ORF-Verhandlungen

Montag neuer Anlauf für offene Punkte

15. November 2009, 18:38

Noch keine Einigung in zentralen Punkten wie Gebührenabgeltung, Onlinewerbung und Faxwahl zum Publikumsrat

Wien - Montag verhandeln SPÖ und ÖVP weiter über das neue ORF-Gesetz. Medienstaatssekretär Josef Ostermayer und VP-Klubchef Karlheinz Kopf ackerten Freitagnacht 170 Seiten durch, einigten sich aber in zentralen Punkten nicht:

  • Gebührenabgeltung Wie viele der gut 60 Millionen für Befreiungen überweist die Republik dem ORF unter welchen Bedingungen?
  • Onlinewerbung Wie weit beschränkt das Gesetz den ORF hier?
  • Die Faxwahl zum Publikumsrat will die VP wie berichtet stoppen, die SPÖ ihre Aussicht auf eine rote ORF-Mehrheit dadurch wahren.

Montag protestieren Österreichs Filmer gegen die Drohung, ohne Gebührenabgeltung müsse der ORF die Kinofilmförderung streichen. Die Werbeeinnahmen sollen von 220 auf 208 Millionen weiter sinken, sagt der Finanzplan 2010, den die Stiftungsräte Sonntag erhielten. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 16.11.2009)

smonti 47
00
16.11.2009, 15:43
Was...

..tun eigentlich die Parteien im ORF?
Wenn der ORF unabhängig sein soll,dann sollten die Parteien zum Teufel gejagt werden,und nicht diesen für ihre Zwecke missbrauchen!

marie berg
00
16.11.2009, 16:05
da es sich um einen öffentlich-

rechtlichen sender handelt .... eigentlich können sie sich ihre frage nun selbst beantworten :-)

Spiritus Sanctus
00
16.11.2009, 12:56
Gebührenabgeltung ist wie das Credo beim Glaubensgebet!

Die Verpflichtung keinen anderen Gott zu bezahlen ist Ident mit dem Verbot andere Sender zu sehen ohne ORFGebühr.

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