Symposium in Salzburg

"Eine massenhafte Verunsicherung der Eltern"

Markus Pehersdorfer, 17. November 2009, 07:37

Pränataler Stress erhöht Risiko für Schizophrenie oder Autismus - "Netzwerk Lebensbeginn" fordert mehr psychosoziale Begleitung von Eltern und Kindern

Salzburg - Was soll ich mit meinem Kind tun? Und was besser nicht? - Tausende werdende und junge Eltern stellen sich diese Frage. Antworten gibt es zwar viele, doch allzu oft bleiben sie widersprüchlich. "Es gibt eine massenhafte Verunsicherung der Eltern", konstatiert auch der Psychologe Thomas Harms, Gründer der ersten Schreibabyambulanz in Bremen: "Wir brauchen für die Eltern einfach herunter gebrochenes, praktikables Bindungswissen."

"Netzwerk Lebensbeginn"

Ein Gleichgewicht von medizinischer und psychosozialer Betreuung während Schwangerschaft, Geburt und früher Kindheit - das wünscht sich das "Netzwerk Lebensbeginn", ein Zusammenschluss von Ärzten, Hebammen, Krankenpflegern, Psychologen, Psychotherapeuten, Stillberatern und anderen Berufsgruppen in über 20 Organisationen. Von Donnerstag bis Samstag hielt das Netzwerk sein erstes internationales Symposium im Salzburger Bildungshaus St. Virgil mit etwa 350 Teilnehmern ab.

Harms ortet Unsicherheit im Umgang mit Schwangerschaft und Neugeborenen in allen sozialen Schichten. Einerseits gebe es Milieus, in denen es aus mangelndem Bewusstsein für die Entwicklungspotenziale von Säuglingen zu einer "Unterstimulation" komme; andererseits werde das Kind in vielen Akademikerfamilien "als Objekt des Perfektionismus" missbraucht: "Nur weil ich tausend Ratgeber lese, habe ich noch keine Garantie, dass die emotionale Bindung zu meinem Kind gelingt."

Grundstein für die Entwicklung

Gerade diese emotionale Bindung sei aber entscheidend für die spätere Entwicklung des Kindes, sagt die Kinderärztin und Psychotherapeutin Katharina Kruppa, die Leiterin der "Baby Care"-Ambulanz im Preyer'schen Kinderspital in Wien: "Nur Kinder, die sich sicher gebunden fühlen, können offen nach außen gehen und die Welt erkunden." Aber nicht nur der Grundstein für die spätere Bildungskarriere werde schon im Säuglingsalter gelegt, auch Gewaltprävention lasse sich in frühester Kindheit "mit relativ wenig Aufwand" betreiben.

Das Problem: Nur selten gibt es die Ressourcen, um alle Hilfesuchenden adäquat zu betreuen. Sie erlebe etwa oft, dass es nötig wäre, überforderte Mütter mit ihren Babys in ein Mutter-Kind-Heim zu bringen - die sind aber oft schon überfüllt. Auch die psychologische Beratung sei nur schlecht ausgebaut. In einem Fall etwa habe eine überforderte Mutter dringend einen Termin gebraucht und erst für eine Woche darauf einen bekommen. "Dieses Kind wurde wenige Tage später mit Misshandlungsmerkmalen im selben Spital aufgenommen", berichtet Kruppa: "Da braucht es einfach eine Stelle, wo man jederzeit Hilfe bekommt."

Stressfrei schwanger sein

Schon vor der Geburt müsse alles getan werden, um die Schwangerschaft möglichst angstfrei zu halten, sind sich alle Experten einig. Zahlreiche Studien hätten die negativen Auswirkungen von pränatalem Stress nachgewiesen, berichtet der Heidelberger Neonatologe Otwin Linderkamp. So konnten in groß angelegten Untersuchungen etwa ein erhöhtes Risiko für Schizophrenie oder Autismus, ein geringeres Geburtsgewicht, ein verringerter Intelligenzquotient oder eine Verzögerung der Sprachentwicklung auf mütterlichen Stress während der Schwangerschaft zurückgeführt werden, verursacht durch externe Faktoren wie Kriege, Terrorismus oder Naturkatastrophen.

Angst behindert das Hirnwachstum

Auch für den Münchner Kinder- und Jugendpsychiater Karl-Heinz Brisch ist Angst während der Schwangerschaft "der Hauptstörungsfaktor für die vorgeburtliche Bindungsentwicklung". Dafür gebe es auch eine biologische Erklärung: Das durch die Angst ausgeschüttete Adrenalin bewirke eine Verengung der Gefäße, damit funktioniere die Durchblutung nicht mehr so gut und es komme zu Störungen des Hirnwachstums beim Föten. Denselben Effekt gebe es auch bei Säuglingen, ergänzt Kruppa.

