nicht einen mehr von ihnen im Nationalrat, damit allen klar wird, wieviel Macht in unseren Handen liegt!

Paxa jun.
12.01.2010 15:32

Ich würde nicht sagen das die Jugendlichen unpolitisch sind. Das sieht daran wie viele Jugendliche während der Schülerproteset im Frühling und der Studentenproteset im Herbst auf die Straße gegangen sind.
Die Wahlbeteiligung war bei den meisten Wahl auch genauso hoch wie bei den anderen Altersgruppen.

Das Hauptproblem sehe ich viel eher darin, dass die Parteien (leider mit außnahme der FPÖ) überhaupt kein Interesse oder Willen zeigen auf die Anliegen der Jugend zuzugehen.

ostap_bender
 
23.11.2009 12:53
lassie kannte immer den weg

naja, m.e. nach wäre es dann eigentlich besser wenn er doch bei den blauen oder den schwarzen anheuert. dieser mut zum verändern ist schön, und grade diese parteien bräuchten jenen neuen wind. das mal ein mensch nicht alles obligatorisch mitträgt sondern eben etwas neues schaffen möchte...
wenn ich es mir recht überlege könnten auch die roten den armin gut brauchen...

so hoffe ich, ihn demnächst bei einer anderen partei auf einer besseren platzierung zu sehen.
das wäre dann vermutlich auch das richtige. wenn er sich der partei (grün) anschliesst welche eh schon am ehesten sein pers. polit. konzept beinhaltet, dann wäre es eine vergeudung eines jugendlichen elans...
alles gute bei den blaurotschwarzenorangen

Mariann Z
22.11.2009 14:55
man sollte sich ein Beispiel nehmen

an dieser Motivation, dieser Willensstärke und dieser Geduld!

Ich muss ehrlich sagen, meine vollste Hochachtung!

Ich habe mir einige der Kommentare durchgelesen und war teils richtig entsetzt. Ich hätte nicht gedacht, dass manche Leute so absolut deproduktiv kritisieren, sich gegen alles versperren und komplett vernagelt gegenüber neuen Ideen sind.

Ich könnte nicht so gefasst und ruhig argumentieren wie Armin Soyka und ich könnte vor allem nicht so höflich bleiben.

Genau solche Leute brauchen wir in der Politik! Jung, motiviert, engagiert und "volksnah"

der kleine Franzi
22.11.2009 10:51
Gratulation an die Grünen!

Haben s' wieder einen Bobo eingefangen! Der passt zu ihnen!

Die Jugend haben s' ja eh schon lange verloren.

Armin Soyka
 
22.11.2009 22:51

also ich habe mir jetzt tatsächlich die mühe gemacht und nachgelesen, was wikipedia als bobo definiert. ich weiß ja leider nicht, wiegut du mich kennst (der annoyme name...), aber ich lade dich gerne ein mich besser kennen zu lernen. ich glaube nicht, dass ich sehr viele "bobo-charaktaristika" aufweise...

Graf Robert von Donnerstag-Dachsenstein
18.02.2010 10:51

die wenigsten bobos sagen, dass sie bobos sind.

Die Schwedin Cornelia
21.11.2009 19:08
Lieber Armin,

ich war schon während meiner Zeit in Wien von deinem Engagement begeistert und jetzt hast du mich noch mehr überzeugt: wenn du willst, wirst du was grosses erreichen können!
In Schweden haben wir zur Zeit auch einen jungen(nicht ein mal 18!) Mann, der sich in der Politik einen Namen schaffen will und zum Teil auch schon geschaffen hat. Anton Abele. (Weisst du wer er ist?) Er stosst allerdings auf recht viel Gegenstand, welches berechtigt ist. Hätte er aber dein Potenzial, so wäre dieser Widerstand wahrscheinlich viel geringer!

