"Ein Fehler, wenn Tony das Amt nicht bekommt"

13. November 2009 18:45
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    Alastair Campbell: Es gab eine Wahl nach dem Irakkrieg, und die haben wir gewonnen.

Blairs früherer Spindoktor Alastair Campbell glaubt, dass auch eine alt aussehende New Labour Party Wahlen gewinnen kann - STANDARD-Interview

Über Blair und den Irakkrieg lässt er weiter nichts kommen. Von Christoph Prantner.

*****

STANDARD: Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien - überall steht die Sozialdemokratie nicht besonders gut da. Brauchen Europas Sozialdemokraten "mehr Sex"?

Campbell: Wir sind an der Macht, oder?

STANDARD: In Großbritannien. Und dort vermutlich nicht mehr lange.

Campbell: Wir regieren seit zwölf Jahren. Zuletzt hatten wir den Spesenskandal oder die Debatte um Afghanistan - und wir liegen in den Umfragen nur rund zehn Punkte zurück. Das ist nicht viel. Es ist schwer, die Situation in ganz Europa zu generalisieren, aber wir haben zu lange mit immer denselben Streitereien zugebracht. In Großbritannien gab es eine Debatte über den schlechten Zustand der Labour Party bis wir (New Labour, Anm.) angetreten sind. Labour hatte bis dahin nie zwei Wahlen hintereinander gewonnen, jetzt hat Gordon Brown die Chance, eine vierte zu gewinnen - trotz der schlechten Wirtschaftslage und all den anderen Umständen.

STANDARD: Das ist sehr optimistisch. Tatsächlich liegt Brown in allen Umfragen gut 15 Punkte zurück.

Campbell: Die Medien mögen uns nicht, das ist richtig. Aber verwechseln sie das nicht mit der Öffentlichkeit. Wenn man unter die Oberfläche schaut, sind die Konservativen doch auch alles andere als beliebt. David Cameron fährt durch die Lande und macht sein Geschäft mit der negativen Stimmung gegen die Regierung. Das heißt aber nicht, dass die Wähler für uns nicht ansprechbar wären. Nehmen sie zu Beispiel die Wirtschaftskrise: Die Antworten der Linken sind da wesentlich glaubwürdiger als jene der Rechten.

STANDARD: ... und die Konservativen gewinnen die Wahlen.

Campbell: In Wirklichkeit geht es um die Auseinandersetzung von Progressiven gegen Nicht-Progressive. Die neue konservative Partei in Großbritannien ist überhaupt nicht neu und erst recht nicht progressiv. Die sind so konservativ, wie sie es immer schon waren.

STANDARD: Aber daneben schaut New Labour ganz schön alt aus.

Campbell: Wie gesagt, wir sind seit 12 Jahren an der Macht. Mir ist es egal, wie frisch die aussehen, es geht um die Argumente. Und da sind wir vorne.

STANDARD: Warum hat Tony Blair so viele Gegner, wenn es um den Job des EU-Ratsvorsitzenden geht?

Campbell: Europa, auch die politische Führung in Wien, macht einen Fehler, wenn Tony das Amt nicht bekommt. Er ist mit Abstand besser dafür geeignet als jeder andere Kandidat. Europa muss sich selbst für den Rest der Welt sichtbar machen. Wenn Europa sich für einen farblosen Manager entscheidet, fein. Aber ich glaube, das wäre ein Verlust für Europa.

STANDARD: Was Blair fehlt, ist Vertrauen. Die europäischen Führer werfen ihm vor, kein überzeugter Europäer zu sein und den Irakkrieg mitverschuldet zu haben.

Campbell: Ersteres ist schlicht und einfach nicht wahr. Und den Irakkrieg hat eine Mehrheit der europäischen Länder befürwortet. Das sind lächerliche Argumente. Die Staats- und Regierungschefs wollen Tony nicht, weil sie keine machtbewusste Figur in diesem Amt haben wollen.

STANDARD: Gibt es einen Deal aus Zeiten der Amtsübergabe in Downing Street 10, der Brown dazu verpflichtet, Blair zu unterstützen - und der David Miliband als EU-Außenminister verhindert?

Campbell: Nein. Wenn Tony diesen Job nicht bekommt, kann er sich aussuchen, was er tun möchte.

