Personalvertretungswahlen

Unabhängige Gewerkschaft: Brauchen mehr Beamte

10. November 2009 13:28
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    Foto: apa/hochmuth

    UG-Vorsitzender Reinhart Sellner: Brauchen Finanzspritze für Bildung, Soziales und Öffentlichen Dienst.

"Unabhängige" wollen in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst zulegen

Wien - Die Unabhängigen Gewerkschafter (UG) in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst fordern ein Konjunkturpaket auch für die Bereiche Bildung, Soziales und Öffentlicher Dienst. Im Gegensatz zu dem seit Jahren laufenden Personalabbau müssten zusätzliche Arbeitsplätze im Öffentlichen Dienst geschaffen werden, verlangte der UG-Vorsitzende Reinhart Sellner. Bei den Personalvertretungswahl des Bundes am 25. und 26. November wollen die Unabhängigen Gewerkschafter mehr als die 9,5 Prozent vom letzten Mal erreichen.

Öffentlichen Dienst ausbauen

In den letzten Jahren sei unter der Prämisse eines effizienteren Öffentlichen Dienstes immer mehr Personal eingespart worden, zahlreiche Bereiche habe man ausgegliedert. Das schade auch der Qualität des Öffentlichen Dienstes, beklagte Sellner: "Es geht so nicht weiter." Wie ein Konjunkturpaket konkret aussehen soll, konnte der UG-Vorsitzende nicht im Detail erläutern, klar ist für ihn aber, dass Arbeitsplätze geschaffen und die öffentlichen Dienste ausgebaut werden müssten. Auch für die Universitäten sei eine Bildungsmilliarde notwendig.

Klar sei: Der Druck auf die öffentlich Bediensteten werde in den nächsten Jahren noch weiter steigen. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 46
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Frotzel
13.11.2009 09:08
Mit mehr Steuerzahlern wäre uns echt geholfen - aber wer von den in den Hofstaat strebenden will etwas leisten?

anton-notan
12.11.2009 18:02
ja immerhin schafften beamten staatsgefüge zu formen

perser,athener,römer,franken etc.
jede lobby und noch so grossen "vereine" sollen halt nicht eigennützig agieren können,wie sie wollen.
im interesse des staatsgefüges sollte es sein.
wo stehen wir jetzt?

mmmmmm
12.11.2009 09:24
"Brauchen mehr Beamte..."

Diese Forderung kann ich allerdings dem Artikel nicht entnehmen, denn öffentlicher Dienst ist nicht gleichzusetzen mit Beamten.

Muhu
 
11.11.2009 10:52
Ich finde es auch schade, dass nur 70% der Absolventen einer Uni in den öffentlich Dienst gehen.

Das ist eindeutig steigerungsfähig!

PS an Germanisten: "steigerungsfähig" ist sicher das falsche Wort, schließlich ist das genannte Faktum ja nicht fähig, etwas zu steigern. Aber was ist das richtige Wort?

Promille Prolet
11.11.2009 12:05
ausbaufähig?

franz der freie
11.11.2009 09:37
mehr beamte braucht unser staat so dringend, wie ein modell einen kropf.

anton-aus-tyrol
 
11.11.2009 09:12
Brauchen mehr Beamte

WAS??? Noch ganz dicht? Wir haben die gleiche Verwaltungsgröße wie 1918, als es ein paar Millionen Bürger oder Untertanen, beides heute wie damals richtig, gab. Wien hat über 60.000! Man muss sie nur umverteilen, das wäre vielleicht das richtige Wort...

Promille Prolet
11.11.2009 12:04
naja

seit 1918 sind aber schon ein paar leistungen des staates dazugekommen, meinen sie nicht?

daß mehr aufgaben für den staat immer auch mehr staatsdiener bedeutet, die in der wirklichen welt physisch tun, was die parlamente zu tun beschließen, kapiert die menschheit wohl nimmermehr.

anton-aus-tyrol
 
11.11.2009 13:31

Und wieso sind so viele Aufgaben dazu gekommen? Bis 1918 mussten doch ein paar Millionen Menschen mehr administriert werden, oder?

