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Derzeit 13 Prozent mehr Studierende als im Vorjahr

11. November 2009, 12:32

Um 14 Prozent mehr Anfänger - Größtes Plus an Uni Linz mit einem Viertel mehr StudentInnen

Wien - Mit Ende der regulären Inskriptionsfrist Ende Oktober waren 13 Prozent mehr Studenten an den österreichischen Universitäten inskribiert als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs, die Zahl der Studienanfänger ist um rund 14 Prozent gestiegen. Dies zeigen zahlen des Wissenschaftsministeriums. Den größten Studentenzuwachs verzeichnen die Universität Linz (plus 22 Prozent) und die Universität für Bodenkultur (Boku, plus 21 Prozent), das größte Anfängerplus ebenfalls die Uni Linz (plus 31 Prozent) und die Uni Salzburg (plus 30 Prozent).

Insgesamt waren Ende Oktober knapp 253.000 Studenten inskribiert, darunter rund 47.000 Anfänger. Die Unis haben die reguläre Inskription spätestens am 31. Oktober beendet. Daran schließt sich aber noch eine einheitliche Nachfrist bis Ende November, die heuer attraktiver als in den Vorjahren ist: War bisher ein zehnprozentiger Zuschlag zu den Studiengebühren zu bezahlen, erübrigt sich dieser nunmehr zumindest für jene, die keine Studiengebühr zahlen. Trotzdem wird aber die Anfang Oktober prognostizierte Zahl von 300.000 Studenten klar verfehlt - bleibt es beim bisherigen Plus von 13 Prozent, werden an den österreichischen Unis im Wintersemester voraussichtlich rund 270.000 Personen studieren.

TU Wien und Unis Salzburg und Graz mit starken Zuwächsen

Starke Studentenzuwächse verzeichnen außer Uni Linz und Boku die Technische Universität (TU) Wien (plus 18 Prozent) sowie die Universitäten Salzburg (plus 16 Prozent) und Graz (plus 14 Prozent). Die Uni Wien liegt bei plus 13 Prozent und wird voraussichtlich auf rund 80.000 Studenten kommen. Von Studienanfängern besonders gestürmt werden neben den Unis Salzburg und Linz die Uni Graz (plus 26 Prozent) und die TU Wien (plus 21 Prozent). Die Uni Wien liegt bei plus zehn Prozent.

Auffällig: An fast allen Unis war Ende Oktober bereits die Gesamt-Studentenzahl des Vorjahrs nach Ende der Nachfrist bereits überschritten. Ausnahme waren nur Unis mit Zugangsbeschränkungen wie etwa die Medizinunis und die Veterinärmedizinische Universität. (APA)

 

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20 Postings
mrsbonsai
00
24.11.2009, 17:58
niedrige akademikerquote

bei einer der niedrigsten Quoten innerhalb der EU wurde das aber auch langsam Zeit!

wir haben gerade mal die hälfte der akademiker wie GB oder FIN!

und anstatt diesen trend zu fördern jammern alle rum - typisch für unser Land!

und wenn sich jemand für die Rechte & Förderung dieser Gruppe in Ö einsetzt, dann gibt es sogar noch Menschen die das blockieren wollen!

erst wenn uns Länder wie die Slowakei oder Ungarn wirtschaftlich und bildungsmäßig eingeholt haben werden die Menschen hierzulande erkennen dass der Hut brennt, nur dann ist es zu spät... unter dießen Umständen muss man froh sein Teil der EU zu sein...

tintifax10
00
14.11.2009, 11:08
HIHI so viele Studierende in LINZ

na warum, es gibt keine Studiengebühren 90% meiner Arbeitskollegen sind inskribiert - gratis Kurse, Software,....

Sire de Vienne
52
12.11.2009, 17:18
besser wäre es, die Matura zu erschweren, ...