STANDARD: Zum Irak: Der Krieg hat Zehntausende das Leben gekostet, Massenvernichtungswaffen sind nie aufgetaucht. War es das wert?

Campbell: Hätten wir gewusst, dass wir keine Massenvernichtungswaffen finden, dass wir viel länger dort bleiben würden als geplant und dass die Situation weiterhin relativ instabil ist, dann hätte die Entscheidung anders ausfallen können. Wie auch immer: Politik ist nicht so einfach. Die Geheimdienstunterlagen warnten vor Massenvernichtungswaffen. Wenn sie der Premierminister sind und das nach 9/11 Tag für Tag über ihren Schreibtisch läuft, können auch sie zu dieser Entscheidung kommen. Ich verstehe diejenigen, die eine andere Ansicht haben. Aber die sehen die andere Seite des Arguments nicht. Und auch wenn man diesen Krieg als großes Blutvergießen ansieht, ein Irak ohne Saddam Hussein ist ein besserer Irak.

STANDARD: Es gab von Anfang an genügend Skeptiker in dieser Sache, warum wurden deren Argumente nicht gehört?

Campbell: Sie können so viel Geheimdienstmaterial haben, wie sie wollen, am Ende müssen die Regierenden entscheiden. Das ist der Unterschied zu Experten und Journalisten. Für die politischen Führer ist das keine theoretische Frage. Sie haben so entschieden und müssen sich dafür verantworten. In Großbritannien gab es eine Wahl nach der Kriegsentscheidung, und die haben wir gewonnen.

STANDARD: Sie haben maßgeblich am entscheidenden Irakkriegdossier mitgearbeitet, können Sie verstehen, dass sich die Bürger vorsätzlich getäuscht fühlen?

Campbell: Ich verstehe nicht, warum sie das sagen sollten. Ich weiß, dass das nicht wahr ist. Deswegen nehme ich es auch nicht weiter ernst. Es gab mehrere Untersuchungen zu meiner Rolle in diesem Entscheidungsprozess. Alles wurde aufgeklärt, aber die Kritiker wollen ihre Positionen nicht aufgeben. (DER STANDARD, Printausgabe, 14.11.2009)

Zur Person
Alastair Campbell (52) war ab 1994 Pressemann Tony Blairs und nach 1997 britischer Regierungssprecher. Im Vorfeld der Entscheidung über den Irakkrieg berichtete die BBC über seine Rolle im Übertreiben ("sex up") von Geheimdienstdossiers. 2003 trat der umstrittene Spindoktor zurück. Er lebt seither als Autor in London.

Mayers Europa-Blog

Kommt am Ende Gordon Brown als EU-Präsident?

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frune
16.11.2009 06:27
BLAIR

hat sich in seiner Amtszeit dermassen EU-schädigend verhalten, dass es eine einzige Schande wäre, wenn gerade DIESER rückgratlose Schosshund mit einem der wichtigsten Posten in er EU betraut würde.
Geminsame Währung? Nix da.
Europaweites koordiniertes Auftreten vor dem Irakkrieg? Scheiss drauf! Da gibts was zu holen, sollen sich Deutschland und Frankreich mal nicht so deppert anstellen, waren in der Vergangenheit ja auch nicht so!
Der Typ ist bestenfalls eines: Total unberechenbar und vertrauensunwürdig.
Schlechtestenfalls: Wäre Georgie auch ohne GB einmarschiert? Ohne das wertvolle Feigenblatt, das seine Gier auf Öl und Vormachtstellung in der Region ein kleines bisschen weniger offensichtlich aussehn liess?

Julie Puschi
16.11.2009 13:33
Unfassbar schlechte Argumente

@Frune

a) Wie rechtfertigen sie Mr.Blair als Schosshund von Herrn Bush zu bezeichnen,wenn dieser das Problem Saddam vor ihm angesprochen hat?

Nachzulesen zb hier. April 1999

http://www.pbs.org/newshour/... e4-23.html

"Many of our problems have been caused by two dangerous and ruthless men - Saddam Hussein and Slobodan Milosevic. Both have been prepared to wage vicious campaigns against sections of their own community"

b) Es war nicht Mr.Blair der den Euro ablehnte sondern Gordon Brown.Das UK far selten so pro Europe wie unter New Labour.

c)Wäre Mr.Bush ohne das UK einmaschiert?JA. Mr.Bush hat Mr.Blair noch am Abend vor dem Krieg angeboten sich aus der Sache herauszuhalten.

