Afrika-Flüchtlinge weichen nach Lateinamerika aus

16. November 2009, 16:39

Mexiko, Brasilien und Argentinien nehmen immer mehr Flüchtlinge aus Afrika auf - Strenge EU-Gesetze als Ursache

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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mistvieh666
 
07
24.12.2009, 14:42

730 asylantraege gibt es also in argentinien im jaenner 2009 insgesamt, 517 in brasilien usw:
http://www.unhcr.org/cgi-bin/t... =49e492886
bei austria steht bei der selben statistik 36_693.
ich sollte irgendwann auf eine andere zeitung umsteigen, sonst waehl ich das naechste mal wirklich den strache.

docw
11
24.12.2009, 05:36

da mexiko in der zwischenzeit der grösste umschlagplatz für kokain weltweit ist(quelle: le monde dipl.,juni-ausgabe 2009),werden viele neue "arbeitsplätze" geschaffen.

Lécollier Emmanuel
 
01
23.12.2009, 22:04
Wenn's stimmt, wäre es eher eine gute Nachricht.

Europa ist nämlich überforfert.

Resi Vonderalm
61
19.12.2009, 09:04

"Bereits kurze Zeit nach ihrer Ankunft erhalten Asylsuchende in Argentinien eine Arbeitserlaubnis, kostenlose Gesundheitsversorgung und die Möglichkeit, Spanischkurse zu besuchen."

Macht halt doch einen Unterschied ob man Menschen eine echte Chance gibt, oder sie jahrelang in der Luft hängen lässt um sie dann doch noch abzuschieben, weil sie ja doch nie erwünscht waren.

Das Wort
00
26.12.2009, 08:30
Ein Land wo Milch und Honig fließt - wie lange?

maxbz
012
19.12.2009, 20:15
echte Chance?

In Brasilien und Argentinien werden sich die Großgrundbesitzer sicher über neue Halbsklaven freuen.

Annemarie Veit
00
19.12.2009, 07:12

wäre es möglich konkrete zahlen zu bekommen?

ich wette, dann wäre die aussage schnell relativierbar!

mistvieh666
 
00
24.12.2009, 14:46

http://www.unhcr.org/cgi-bin/t... =49e4929a6
da sind die gesamtzahlen, kann man sich fuer alle laender dieser welt anschaun ...

Mr_Murphy
01
21.12.2009, 18:34

Es sind bis dato 3000 afrikanische Flüchtlinge. Mein letzter Beitrag mit der Quelle ist nicht durch die Zensur gekommen. Geben Sie "african migrants argentina" in Google ein, dann sollte ein Beitrag von Reuters vom 16.11. erscheinen.

evilweevil
513
19.11.2009, 12:03

armes südamerika!

arturowing
 
10
1.12.2009, 04:38
arme afrikaner

wenn sie wuessten dass sie in argentinien auf ein gleichermassen korruptes land stossen wie in nigeria oder ghana? nun ja zugegeben, hier ist viel platz und mehr regen.
http://www.transparency.org/policy_re... s/cpi/2009

es ist ein menschenrecht, in afrika zu leben
15
19.12.2009, 09:33
vielleicht wissen sie es und wollen gerade deshalb hin...

..ist ja bestandteil ihrer lebenskultur..

sylvia29
11
21.12.2009, 10:38
ja und wahrscheinlich

suchen sie sich deshalb auch länder aus, wo es viel hunger und wenig wasser gibt.

Wahres Posting
 
38
19.11.2009, 22:13

stimme ihnen zu. diese länder haben es schon schwer genug, sind selbst schwellenländer.

dabei gibt es laut aktuellem sicherheitsbericht in afrika mehr als genug sichere länder. aber dort kriegt man halt nicht alles gratis auf dem tablett serviert.

sylvia29
02
21.12.2009, 10:42
keine ahnung,

was sie als schwellenländer bezeichnen. argentinien würd ich jedenfalls nicht mit mexiko und guatemala gleichsetzen.

Resi Vonderalm
42
19.12.2009, 09:13
pfui deibel!

glauben sie tatsächlich dass jemand der sich auf die gefahren und strapazen einer mehrere tausend kilometer andauernden flucht einlässt, irgendetwas geschenkt oder auf dem tablett serviert haben will ?
oder gehen sie von dem altbekannten stereotyp des faulen afrikaners aus, oder welchen anderen achso tollen erkenntnissen ?

Resi Vonderalm
31
19.12.2009, 09:07
was für eine unsagbare ignoranz

... wie kommen sie darauf dass jemand der die strapazen und gefahren einer flucht über mehrere tausend kilometer, in eine nussschale oder einen kühllaster gezwängt, auf sich nimmt und dabei sein leben riskiert irgendetwas auf dem tablett serviert haben möchte ?! Kommen da etwa uralte Stereotype von dem faulen Afrikaner in ihnen durch ? Widerlich und zum Kotzen ihr realitätsfremder menschenverachtender Zynismus.

Tepitena
11
20.11.2009, 01:43

glauben sie mir, in Mexiko bekommt niemand etwas auf dem Silbertablett serviert. Auch sind die Mexikaner nicht gerade Freunde der Schwarzafrikaner.

j smith
32
17.11.2009, 14:46

Schön, dass es Argentinien gibt!

an kog
04
18.11.2009, 08:14

Schauen wir einmal wie lange die Bedingungen für die Flüchtlinge aus Afrika in Argentinien so bleiben wie sie jetzt sind.

meineMeinung1969
00
26.12.2009, 18:36
Die ...

... Bedingungen werden mit Erhalt der Arbeitserlaubnis ungleich härter. Denn dort müssen sie arbeiten und werden nicht auf Kosten der Steuerzahler durchgefüttert und dort erhalten sie auch kein Taschengeld. Und Gewerkschaft haben sie auch keine ...

mM

jeff5
04
16.11.2009, 21:31
in der eu sind gewisse arbeitsmärkte schon überlastet.

zuviele stören den absatz.

Mr_Murphy
125
16.11.2009, 19:13

Da hier offenbar das böse Europa mit dem braven Lateinamerika verglichen wird, würde ich jetzt gerne wissen wie viele Flüchtlinge denn dort auf jeden Einwohner kommen. Hätte Argentinien auch so einen Ansturm wie Italien, gäbe es dort auch solche Gesetzte, wetten?

George Costanza
04
19.12.2009, 10:28

In Lateinamerika gibt es heute praktisch keine Einwanderer der ersten Generation mehr und die Einwanderungsgesetze sind restriktiv. Außerdem gab es Zwangsassimilierungsprogramme beispielsweise durch die brasilianische Militärdiktatur.

Trotzdem haftet diesen Ländern noch die Aura von Einwanderungsländern mit offenen Grenzen an.

Dass diese Länder als offen und liberal oder gar rassismusfrei dargestellt werden, ist geradezu grotesk.

In Wahrheit ist Österreich eines der offensten Länder, das noch dazu zu jenen mit den geringsten Problemen zählt. Wir haben wenigstens keine Ghettos, Favellas, brennende Autos oder Aufstände.

Zentralkomittee
 
00
22.12.2009, 10:34

nona no nded.Machen sie mal einen spaziergang in dem grazer bezirk lend (so um den volksgarten herum) und dann sagen sie mir dass wir keine probloeme und ghettoisierung haben. Mich wird wundern wieviel die fpö bei der nächsten kommunalwahl bekommen wird, v.a. in solchen bezirken.

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