Sehr viel Angst entstehe auch im Kontext von Ultraschalluntersuchungen, sagt Brisch. Wenn Frauen etwa damit konfrontiert würden, dass ihr Kind seit der letzten Untersuchung kaum gewachsen sei, könne das zu noch mehr Angst und damit zu einem Teufelskreis führen. Brisch fordert daher den Einsatz von Psychologenteams in Ambulanzen für Pränataldiagnostik - das solle auch gesetzlich vorgeschrieben werden.

Kritik an häufigem Kaiserschnitt

Kritik gibt es auch an der hohen Kaiserschnittrate, die in Österreich laut Weltgesundheitsorganisation im Schnitt der Jahre 2000 bis 2008 bei 25,8 Prozent lag und damit deutlich höher als in vergleichbaren Staaten wie den Niederlanden (13,7 Prozent), Finnland, Slowenien oder Schweden. Der Schock des Kaiserschnitts sei ein Risikofaktor für die weitere psychische Entwicklung des Kindes, sagt Brisch.

Für den Medizinpsychologen Wulf Schiefenhövel ist überhaupt "jeder Eingriff in diesen komplexen, rückgekoppelten Prozess eine Störung" und die Kaiserschnittrate "eine gesellschaftliche und keine medizinische Pathologie". Dass schmerzfreies Gebären möglich sei, ist für Schiefenhövel ein "Fehlglaube".

Ratlose Hilfesuchende

"Wenn Frauen und Familien während Schwangerschaft und früher Kindheit Hilfe suchen, wissen sie oft nicht, wo sie sich hinwenden sollen", bemängelt Direktor Peter Braun vom Bildungshaus St. Virgil, der das "Netzwerk Lebensbeginn" initiiert hat: "Wenn wir den Blick stärker auf den Lebensanfang richten, sparen wir uns später jede Menge psychischen Stress und Therapiekosten." Er vergleicht den Lebensbeginn mit dem Lebensende: "Wir stehen jetzt da, wo die Hospizbewegung vor 20 Jahren war." Harms wünscht sich, dass psychologische Primärprävention vor, bei und nach der Geburt "so selbstverständlich wie in der Zahnprophylaxe" werden soll.

Zu den Forderungen des Netzwerks gehören die Einrichtung von Uni-Lehrstühlen für prä-, peri- und postnatale Psychologie und Medizin sowie eine verbesserte Ausbildung und Koordination jener Berufsgruppen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Gerade am Land brauche es auch einen massiven Ausbau von Beratungsstellen, sagt Braun. Kruppa fordert außerdem österreichweite Qualitätsstandards für Kinderkrippen, was die Ausbildung der Pädagogen und die Gruppengröße betrifft. Dass es solche Standards noch nicht gebe, sei "eine Katastrophe". (Markus Peherstorfer, derStandard.at, 17.11.2009)

 

 

 

 

 

Kommentar posten
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Dagmar Rehak
 
00
25.11.2009, 23:13
@ Wulf Schiefenhövel

Doch, schmerzfreies Gebären ist möglich.
Ein Kaiserschnitt ist aber sicher alles andere als schmerzfrei. Im Gegenteil wären die Schmerzen da so groß, dass eine Frau von ihnen ohnmächtig werden würde.

Aber die Grundtendenz stimmt:
Die aktuelle Geburts"hilfe" ist an allem schuld. Wenn man von einen Tag auf den anderen das gschaftlhuaberische Getue von den grottenschlecht ausgebildeten und teilweise ungestört sadistischen Leuten abschaffen würde, würden sich die Ergebnisse nur verbessern.
Momentan ist es so, dass Frauen, die noch gern ein, zwei Kinder gehabt hätten, sich noch im Wochenbett sterilisieren lassen - und das mit einem Nachdruck, den ich selten woanders erlebt habe.
Da stimmt definitiv was nicht. Und eines weiß ich ganz gewiss: Die Geburt, das Stillen und die Babypflege an sich ist es nicht.

A. Sieberer
01
18.11.2009, 10:52

Ich finde es immer besonders schön, wenn Männer Frauen die Geburt erklären.
Okay, wir sind froh um Semmelweis und seine Erkenntnisse über Hygiene, aber das heißt noch lange nicht, dass Männer auch nur die geringste Ahnung davon hätten, was bei einer Geburt wirklich vor sich geht. Sie können dabeisein und zuschauen und ein paar davon hilfreich sein (kaum einer der Männer ist es im Kreissaal dann wirklich).
Aber das Wissen, was Schwangerschaft, Geburt, Stillzeit emotional wirklich ist, kann ein Mann nicht abschätzen.
Es gibt einfach Unterschiede zwsichen Männern und Frauen und das ist ein Bereich in den Männer keinen Zutritt haben.

eva lindt
 
00
23.11.2009, 11:29
und was

ist dann mit kinderlosen hebammen, ärztinnen und krankenschwestern? nach der logik haben die bei einer gebärenden auch nichts verloren. ist doch absurd.

il padrino
00
22.11.2009, 12:24
Ich glaube ich nicht, dass man Ihre Ansicht generalsieren kann,

sonst müssten ja alle männlichen Gynäkologen arbeitslos sein, aber so vertrauen doch auch Frauen männlichen Ärzten.

