Vassilakou im STANDARD-Interview

"Gut, wenn vorn alte Hasen sind"

15. November 2009 18:10

Maria Vassilakou ist die alte und neue Frontfrau der Wiener Grünen - Warum sie sich nicht zur Vizebürgermeisterin erklären will, und wie die parteiinterne Erneuerung aussehen sollte

STANDARD: Im Vorfeld gab es viele Diskussionen über die grünen Vorwähler. Jetzt sind nur gut 100 da - wie werten Sie das?

Vassilakou: Es ist natürlich leichter, Menschen im Internet zu mobilisieren, als sie an einem sonnigen Sonntag ins Austria Center zu bringen. Das überrascht mich nicht.

STANDARD: Auf den vorderen Plätzen sind fast nur bekannte Gesichter.

Vassilakou: Ich finde es gut, wenn vorn alte Hasen sind, wir brauchen im Wahlkampf Erfahrung. Erneuerung ist wichtig auf wählbaren Listenplätzen, sie muss aber nicht auf den Top-Plätzen sein.

STANDARD: Werden Sie sich im Wahlkampf als potenzielle Vizebürgermeisterin positionieren?

Vassilakou: Unser Ziel ist es, die absolute Mehrheit der SPÖ zu brechen und einen Neubeginn in der Kommunalpolitik zu erzwingen. Ein gutes Wahlergebnis bedeutet gute Karten am Verhandlungstisch. Ich halte aber nichts davon, sich ein Jahr vor der Wahl zur Vizebürgermeisterin zu erklären. Damit kann man sich sehr lächerlich machen.

STANDARD: Es deutet einiges darauf hin, dass es in Wien eine zweite Spitzenkandidatin geben wird.

Vassilakou: Ich schätze Christine Marek als Person. Abgesehen davon ist es aber egal, ob sie oder Harald Himmer bei der ÖVP vorn steht - drin steckt sowieso die menschenverachtende Politik der Innenministerin. (Andrea Heigl/DER STANDARD-Printausgabe, 15.11.2009)

Zur Person:

Maria Vassilakou (40), aufgewachsen in Athen, lebt in Hernals und ist seit 2004 Klubobfrau der Wiener Grünen.

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TscheAeinimÖlMagnat
13.01.2010 12:08
"Gut, wenn vorn alte Hasen sind"

aber schlecht, wenn diese (im politischen Diskurs) nur alt ausschauen - wie die Dame Glawischnig

Prof. Alois
 
17.11.2009 20:46
Dieses Interview ist k eines

Bedaure. Drei aufgelegte, völlig unkritische Fragen. Harmlose Antworten. Außer der letzten: Die argumentiert nicht rational sondern kommt parolenhaft polarisierend daher.

Mike Freeman
16.11.2009 19:26
na … vor nicht all zu langer Zeit habt´s die Silberrücken an der Spitze gewisser Wahllisten noch beklagt.

99% Zustimmung ist rein Demokratie-Hygienisch eine Zumutung. Da würde ich froh um jede Gegenstimme sein und nicht im Radio drohend verkünden dass ich die 6 Gegner auch noch finde.

Nathaniel Winerib
16.11.2009 17:39
Alt vs. Jung

Irgend sollten aber auch die jungen Haserln zum Zug kommen.

Nikos S.
16.11.2009 17:08
lol

super interview..wie viele fragen warn das? 2? 3?
nächstes mal aber bitte länger!

Ingrid Goeschl1
16.11.2009 12:25
Ich nehme an,

hier postet wieder mal die geistige Elite der FPÖ.

Klingt jedenfalls so.

Prof. Alois
 
17.11.2009 20:48
Nein nein

Das ist schon das bescheidene Niveau des Interviews, das solche geistig genauso bescheidenen Reaktionen provoziert.

Feldschwirl
16.11.2009 11:59
100?

vielleicht bei heffner mal anfragen wie man die hütte mit hasen anfüllt

skip it
16.11.2009 11:38
"alte hasen vorn"...

...wenn ICH das sag, krieg ich sofort eine ueber mein sexistisches schandmaul.

zweierlei maß! so eine sauerei...

Kid "Kongo" Powers
29.12.2009 13:08

aber sie müssen doch froh sein wenn sie überhaupt noch Hasen kriegen. Sie Schandmaul. Gehts ihrem Lumpi gut, gehts dem Skippy auch gut.

John Doe IV
16.11.2009 10:48
Vassilakou: "Gut, wenn vorn alte Hasen sind"

Sollte das nicht "Gut, wenn vorn alte HäsInnen sind" lauten ?

mika33
16.11.2009 10:18
Ah auf einmal sinds alte Hasen und keine Silberrücken mehr

Comagena
16.11.2009 12:25
Tja, Generationenwechsel ist angesagt.

bleak_vision
16.11.2009 10:12
"es aber egal, ob sie oder Harald Himmer bei der ÖVP vorn steht - drin steckt sowieso die menschenverachtende Politik der Innenministerin."

Na die hat aber eine Laune...

Comagena
16.11.2009 12:26
wo sie recht hat hat sie recht.

Schon die letzten ÖVP-Wahlplakate in Wien vergessen????

Prof. Alois
 
17.11.2009 20:50
Die da wären?

Nach Tulln k omm ich nicht so oft

Prof. Alois
 
18.11.2009 20:39
Lesens es doch genau: "Zuwanderung" ist das Stichwort. Nicht Asyl.

ÖVPler vermischen diese beiden grundverschiedenen Begriffe viel seltener als es SP und Grün tun. Zuwanderung ist überall an Bedingungen geknüpft. Die Zogajs wären für Australien und Kanada chancenlos. Dort gibt es für Zuwanderer einen gnadenlos zu erfüllenden K atalog. Wer dort versucht auf dem Umweg des Asyls die Behörden zu narren und sich etwas zu erschleichen, der wird dort bis zu seinem Lebensende nicht mehr auf Einbürgerung hoffen dürfen.
Nur zur Illustration: Ein Freund von mir, US-Amerikaner, wollte nach Australien auswandern. Er ist von weißer Hautfarbe, ist unbescholten, hat studiert und vor seinem Antrag in den USA in respektablen Berufen gearbeitet. Nun ja: Die dortige Landessprache spricht er auch. Sense. Nicht genommen.

Joe Jo
16.11.2009 07:22
Vassilakou ist für mich nicht wählbar.

Unsymphatisch. Leider!

Horus_the_Chorus
16.11.2009 12:24

Sympathie ist für sie das wichtigste Wahlkriterium? Na gute Nacht

jimmydean
16.11.2009 15:17
irgendwo müssen ja die ganzen faymann-wähler herkommen

"mei is der liab !!"...

h 90
16.11.2009 06:26

Wie war das mit alten Hasen und Voggenhuber?
Da war die Argumentation anders.

Cape Of Green Hope
16.11.2009 01:13
Vassilakou ist schon okay

... aber dass Erneuerung "von hinten" oder "unten" beginnt, finde ich schlichtweg falsch. Erneuerung in einem Unternehmen organisiert nicht eine Abteilungsleiterin, sondern die Chefin.

Lectrice
16.11.2009 17:52

Die Chefin dirigiert - organisiert wird so etwas schon von anderen.

Diego: Das alte Lager
 
16.11.2009 01:05
Naja,...

Sooo alt ist das Haserl auch wieder nicht...

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