Außerdem haben wir mittlerweile Internet, da könnte man einige Sachen online erledigen etc. Zusätzlich werden Posten gehalten, die dann zuständig sind, einen Staatsbürgerschaftsnachweis zu erstellen, weil mein Pass anscheinend nicht beweist, dass ich österreichischer Staatsbürger bin, etc. Österreich ist überadministriert!

Chupacabra11
12.11.2009 00:30

Ein bisserl mehr harmonisieren, bedingungslose Grundsicherung einführen, Bundesländer auflösen, und schon brauchen wir nur noch die Hälfte der BeamtInnen.

fokyoo
11.11.2009 10:33
"umbetten"

ist das wort nach dem sie suchen

Der rote Pate
11.11.2009 08:50
Vernunft hielte mit Elektonik einzug - wer das behinder, Hr. Betriebsrat, sei mit Teeren und Federn zu bestrafen;-)

imir
11.11.2009 04:00

Wie so oft muß man auch diese Aussage differenziert betrachten. Wenn Hr. Sellner die hart arbeitende Minderheit der niedrigen Besoldungsstufen im öffentlichen Dienst meint, dann hat er recht. Meint er aber die bestverdienenden, nadelbestreiften Arbeitsmittagesser, deren Hauptaufgabe darin besteht ihre Privilegien zu verteidigen und Stöße sinnfreier Erlässe zu generieren, dann irrt er sich gewaltig!

Walter Bimini
11.11.2009 00:54
unsere beamten sollten einmal einen blick nach lettland werfen

in der depression wird auch bei der beamtenschaft gespart und weniger werden es auch.

Muhu
 
11.11.2009 10:54

Österreich darf nicht Lettland werden!

Walter Bimini
11.11.2009 20:19
kommt zeit, kommt lettland.

sobald der ostblock aus den socken kippt, ist es um den österreichischen staat geschehen. denn die garantien für seine ostbankerln werden ihm wie anno 1931 den garaus machen.

gigngogn
10.11.2009 22:21
..'Brauchen mehr Beamte'.. und einen Kropf

ich kapituliere
10.11.2009 22:40

Nicht nur mehr Beamte. Wie wär´s auch noch mit mehr Bundesländern und natürlich entsprechend mehr Politiker?

Da die Arbeitsplätze immer weniger werden hätten wir somit auch für die unterqualifizierten Mitbürger gut bezahlte Jobs in der Politik. Für den Rest wären dann auch noch Beamtenjobs vorhanden.

;-)

helvetia
10.11.2009 19:28
sellner UNABHÄNGIG???

unglaublich welche gestalten sich immer wieder mit dem mäntelchen der "unabhängigkeit" zudecken - ist doch längst bekannt, dass sellner eingetragenes mitglied und aktiver funktionär der kommunistischen partei ist!

chez guevara
10.11.2009 17:49

wir werden nicht ruhen und rasten bis das ganze volk definitiv gestellt ist!

h k
10.11.2009 16:16
Also bitte

wir bezahlen ohnehin noch viel zu viel Beamtenstaat aus den KuK-Residuen mit teuer erwirtschaftetem Geld.
Schlanke Strukturen muss die Devise lauten. Und nicht more of the same.

http://www.zpa.at
10.11.2009 15:34

die tun so, als ob der Ausbau des öffentlichen Sektors gleichbedeutend sei mit der Schaffung von Arbeitsplätzen, - Paralleluniversum, oder was ?

flohimpelz
10.11.2009 17:09
Nicht einmal das,

ein Paralleluniversum hat zumindest eine Parallele zur Realität - bei dieser abgehobenen Truppe ist kein Bezug zur Realität feststellbar.

Michael Food
10.11.2009 15:47
Und warum nicht?

Wenn einer als Polizist Verbrecher jagd, oder als Lehrer Schüler unterrichtet, oder als Richter für Recht und Ordnung sorgt, dann bringt das genauso eine Wertschöpfung mit sich, wie wenn einer in der Privatwirtschaft Gummibälle produziert oder mit leer stehenden Wohnungen spekuliert.

Der rote Pate
11.11.2009 08:53
Diese Ansicht stimmt nur aus Privatwirtschaftlicher Sicht!

Lehrer die nur 600 Stunden am Arbeitsplatz sind und Richter die am Tennisplatz oder im Kaffee Fälle vorverurteilen sind eine Last.

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