... dann regelt sich der Studienzugang von selbst und es gibt auch keiner langhaarigen kommunistischen Dreadlocks-Monster als Unibesetzer, sonder propere adrette Junx und Mädels an der Uni, die nach 4 Jahren fertig sind mit ihrem Studium!

Der Vater Staat
00
12.11.2009, 15:51
nur logisch

Wäre doch nur logisch jetzt auch das Budget für die Universitäten um 13 Prozent zu erhöhen - wobei eine mittelfristige Erhöhung auf 2 % des BIP das Ziel ist.

Orakel1
11
12.11.2009, 11:01
Der gestrige Auftritt der der befürwortenden Studenten-....

....vertreter war ene einzige Blamage.

californian fall
02
12.11.2009, 10:07
@ mike webman

bildung ist selbstzweck.

und selbst wenn es so wäre, wie von ihnen beschrieben: ich würde auch dem taxi-fahrer oder dem kellner eine wissenschaftliche ausbildung wünschen - ganz einfach, weil dadurch ein höheres staatsbürgerliches selbstbewusstsein einher ginge. zu viele "einfache menschen" haben das gefühl, heute nichts mehr zu verstehen, sind dadurch anfällig für vereinfacher und verführer à la FPÖ, bachblüten-esoscheiß und billigbier.

Seria
01
12.11.2009, 09:59

es ist doch schön, daß sich mehr junge menschen ein Studium leisten können. Gefragt ist der Staat für sie auch Platz und Ausrüstung zu schaffen

Camthaleon
03
12.11.2009, 07:05
typisch österreichische augenauswischerei

wenn man sich die zahlen so anschaut, wir in Österreich 47.000 studierende mehr da denkt man sich wirklich: "... booooaaaaahh, sooo vüllee?" aber nein, wenn ma genauer auf die Grafik schaut, merkt man woher die Zahlen kommen: BMWF steht unten gaaz klein geschrieben!

wenn man sich nun einmal andere Statistiken zu Rate zieht, zB Statistik Austria, erhält man gaanz andere Zahlen. von wegen wir haben zu viel oder es sind mehr Inskribienten. Wir haben gleich viel wie wie 1998 oder 1995, trotz dem es immer seitens unseres erfahrenen und überaus intelligentem Wissenschaftsministers stetig heißt: "wir werden von den deutschen überrannt"!

Die ÖVP und ihr kleiner Bruder die WKO sollten sich schämen. Echt peinlich, was die aufführen.

left
00
22.11.2009, 15:31

Ja eh, aber wie sollte denn die ÖVP oder die WKO die Deutschen "aussperren"????

zzbottom
55
12.11.2009, 00:55
ratloser TU-Rektor

Soeben war auf ORF 2 ein völlig ratloser TU-Rektor zu sehen, weil er nicht versteht, warum alle nur Architektur und junge Frauen sowieso nur Technische Chemie statt Maschinenbau und Elektrotechnik studieren wollen.
Als Lösungsansatz würde ich folgenden Gedankengang vorschlagen: "Was kann man auf der TU eigentlich studieren, wenn man auch nicht gerade von einer HTL kommt?"
Oder alternativ: Welchen Charme hat ein Maschinenbauinstitut für junge Frauen, das nur dafür bekannt ist, dass es an Wettbewerben für Autos teilnimmt?
Ich hoffe nicht, dass Herr Rektor dem Irrglauben verfallen ist, abgelehnte, weil beschränkte MedizinstudentInnen würden auf geradem Weg just in ein solches Institut zur Inskription laufen.

luchmhor
10
12.11.2009, 21:58

Ratloser TU Rektor? Ich glaub eher zzbottom ist ratlos.