Get your facts right!

frune
16.11.2009 16:28
aha.

Blair hat das "Problem Saddam" also vor Bush angesprochen?

Gehts noch?
Lesen Sie doch ein wenig unter www.newamericancentury.org, einer Seite im Internet, die seit über 7 Jahren existiert. Dort war immer zu lesen, dass sich die USA, um die geopolitische Machtposition nicht zu verlieren, Ressourcen eben "aktiv sichern" müssen.

Sie glauben wohl noch immer, dass USA und GB ernsthaft WMB gesucht haben?
...wär auch verständlich, immerhin haben die USA die Irakis fein mit chemischen und biologischen Grundstoffen zur Waffenherstellung beliefert, um die Iraner zu beschäftigen im 1. Golfkrieg.

Wenn Sie schon in die Tiefe gehn wollen, dann lesen Sie doch bitte nicht nur, was Tony stümperhaft zu seiner Rechtfertigung daherbrabbelte.

Julie Puschi
16.11.2009 16:59
Immer noch unfassbar schlechte Argumente

@Frune
JA Mr.Blair hat das Problem Saddam vor Mr.Bush angesprochen.Schauen sie auf das Datum der Rede,1999.Da war Mr.Clinton Präsident.

Ihre Seite lässt sich leider nicht öffnen.Ist auch egal,denn ich könnte ihnen im Gegenzug ähnliche benennen die das Gegenteil besagen aber noch nichts beweisen.
Also bleiben wir einfach bei offiziellen Untersuchungsausschüssen.

Schauen sie sich Lord Butler's Bericht an oder den Bericht von Lord Hutton.
Es wurde nicht absichtlich gelogen sondern man bezog sich auf fundierte Geheimdienstunterlagen. Nicht nur aus den USA und dem UK,sondern auch dem deutschen BND,dem israelischen Mossad,sowie dem französischen und jordanischen Geheimdienst.

Und wenn es um Öl ging,wieso ist der Preis dann immer noch so hoch??

frune
16.11.2009 17:06
www.newamericancentury.org

(da war ein beistrich dran gewesen)

Der Ölpreis ist Ihrer Meinung nach also "hoch"?

:-D

Julie Puschi
16.11.2009 17:32
Ja...

der Ölpreis ist hoch im UK und ich habe NICHT bemerkt,dass es sich durch den Irakkrieg verbessert hätte.Ganz davon ab,ist die UN mit der Verwaltung der irakischen Ölreserven beauftragt worden.

Oil-for-food-programme.Können sie hier bei der UN nachlesen:

http://www.un.org/Depts/oip... index.html

frune
16.11.2009 18:21
gemessen an der

Bedeutung, die das Öl für 1000e Produkte im Alltagsleben in unserer Zivilisation hat, ist der Ölpreis noch viel zu niedrig.

Dünger, Medikamente, Infrastruktur, Strom,.... - eigentlich geht ja gar nix mehr ohne öl.

...in 50 Jahren werden die Menschen sich fragen: Warum zum Geier haben die nicht ein wenig gespart?
Antwort: Das Benzin musste billig sein, damit man mit seinem PKW die "Freiheit" geniessen konnte - ausserdem waren so viele Arbeitsplätze in der Autoproduktion zu sichern!

hihi

Julie Puschi
16.11.2009 18:48
Wow...wir sind uns einmal einig

@Frune

Stimme absolut zu was sie über das Öl sagen.
Jedoch beweist es immer noch nicht,dass Mr.Blair und Mr.Bush deswegen den Massenmörder Saddam beseitigt haben!

Können sie ja auch nicht beweisen,weil es nicht so war ;()

Julie Puschi
15.11.2009 18:14
Kleiner Tipp zum Abschluss

Ich würden den ganzen Blair bashers gerne noch den Bericht von Lord Butler empfehlen. Der Mann leitete eine unabhängige Untersuchung, um herauszufinden ob die Regierung Blairs absichtlich gelogen hat.

Zitat:
“We have reached the conclusion that prior to the war the Iraqi regime… had the strategic intention of resuming the pursuit of prohibited weapons progammes, including, if possible, its nuclear weapons programme"
-------
Ganz neben bei würde ich gerne noch darauf hinweisen,dass 21 von 25 EU Staaten den Krieg im Irak unterstützen oder zumindest nicht abgelehtn haben.Schauen sie sich einfach den sogenannten "letter of the eight an" und den nachfolgenden "Vilnius letter".Damit alleine wäre die Stellung von 15 EU Staaten schon belegt.

