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Das neue Ultraschallgerät verfügt über einen rechteckigen Schallkopf, der anstelle eines handgeführten direkt auf die Brust gelegt wird.
Studien zeigen, dass die Erkennungsrate von Brustkrebs um 28 Prozent steigt, wenn eine Mammographieuntersuchung mit einer Ultraschalluntersuchung kombiniert wird. Speziell für Frauen mit sehr dichtem Brustgewebe, die grundsätzlich ein höheres Brustkrebsrisiko haben, wird die Ultraschalltechnik als zusätzliche Absicherung empfohlen. Bisher musste der Arzt allerdings den Schallkopf des Gerätes über die gesamte Brust führen, eine Untersuchung, die bis zu 30 Minuten in Anspruch nimmt. Die neue Technologie des Siemens Acuson Scanners verkürzt den zeitlichen Aufwand auf weniger als 15 Minuten. Das neue Gerät verfügt über einen rechteckigen Schallkopf, der anstelle eines handgeführten direkt auf die Brust gelegt wird. Dieser Schallkopf scannt die Brust automatisch, ohne bewegt werden zu müssen. So ist sichergestellt, dass der Arzt stets reproduzierbare Aufnahmen des Brustgewebes erhält.
Sicht von allen Seiten
Das neue Ultraschallgerät erzeugt eine vollständige dreidimensionale Darstellung und zwar der kompletten Brust, einschließlich der koronalen Darstellung. Der Arzt kann das Gewebe von der Brustwarze bis zur Brustwand begutachten. Diese Darstellung war mit herkömmlichen Ultraschallsystemen bisher nicht erfassbar und erleichtert die Planung von gegebenenfalls notwendigen chirurgischen Eingriffen. Außerdem liefert das Gerät eine sehr hohe Bildqualität und verfügt zusätzlich über die konventionellen handgeführten Ultraschalluntersuchungsmöglichkeiten - einschließlich der Möglichkeit der Unterstützung der Durchführung von Biopsien.
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