Maschinenbau hat eben auch mit Autos zu tun.
Man kann ET auch dann studieren wenn man von einem Gym kommt. Genauso Techn. Mathematik, techn. Physik, Informatik, etc.

zzbottom
01
13.11.2009, 00:01
Ratlosigkeit überall

Lieber Herr Luchmhor! Da ich beruflich anderweitig beschäftigt bin, darf ich mir Ratlosigkeit in manchen Belangen zum Glück leisten.
Um zu wissen, dass man mit einer österreichischen Matura grundsätzlich alles studieren kann, braucht man auch kein TU-rektor zu sein. Und auch, dass Autos mit Maschinenbau zu tun haben.
Trotzdem wirbt etwa die ETH Zürich nicht mit Autos, sondern mit "Seine sanften Roboter trainieren Hand und Hirn.."
Hört sich doch auch irgendwie interessant an.

saoTan
03
12.11.2009, 04:08
Und, was schlagen Sie vor?

Soll man die Forschungsschwerpunkte danach ausrichten, was gerade unter den SchülerInnen "in" ist? Oder geht's wieder nur um die alte Forderung, die TU-Studien doch endlich leichter zu machen?

zzbottom
00
12.11.2009, 15:10
Basisdemokratie

Wenn ich im Sinne der Basisdemokratie Vorschläge machen dürfte, wären dies folgende:
Entweder akzeptieren und sich nicht beschweren,
oder das Schulsystem neu überdenken, wo man mit 14 in die HTL geht, weil Papa/Mama will, dass Kind (besser: Bua) geht.
Oder Uniinstitute aufmotzen (warum hat jede WU Österreichs ein neues Gebäude) während die TUs mit Maschinen aus der Nachkriegszeit leuchten.
Oder tatsächlich die Forschungsschwerpunkte ändern mit tollen, bekannten und gut bezahlten Lehrenden als Zugpferd. Man will ja wohl nicht abqualifizieren,was heute bei jungen Leuten "in" ist.Sicher zukunftsreicher als jenes, was bei Senioren in ist.
Von leichter machen keine Rede, auch echte Eliteinstitute haben ihre Art von Attraktivität für Mann u. Frau

luchmhor
10
11.11.2009, 19:40

And die Boku duerften sehr viele fuer ein Master Studium kommen. Oder interpretiere ich die Zahlen falsch: +19% Erstsemester, +21,4% Insgesamt.

noldman
23
11.11.2009, 16:53
Und das wird nächstes Jahr noch mehr!

Die Arbeitslosigkeit wird nächstes Jahr noch weiter steigen. Die Krise kommt erst so richtig beim Vok an.

Was soll ein Junger mit Matura derzeit anderes tun? Jobs gibts keine und wenn dann nur atypische extrem schlecht bezahlte Jobs. Generation Praktikum lässt Grüßen. Kein adäquater Job (ach ich vergass die gibt es für uns Jungen ja fast nicht mehr) kein Geld! Durchs Studium hat man aber wenigstens eine Chance der Tristesse zu entkommen und viele kriegen durchs Stipendium wenigstens so etwas wie ein kleines Gehalt.
Jaja weit haben wirs gebracht. Wenns nicht so traurig wär..... Ist doch lustig was 2-3 Generationen so anrichten können die auf Kosten der Folgegenerationen leben und lebten.

Mike Webman
35
11.11.2009, 15:03
Sie rennen wie die Lemminge...

...an unsere total überfüllten, unterdotierten Unis.
Mehr als die Hälfte schmeisst während des Studiums den Krempel hin. Der Rest muss feststellen, dass ein akademischer Titel keinem adäquaten Job garantiert. Manche Akademiker(innen) schlagen sich als Taxler, Kellner(innen) oder wissenschaftliche HiWis durch !

Brutaler Gartenzaun
04
12.11.2009, 08:37
das studieren an einer uni ist keine verschwendung

selbst wenn man abbrechen und/oder nachher was ganz anderes machen sollte.

pinguin78
14
11.11.2009, 19:16

ein "unwissenschaftlicher" HiWi wäre übrigens nur ein Hi.

Grammelschmalzbrot
00
12.11.2009, 08:39
HiWi = HilfsWilliger (freiwillig)


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