Julie Puschi
15.11.2009 18:01
Zur Aufklärung der Ahnungslosen Part 3

Max

Sein Familie ist katholisch. Daher der Übertritt. Er geht seid unendlichen Jahren in die katholische Messe.

Herbalist

Lesen sie die Times. 41% der Briten hätten ihn gerne als EU Präsidenten.

sicha net

Der Herr Campbell was in Cambridge.Oher IQ ist dort wohl selbstverständlich.

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Als abschließendes Kommentar würde ich gerne noch anmerken,dass Tony Blair der einzige Kandidat ist der dem Posten Wichtigkeit verleihen würde.Glauben sie wirklich Mr.Obama kümmert ein Mr.Rompuy?

Tony Blair alleine am Irak zu bemessen ist unfair.Denken sie an seinen Einsatz in Ruanda,Sierra Leone,Kosovo oder Nordirland.Es ist nicht alles schwarz und weiß.

herbalist
15.11.2009 19:57
41 Prozent?

Lese die Times jeden Tag, weiß aber nicht woher Sie die 41% haben. Können Sie diese Zahl belegen? (Nachdem Tory-Anhänger seine Kandidatur sicher NICHT unterstützen, detto Lib Dem-Wähler und wahrscheinlich eine große Zahl von enttäuschten Labour-Stammwählern auch nicht).

Julie Puschi
15.11.2009 20:06
Es sind sogar 43%

Lieber Herr Herbalist

Hier der gewünschte Beweis:

http://www.timesonline.co.uk/tol/news/... 861699.ece

Mir ist durchaus bewusst,dass immer noch über 50% dagegen sind.Jedoch sind 43% Zuspruch eine ordentliche Leistung.Zumal diese Zahl auch die Opposition,also auch die Tory Wähler beinhaltet.

Und bevor mich noch jemand darum bittet zu belegen weshalb 21 EU Staaten den Krieg nicht abgelehnt haben,hier der link dazu:

http://puschiii.wordpress.com/2009/10/2... ent-blair/

frune
16.11.2009 06:38
Wow!

Lassen Sie mal die Österreicher abstimmen, ob Schüssel, Gusi oder einer der anderen abgetakelten Luschen einen der wichtigsten Posten antreten soll, die die EU in Zukunft zu bieten hat!

Genauso wie in Ö sind auch in England ein Gutteil der Wähler "Patrioten".

Vielleicht mal EU-weite Umfragen zum Tony anführen?
Ach, gibts nicht?
hmm - die sind dann sicher auch bei MINDESTENS 41%....oder nicht?

Der Typ ist eine Schande und ich habe schon vor über einem Jahr eine Inet-Petition unterschrieben, die europaweit gelaufen ist.
Thema: "Tony Blair verhindern."

Vielleicht suchen Sie sich nächstes Mal einen weniger abgeschmackten Politversager für Ihr Praktikum..
;-)

Julie Puschi
16.11.2009 13:43
Dann stimmen sie mal schön ab...

Lassen sie Österreich abstimmen und sie werden sehen,dass bei verschiedenen Politikern verschiedene Zahlen herauskommen.Tony Blair bekommt 43% weil er sich eben bewiesen hat.Wie Mr.Campbell schon erwähnte,New Labour hat 3 Wahlen unter ihm gewonnen.Eine sogar nach dem Krieg.Als Mr.Blair zurücktrat lagen die Umfragewerte für seine Partei bei ca 33%.Merkel bekam bei den deutschen Wahlen 33,8%.Er lag also gut im EU Durchschnitt.

Zu der Petition auf die sie verweisen,die kenne ich auch.Finde die Zahl relativ unbeindruckend,wenn man bedenkt,dass Europa 500 Millionen Einwohner hat.

Zum Praktikum,der Witz ist nun wirklich alt.Lol

Julie Puschi
15.11.2009 17:58
Zur Aufklärung der Ahnungslosen Part 2

Karl-Heinz Rumgedisse

Labour hat am Wochenende noch eine by-election gewonnen. Natürlich steht Labour schlecht da, verloren ist die Wahl jedoch noch lange nicht und mehr versucht Mr. Campbell hier auch gar nicht zu sagen.