ChrC1
 
23.11.2009 22:35
bitte das guerilla-marketing-buch noch einmal

ganz genau durchlesen und dabei besonders das kapitel "geschickt kampagnisieren in onlinemedien" beachten.

travelmike
20.11.2009 18:28
Als junger Bursch ausgerechnet für die Grünen zu kandidieren,

das find ich ausgesproche mutig. Wahrscheinlich will er sich den Vorwurf von haus aus ersparen, daß er irgendwann einmal Karriere machen möchte.

ostap_bender
 
20.11.2009 15:03
jungkrawattingerInnen olé !

auszug aus dem interview:

von der politik fühle ich mich mäßig gut vertreten. d.h. nicht das ich nicht gut vertreten bin, nur, dass ich es nicht weiss. (???)
ich glaub sehr wohl, dass ich bei einer anderen partei hätte mitmachen können. sowohl spö als auch övp hätten da sicher chancen geboten. ich habe auch mit dem gedanken gespielt mir fpö und bzö anzuschauen.

hmm, ja, hmm

im übrigen wäre mir eventuell jener beschützer deiner person im gymnasium lieber in der politik...

gutes stranden wünsch ich dir...

Armin Soyka
 
20.11.2009 17:45
hm...

Beim besten Willen kann ich deine Anrede nicht verstehen, was meinst du?

Danke für deine erste Anmerkung, bitte ließ den ganzen Absatz, und sag mir, ob du meine Aussage dann verstehst. Wenn nicht, erkläre ich dir gerne, was ich sagen wollte! "Von der Politik fühle ich mich mäßig gut vertreten. Das heißt nicht, dass ich nicht gut vertreten bin, nur, dass ich es nicht weiß. -->Die Kommunikation politischer Themen ist eine Katastrophe in diesem Land."<--

leider kann ich - trotz ehrlichem Bemühen - deine zweite Aussage nicht verstehen: "jener beschützer deiner person im gymnasium" was meinst du?

Freu mich auf deine Antwort! lg

ostap_bender
 
21.11.2009 13:24
neue postings in colours und hypnovision

lieber armin,

also den beschützer erwähnst du auf deiner eigenen hp unter dem aspekt schulzeit, falls du dich nicht mehr erinnern kannst. nun wäre mir ein person welche ein couragiertes selbstbewusstsein schon als jugendlicher an den tag legt, vielleicht auch angenehm in der politik....
sehr wohl habe ich das interview gelesen, aber wenn du den tiefgang deiner eigenen aussage noch nicht verstehst, mache ich dir das nicht zum vorwurf...
eventuell wäre es gut wenn du einen menthor hättest, bzgl. politischer bildung. welche bücher z.b. zu lesen solltest, etc...
des weiteren vermute ich, dass du einfach unbedarfter bist als so andere "junghoffnungen", welche bereits transformiert wurden.

wohlige zeiten sollst du haben-

Armin Soyka
 
21.11.2009 14:19

ich freue mich, wenn du dich als mein mentor an mich wendest. sowohl lasse ich mir gerne den tiefgang meiner eigenen aussagen erklären, als auch bücher ans herz legen ebenso lasse ich mir gerne erklären, warum ich unbedarft bin. meine emailadresse ist ja überall zu finden...

ostap_bender
 
21.11.2009 14:47
hoch die alpenrosen weil sie es sind

tja, danke dass du mich als mentor sehen möchtest aber eigentlich danke nein. deswegen steht in meinem vorposting auch "einen". allerdings könnte ich dir konstantin kaiser von der theodor kramer gesellschaft ans herz legen.
wegen erklärungen, ich bin für jene nicht geeignet, da wär jetzt ein bsp aus dem bereich schach gut. es ist immer besser wenn man eine partie selbst nachspielt, für ein tieferes verständnis der stellung.
bücher ? ein kleiner auszug:
masse und macht
die ästhetik des widerstandes
die wurzel des zufalls
autobiographien der spanienkämper
alles über willi münzenberg
erich mühsam
georgi dimitroff
und vieler anderer aus jenen ersten tagen...
unbedarft war freundlich gemeint, im sinne von arglos...
gutes launen :)

kbust
19.11.2009 16:37
und ewig posten die kleingeister

na logo het der junge noch wenig erfahrungwissen wenns um politische realität geht. ganz klar - ist ja wohl ne altersfrage. er wird schon noch lernen... oder auch nicht.. who knows.. is ja auch reichlich spekulativ..

