Niederösterreich

Massenkarambolage auf Westautobahn: Eine Tote, neun Verletzte

15. November 2009 16:30

Autobahn fünfeinhalb Stunden gesperrt - Weiteres Todesopfer auf A1 in Oberösterreich

Amstetten/Linz - Ein Todesopfer und neun zum Teil Schwerverletzte hat am Sonntagvormittag eine Massenkarambolage auf der Westautobahn (A1) in Niederösterreich gefordert. Nach Angaben der Landesverkehrsabteilung NÖ waren 24 Fahrzeuge in den Unfall verwickelt. Bei der Toten handelt es sich um eine Niederländerin.

Der Serienunfall ereignete sich gegen 8.30 Uhr bei dichtem Nebel und schlechter Sicht. Die A1 war zwischen Oed und Haag (Bezirk Amstetten) in Richtung Salzburg bis 14.00 Uhr gesperrt.

Zwei Notarztteams, drei Rettungswagen

Die Kollisionen ereigneten sich nahe der Asfinag-Kontrollstation. Es wurden sofort Einsatzkräfte, bestehend aus zwei Notarztteams und drei Rettungsfahrzeugen, alarmiert und an die Unfallstelle entsandt. Die Niederländerin wurde durch den Aufprall im Pkw eingeklemmt und musste mit hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Fahrzeug geschnitten werden. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen gab es für die Frau keine Rettung mehr. Ein Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes NÖ betreute am Unfallort die Angehörigen. Die Verletzten im Alter von 32 bis 61 Jahren wurden nach der Erstversorgung ins Landesklinikum Amstetten eingeliefert.

Weiterer Unfall fordert Todesopfer

Ebenfalls auf der Westautobahn, aber in Oberösterreich ereignete sich am Sonntagnachmittag ein weiterer schwerer Unfall mit einem Todesopfer und drei schwer Verletzten.  Zwischen Regau und Schörfling prallte ein Pkw gegen den Wagen einer Straßenmeisterei. Das teilte der ÖAMTC in einer Aussendung mit.

Der Unfall ereignete sich kurz nach 14.00 Uhr. Ein Pkw fuhr aus noch ungeklärter Ursache auf einen Lkw der Straßenmeisterei auf, der sich auf dem Pannenstreifen befand. Eine Pkw-Insassin kam dabei ums Leben, drei weitere Personen in dem Auto erlitten schwere Verletzungen. Über ihre Identität war vorerst nichts bekannt. Die Schwerverletzten wurden mit dem ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 6 und vom Roten Kreuz in umliegende Spitäler gebracht. Die A1 war in Fahrtrichtung Salzburg für rund eineinhalb Stunden gesperrt. (APA)

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Asparuch Edler von Leschnikoff
 
17.11.2009 10:46
Jaa, und wer ist jetzn schuld?

Das Bundesheer wieder? Nein? Sinds dann doch die Autofahrer, die ned autofahren können? Ja? Warum wars dann beim letzten Mal doch das Bundesheer?

pascale
16.11.2009 09:36
War am Samstag auf der A1

im Gebiet Seewalchen bei teilweise dichtem Nebel unterwegs. Der Großteil der Autofahrer passte die Geschwindigkeit den schlechten Sichtverhältnissen an. Einzelne "Verrückte" überholten mit einem Tempo, dass man meinen könnte sie hätten Nebel-Radar-Augen...

Parkschwein
16.11.2009 12:20

geht mir auch so. ich bin kein langsamer fahrer, wenn vor mir weit und breit nix ist, hab ich kein problem damit auch mal kurz 200++ zu fahren. bei starkregen (besonders nachts, die kombination schränkt schon neben dem schlechteren bremsweg auch die sichtweite ein), nebel, usw. wundere ich mich dann, wie diejenigen, die ich davor überholt habe, weiter mit 130, 140 fahren wie wenns unsterblich wären. das passiert halt wenn man den leuten mit verboten das denken abnimmt.

tsef
16.11.2009 14:29
Midlifecrisis?


Kratzt das an ihrem Ego, wenn sie vorher 200 dahingefahren sind und dann bei Nebel von einem Twingo mit 80 überholt werden?

Das Augenlicht lässt mit zunehmenden Alter nach, ein Arzt kann ihnen bestimmt helfen.

Parkschwein
16.11.2009 14:46

"Kratzt das an ihrem Ego, wenn sie vorher 200 dahingefahren sind und dann bei Nebel von einem Twingo mit 80 überholt werden?"

nein eigentlich nicht.

charlesch
16.11.2009 14:20
Sie glauben, dass sie das Gesetz sind. Sie unterscheidet nichts von den Nebelrasern!!!


Einen Unterschied gibt’s, sie glauben, dass sie bei guten Verhältnissen mit über 200 unsterblich sind, die anderen fahren dann halt bei Nebel unverantwortungslos 130

Parkschwein
16.11.2009 14:46
aja

blind (im wahrsten sinne des wortes) gesetze befolgen ist natürlich wahnsinnig intelligent :-))

in deutschland ist es ganz normal dass leute so schnell fahren, da geifert nicht gleich jeder :-)

Parkschwein
16.11.2009 14:45

wenn vor mir bei tempo 200 im anhalteweg nix ist, ist das vollkommen wurscht, wenn ich 200 fahre. mit vom himmel fallenden waschmaschinen tu ich natürlich nicht rechnen.

barstow
15.11.2009 21:30
Interessante Fotos. Am Anfang der Karambolage ein verunfalltes Fahrzeug der Autobahn-POLIZEI


In anderen Medien wurde heftigst dementiert, dass ein Fahrzeug der Polizei involviert sein soll.

http://tinyurl.com/ygncyz5
http://tinyurl.com/yg5tpma
http://tinyurl.com/yjy3kgg

Guderian
15.11.2009 16:57
die ASFINAG ist schuld!!