Perun Gromovnik

Den Haag hat bisher jeden Antrag abgelehnt. Die Fakten sprechen wohl gegen ihren Vorschlag.

Lalai Dama und alle anderen Tony=Bush Puddel Leute

Tony Blair hat schon 1999 dafür plädiert Saddam zu beseitigen. Da war Mr. Bush nicht mal im Amt. Nachzulesen in seiner Rede im April 1999 in Chicago.

Asinus
Es wurde zugegeben, dass Fehler gemacht wurden beim sogenannten „dodgy dossier“ nicht beim WMD, über welches das Unterhaus den Krieg entschieden hat. WICHTIGER Unterschied, finden sie nicht?

Julie Puschi
15.11.2009 17:57
Zur Aufklärung der Ahnungslosen hier Part 1

Lazarsfeld

Sie versuchen ernsthaft mit der Daily Mail ihre Argumente zu belegen? Kein Mensch in Großbritannien der ein wenig Wert auf Qualität legt nimmt die Mail auch nur in die Hand. Es ist dieselbe neo-rechte Zeitung die ernsthaft fragt ob Asylanten britische Babies Fressen oder die Anglikanische Kirche für Cellulitis verantwortlich ist.

TrifterSepp

Tony Blair war es der dafür plädierte den Rabatt stark zu kürzen. Die Konservativen hatten ihn damals eingeführt. Zudem sollten sie sich eher Sorgen, um die französischen Agrasubventionen machen. Diese verschlingen immer noch 40% des gesamten EU Haushaltes.

franz der freie

Alastair Campbell hat bereits gesagt, dass er NICHT mit nach Brüssel gehen würde.

Lazarsfeld
15.11.2009 16:29

Mit Blair käme ein Börsenspekulant an die EU-Spitze, vorgeschlagen von Europäischen Sozialdemokraten.

http://www.dailymail.co.uk/news/arti... ative.html

Sternchen100
15.11.2009 15:50

Soll Tony Blair auch noch dafür belohnt werden, dass die Briten nach Vorbild der USA im Irakkrieg Irakis gefoltert haben, oder dass Blair in allem gehorsam George Bush' Füße abgeküsst hat?

Soll das etwa in der EU fortgesetzt werden????

TrifterSepp
 
15.11.2009 14:22
Blair

Blair sollte das Amt nicht bekommen da er Engländer ist, und England nunmal bei nichts, was über die Mitgliedschaft hinausgeht, mitmacht. Die haben sogar noch den Britenrabatt und steigen da nicht runter. Viele Pro-Europäier würden sich deshalb von einem Engländer nicht vertreten fühlen, da die immer ihr eigenes Süppchen kochen, und nicht europäisch denken.

Jacques Verges 2
15.11.2009 11:19

für die einen (wenigen) ist es ein Fehler für die anderen 500 Millionen Europäer währe es eine Katastrophe wenn Tony das Freilandei irgend einen hohen Posten in der EU bekommt.

franz der freie
15.11.2009 11:06
wenn tony dieses amt nicht bekommt:

dann hat der voodoo spindoctor auch keinen sattel auf dieser ranch. so einfach ist das. ich liebe selbstlose menschen, die sich für ein amt der anderen stark machen.

Karl-Heinz Rumgedisse
15.11.2009 07:46

"Wie gesagt, wir sind seit 12 Jahren an der Macht. Mir ist es egal, wie frisch die aussehen, es geht um die Argumente. Und da sind wir vorne."

klingt sehr nach Realitätsverweigerung, ob es nun passt oder nicht ist eigentlich egal die Konservativen sind nun mal im Aufwärtstrend das kann man nicht bestreiten...

Paul Erhart
15.11.2009 03:21
..ein Fehler?

Es hat den Anschein, daß der Mann entweder finanzielles oder sonstiges Interesse an der Sache hat...

ama2deus
 
15.11.2009 01:20
tony blair...

zusammen mit george bush ein symbol für die auseinanderdividierung europas nach der maxime "wer nicht für uns ist ist gegen uns" soll künftig die EU repräsentieren?
mr. campbel scheint etwas zu viel gespint zu haben!

Perun Gromovnik
15.11.2009 00:41
Der Krigsverbrecher...

...Tony Blair, gehört nach Den Haag!!!

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