Genauso könnten Sie sagen, nur eine Frau mit Kindern darf mitreden. Oder keine Frau darf einen Patienten mit Prostatabeschwerden behandeln.

Man(n) kann sich auch einfühlen, ohne Dinge selbst erleben zu können. Genauso Frau. Also wo ist das Problem ?

Tildi
02
19.11.2009, 17:10
Männer

Also, ich denke, dass Männer - ganz i. a. - sehr wohl was Vernünftiges zu Schwangerschaft und Geburt beitragen können. Es ist nur klarerweise eine andere Art von Einsicht oder "Ahnung", die aber nicht notwendiger Weise defizitär ist, bloß weil Männer selbst keine Kinder kriegen. Aber es stimmt natürlich: Dass im Artikel oben nur eine einzige Frau zu Wort kommt, bei einem Thema das Frauen so massiv betrifft, ist untragbar. Das halte ich aber für ein strukturelles Problem unserer Gesellschaft, die immer noch stark and der Dichotomie Mann (= aktiv, rational, nach außen gerichtet etc. ) vs. Frau (= passiv, emotional, nach innen gewandt (Familie, ...), etc.) gerichtet ist. Auch wenn sich schon vieles getan hat, im Kern existiert das immer noch.

10 dag Meinungswurscht - dünn aufschneiden bitte!
 
13
17.11.2009, 20:55
Seit Jahrmillionen gebähren Frauen Kinder ...

... uns blieb es vorbehalten, daraus eine Tragödie zu machen.

Das Leben beinhaltet auch Stress, ob nun prä- oder postnatal. - Für Mütter, Väter, Ungeborene usw. So, where´s the problem ???

Aber wer sich´s leisten kann ... ab auf die Insel, 9 Monate nur Hängematte und Sonnenschein ... - und natürlich keine Margheritas ... ;-)

... werden sicher ganz hervorragende Kinder werden! - Womöglich irgendwie Wohlfühl-Zombies ... aber dafür sicher stressfrei ... ;-)

VictoriaKatz1
00
17.5.2011, 00:50
... und seit Jahrmillionen sterben Frauen dabei

So wie ich gehört habe sind Geburt und Schwangerschaft bei Naturvölkern Todesursache nr. 1 bei Frauen im gebährfähigen Alter. Dass sie seit Millionen von Jahren entbinden ist also kein Grund, diesen Vorgang nicht sicherer zu machen. Es werden auch seit Jahrtausenden Jungen ohne Narkose beschnitten. Trotzdem macht man es heute mit Schmerzmitteln.

eva lindt
 
03
17.11.2009, 20:07
psycho

nein danke, einen psycho waehrend der schwangerschaft brauche ich nicht auch noch. die diskussionen und differenzen zwischen meiner hebamme und den aerzten waren anstrengend genug.
wenn psychologen konstatieren, dass die eltern heutzutage viel zu sehr verunsichert werden und gleichzeitig den massenhaften einsatz von mehr psychologen fordern, ist das absurd. lasst uns einfach selber machen!
klar sollen genuegend kapazitaeten fuer hilfsuchende da sein, aber bitte keine automatische standardbeglueckung fuer alle.

Kathi1609
 
01
18.11.2009, 00:52
wünschte,

ich könnte mehr als einmal grün vergeben!

gast99
00
18.11.2009, 17:39
darf ich fragen

sind sie arzt? nix für ungut, hätte mich nur interessiert

Kathi1609
 
00
18.11.2009, 20:02
Nein.

Wieso wollen Sie das wissen?

gast99
00
18.11.2009, 21:44

auf grund ihrer argumentation, lässt mich auf diesen beruf schliessen

Kathi1609
 
00
18.11.2009, 22:25
wieso?

das würd mich jetzt wirklich interessieren.

ich argumentiere hier ja gegen den arzt (schließlich verlange ich, dass die ss-vorsorge von den ärzten zu den hebammen wandert).

sonst "unterstellt" man mir immer, ich wäre eine böse ärztefresserin und esoterikerin. :-)

gast99
00
19.11.2009, 10:14

nun, ihr nick ist nicht so unauffällig (zumindest für mich - hab ich mir mal ausnahmsewise gemerkt), sie scheinen für mich im medizinischem bereich angesiedelt zu sein, na ja es sind nicht alle ärzte strikte schulmediziner, die haun sich auch gegenseitig, habe im prinzip nix gegen esoterik, nur wenns in richtung wüste verschwörungstheorien und strikte einseitigkeit (zb sehe ich nicht ein, dass in der tcm milch nur böse ist) geht