was mich fasziniert ist seine erfrischende einstellung. der junge herr will was verändern und weiß dass er das auch kann wenn er aktiv wird. sehr untypisch österreichisch.

das gegenbild findet sich wie immer im forum. da regiert der zynismus. hier wird gemotzt gegen alles was sich die da oben richten und denn alles unveränderlich sei. typisch österreichische untertantenmentalität.

aber warscheinlich eh alles fleißige parteiposter. und intelligenz such ja bekanntlich selten den weg in die politik.


EUphoriker
20.11.2009 12:38
Ja der wunschkandidat der österreicher

ist ein fescher, junger, politisch versierter und erfahrener Quereinsteiger mit klaren vorstellungen, denen alle voll zustimmen können.

"Ich will das Richtige tun. Weil es glücklich macht. Das Problem ist aber, dass ich nicht weiß (und niemals wissen werde), was richtig ist"

Das ist für mich eine hervorragende Qualifikation. Glückwunsch an Armin Soyka für seinen Mut zu kandidieren.

Armin Soyka
 
20.11.2009 18:12

Es ist schon auffällig, wie oft hier (absichtlich?) Aussagen verkürzt und somit verfälscht dargestellt werden. Aber sicher nur eine Reihe von unglücklichen Zufällen und Missverständnissen. Bitte gehe auf meine Webseite und lies den ganzen Absatz nach (http://www.arminsoyka.at/joomla/mein-ich) oder ließ den Paragraph des Interviews, in dem ich meine Aussage erklärt habe. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung!

EUphoriker
23.11.2009 09:05
Lieber Armin

Ich hab "dein ich" gelesen, deine schwächen und deine standpunkte und es gefällt mir.

Bitte lies mein posting oben und überleg dir 1.

ob du ein fescher, junger, politisch versierter und erfahrener Quereinsteiger mit klaren vorstellungen bist, dem alle voll zustimmen können.


und zweitens

ob du so jemanden kennst.

Armin Soyka
 
23.11.2009 15:48

habs mir überlegt. danke für die klarstellung, dein erster kommentar schien mir sehr nach zynismus zu riechen

EUphoriker
24.11.2009 10:01
Da steckt auch eine ganze menge zynismus drin.

Der richtet sich allerdings gegen jene, die auch unter den politikern die "eierlegende wollmilchsau" suchen.

Vedralo-Spiralo
19.11.2009 15:14

Weltfremder gehts ja wohl nicht mehr. Irgendwann wird er wohl den harten Boden der Realität kennen lernen.

Armin Soyka
 
19.11.2009 23:18
Ich hoffe mit dir.

Eine Freundin hat es unlängst so gedichtet:

"Ihr sagt ich träume,
doch in Wahrheit seid ihr diejenigen
die träumen.

Da wo ihr lebt,
das nennt ihr „Realität“.

Für mich hingegen ist es nur
Ein anderer Traum,
als der,
den ich „meinen Traum“ nenne.

Ihr sagt ich träume,
doch seid ihr es, die träumen.

Ihr träumt die allgemeingültige
„Realität“,
für mich ist sie nur ein
weiterer Traum,
ich nämlich, träume meinen
eigenen...

Ihr sagt ich träume,
ihr träumt DIE Realität,
doch es ist nur eine unter vielen, genau wie meine."

Das Gedicht hat mich gefesselt, vielleicht findest du's auch interessant.
"

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