Warum werden dort auch keine "Nebelwegblasventilatoren" montiert ???

Kann ja keiner was dafür , wenn Hades plötzlich nebel aus der Unterwelt aufsteigen lässt ...

Bulkhead
15.11.2009 16:17
Immer der selbe Schmarrn

Sobald minimaler Nebel da ist dreht jeder Dodl die Nebelschlussleuchte auf. Wirds richtig nebelig hängt sich ein Irrer mit 150 auf die linke Spur und 5 andere folgen mit minimalem Sicherheitsabstand weil der vorne kennt ja den Weg und aus den Augen verlieren will man ihn ja auch nicht. Auf der rechten Spur oder noch besser in der Mitte kriecht die Kontrafraktion dann mit Schrittgeschwindigkeit dahin.

Nebel heisst - Geschwindigkeit reduzieren, Abstand vergrößern
Starker Nebel heisst - Geschwindigkeit stärker reduzieren, Nebelschlussleuchte, noch mehr Abstand

Wenn das nur mal alle kapieren würden...

hanslblasta
15.11.2009 16:02
wie schnell ist "plötzlich"?

im dichten Verkehr auf der Autobahn wird man eher aufmerksam fahren, wird eher 3 Sekunden Abstand halten (ich weiß, es gibt Blödiane, die begreifens nie), aber ist "plötzlich" so schnell, wie ein Reh auftauchen kann? (wobei auf der Autobahn nicht mit dem plötzlichen Auftauchen von Hindernissen gerechnet werden muß);
oder bleiben immerhin doch 3 oder 4 Sekunden Zeit, vom Gas wegzugehen, Nebelschlußlicht einzuschalten?

immerhin: bei 130 Km/h fährt man 36 m/s
bei 100 sind es 28, bei 80 sind es 22 m/s - geht man bei 130 sofort vom Gas weg, kann nach 4 sec 80 Km/h angenommen werden;

Therimon
15.11.2009 15:10
Dichter Nebel als Unfallursache

Nee, war er nicht. Sicher nicht. (Siehe auch das Posting von "thare" bzw. "XYZ123" weiter unten)

Aufreger
15.11.2009 14:54
Mein Beileid den Hinterbliebenen...

Bemerkund am Rande: nach den diversen Postings der letzten Zeit hatte ich den Eindruck das solche Unfälle eigentlich nur passieren können wenn das Bundesheer in der Nähe mit Nebelhandgranaten übt.

Chanandelar Bong
15.11.2009 14:28
Nebel ? Im November ?

Das ist sicher wieder reine Panikmache der Nebellobby.

FSK
15.11.2009 13:47

es schaltet auch fast niemand dieNebelschlußleuchte ein, dafür wird mit Nebelscheinwerfern gefahren wenn die Bedingungen optimal sind.

human ic
16.11.2009 10:40

normalerweis blenden einen schon bei sanftem nebel unzählige nebelschlussleuchten.

FSK
16.11.2009 12:58

Blenden können die nur wenn sie den vorgeschriebenen Abstand nicht einhalten.

Die vielen Unfälle bei Nebel belegen leider meine Einschätzung

Parkschwein
16.11.2009 15:43

"Blenden können die nur wenn sie den vorgeschriebenen Abstand nicht einhalten."
lass mich raten: jahresfahrleistung 2000km, halt wenn die mama an neuen tv braucht, ansonsten mim fahrradl unterwegs?

Parkschwein
16.11.2009 12:21

ja, das ist auch so ne unart. manche schaltens schon ein wenns regnet.

thare
15.11.2009 11:50
Natürlich

war mal wieder der böse Nebel schuld. Man kann schließlich auf einer Autobahn keinem zumuten seine Geschwindigkeit anzupassen. Jedes Jahr der selbe Jammer. Und irgendwie immer auf der A1. Gibt es sonst nirgends in Ö Nebel?

XYZ123
15.11.2009 11:42

Dichter Nebel kann niemals die Unfallursache gewesen sein. Wohl eher zu hohe Geschwindigkeit in Anbetracht der Sichtverhältnisse.

Grummel
15.11.2009 14:59

In der Poebene gibt es auch immer wieder Massenkarambolagen im Nebel. Die Ursache sind aber meist keine Raser, sondern Leute die, vielleicht mit gutem Vorsatz, ziemlich stark auf die Bremse treten wenn sie plötzlich in den Nebel kommen. Da kann dann der Hintermann auch nichts mehr dafür

Extrabreit
16.11.2009 13:00
Naja...

Ich bin eher der Meinung, dass so gut wie IMMER der Hintermann schuld ist. Weil er zu wenig Abstand gehalten hat. Punkt. Aus.
Und zum Glück sieht es auch die Justiz so...

Parkschwein
15.11.2009 21:31

üblicherweise kommt man nicht plötzlich in einen nebel, und sieht ihn vorher. und ist man vorher angepasst gefahren, kann man davor auch noch runterbremsen.

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