Kathi1609
 
00
19.11.2009, 16:25
ich danke für die sachliche einschätzung.

bin ich hier gar nicht gewohnt. ;-)

wenn Sie's wissen wollen, ich bin sanitäterin, endometriose-betroffene und hausgeburts-mutter.

ein wenig medizinische basis und eine menge praktische erfahrung im gynäkologisch-geburtshilflichen bereich, durch die eigene krankheit mit der zeit sehr kritisch geworden (aber nicht "esoterisch", sondern einfach auf medizinischer sach-qualität beharrend).

gute ärzte und sogenannte moderne medizin find ich toll! ich versteh darunter halt nur nicht immer dasselbe wie die meisten anderen. ;-)

gast99
00
19.11.2009, 18:28
verstehe ;-))

A Voice
00
18.11.2009, 12:59
Es sollten

nur mehr Doulas dreinreden, gell?

N D R
00
19.11.2009, 15:23

Doulas? Pseudo-Hebammen ohne medizinische Ausbildung? Das ist ja eine hervoragende Idee!

Am besten wäre es wenn alle beiteiligten Berufsgruppen (PsychologInnen, Hebammen, ÄrztInnen) nicht ihre Grundsatzdifferenzen an schwangeren Frauen auslassen würden. Das wäre schon einmal viel weniger Stress ...

Lorelei Sonnenschein
02
17.11.2009, 17:26
pränatale Prägungen

Ich finde es beruhigend, dass das nun auch seitens der Wissenschaft bestätigt wird.Beunruhigend finde ich, dass so wenig Menschen erkennen (können), dass sie unglücklich/unzufrieden sind, glauben das müsse so sein u. nix daran ändern bzw. keinen Ausweg sehen. (liegt an unserem System, dass weder am Glück noch an der Einzigartigkeit noch an der Würde jedes Menschens interessiert ist, weil dann weniger beeinflussbar u. nicht so leicht ver-führbar!)Leider besteht in unsere Gesellschaft häufig eine durchaus kindische Weigerung erwachsen zu werden und Verantwortung für das Handeln zu übernehmen (wurde uns nie begebracht bzw. abgewöhnt) Deswegen werden Ängste u. Erbsünden" ungefiltert u. unbewusst an die nächste Generation weitergegen...

gast99
10
17.11.2009, 22:21
tja, die esoterik lässt grüssen

alle anderen sind tro**eln, aber selber hat man das licht der erkenntnis

Lorelei Sonnenschein
00
18.11.2009, 10:34
@gast99

...nix Esoterik. Spreche aus eigener leidvoller Erfahrung...nach der Devise...who feels it knows it!

Clemens Schwarz
01
17.11.2009, 22:40
Fühlen sie sich als Tr*el angesprochen.

Ich glaube nicht, dass dies beabsichtigt war.
Wo steht etwas von Esoterik?
Könnten sie den Begriff, so wie sie diesen verstehen definieren.
Ich finde es schade, wenn sie sich einer Diskussion mit einem kurzen eingeknappten Statement einziehen.
Welche Erkenntnis tragen sie in sich, zu welcher haben sie Zugang.
Ich sehe negative Emotionen. Zu diesen haben sie gut Zugang. Wie steht es mit positiven Emotionen?

gast99
00
18.11.2009, 17:36
schön langsam wirds fad

Esoterik (von altgriechisch ?s?te????? esoterikós „innerlich“) ist in der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs eine für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis bestimmte philosophische Lehre, im Gegensatz zu Exoterik als öffentlichem Wissen. Andere traditionelle Wortbedeutungen beziehen sich auf einen inneren, spirituellen Erkenntnisweg, etwa synonym mit Mystik, oder auf ein „höheres“, „absolutes“ Wissen.
quelle: wikipedia
ersetzen wir halt tro**el durch unwissende, ungläubige, fühl ich mich schon angesprochen, ist mir aber egal
mein einstellungssystem möchte ich nicht näher präzisieren, führt zu missverständnissen und schreckt andere

Lorelei Sonnenschein
00
18.11.2009, 10:32
@Clemens Schwarz

...danke!!! LG und schönen Tag L

Bodenständig
05
17.11.2009, 16:58
Eine massenhafte Verunsicherung der Eltern – in unserer heutigen leistungs- und konsumwelt wird das natürlichste der welt - das gebären - zum unnatürlichsten der welt hochstilisiert und wer dies zulässt, ist selber nicht unschuldig.

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