US-Diplomat startet neuen Vermittlungsversuch

11. November 2009, 07:53

Ziel: Bildung einer Einheitsregierung und Präsidentschaftswahlen am 29. November

Tegucigalpa - Ein hoher US-Diplomat hat einen neuen Vermittlungsversuch zur Lösung der Krise in Honduras gestartet. Der Staatssekretär im Außenministerium, Craig Kelly, traf am Dienstag (Ortszeit) in der Hauptstadt Tegucigalpa mit beiden Rivalen zusammen, Putschistenpräsident Roberto Micheletti und dem gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya, der sich seit dem 21. September in der brasilianischen Botschaft aufhält.

Es gehe jetzt darum, die getroffene Vereinbarung auch zügig umzusetzen, sagte Kelly anschließend. Das Abkommen sieht die Bildung einer Einheitsregierung und Präsidentschaftswahlen am 29. November vor. Die Zustimmung des Parlaments zu dem Abkommen verzögert sich aber. Der Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), José Miguel Insulza, sagte, die OAS werde unter den gegenwärtigen Umständen keine Wahlbeobachter zu der Wahl am 29. November entsenden. (red/APA/AP)

 

Student der Magie
00
11.11.2009, 20:35
auch hier reißen sich die US-Politiker die Maske vom Gesicht:

die Putschisten können niemals Teil einer Regierung welcher Art auch immer sein.
Die einzige Möglichkeit wäre erst dann wieder diplomatische, wirtschaftliche und sonstige Beziehungen weltweit mit Honduras aufzunehmen, wenn die Rechtmäßigkeit in diesem Land wieder hergestellt ist. Dann wäre der Spuk auch bald vorüber. Aber das wollen die US-Politiker ja nicht, die wollen lieber eine Militärdiktatur unterstützen.

Mit rechten (oder linksextremen) Putschisten, die, die Gesetze und die menschenrechte derart grob verletzen, darf man nicht verhandeln oder sie gar legalisieren, auch wenn die rechten Putschisten den Amis wohl sympatischer sind, als ein linker Präsident, der etwas für die Bevölkerung tut.

Widerlich diese US-Politik.

Jacques Verges 2
00
11.11.2009, 15:13

Ich wäre eher für Craig Feldspar!

Aber leider ist diese Person nicht wirklich real :)

soseies
06
11.11.2009, 13:27

putschistenpräsident roberto micheletti ist ein terrorist...

warum versuchen die usa (nur) einen einheitsregierung hinzubekommen, anstatt den rechtmäßigen präsidenten manuel zelaya gegen den terroristen micheletti zu helfen...die sa treten doch sonst immer gegen terrorismus auf..

ach so, micheletti ist "ihr" terrorist...

na dann ....tschuldigung..

rubbberduck
00
11.11.2009, 23:53

sicher könnten sie zelaya wieder an die macht verhelfen, sie könnten einmarschieren, nebenbei sterben menschen und zelaya ist wieder an der macht. wie wärs damit.

soseies
00
12.11.2009, 16:55

mensch rubbberduck...

die amis bräuchenten garnicht einzumarschieren...die haben militätbasen in honduras...

aber wie wärs mit sanktionen....so richtig harte sanktionen...von politischen bis wirtschaftlichen...haben sie bis jetzt irgendwelche forderungen dazu vernommen....

das ist doch sonst auch us amerikas vorgehensweise gegen terroristische staaten/staatsführungen...

aber bei honduras liegen die interessen wo anders...dat sind, im sinne von amiland, gute/harmlose terroristen....die eben mal eine demokratisch legitimierte regierung abgesetzt haben...nich weiter schlimm..meinens doch nur gut...stellt sich die frage, bloß mit wem...


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