US-Regierung zu direkten Atom-Gesprächen mit Pjöngjang bereit
Seoul/Pjöngjang/Washington - Zwischen Schiffen der süd- und nordkoreanischen Seestreitkräfte ist es am Dienstag nach Medienberichten an der umstrittenen Grenzlinie im Gelben Meer zu einem Gefecht gekommen. Ersten Angaben zufolge gab es bei dem Schusswechsel auf südkoreanischer Seite keine Opfer, aus Nordkorea lagen vorerst keine Angaben vor. Nach monatelangen teils heftigen Spannungen hatte es zuletzt zwischen Süd- und Nordkorea wieder vorsichtige Schritte einer Annäherung gegeben.
Nach dem Feuergefecht haben die USA die Führung in Pjöngjang
aufgerufen, keine Schritte zu unternehmen, die zu einer weiteren
Eskalation führen könnten. "Wir hoffen, dass wir keine weiteren
Aktionen im Gelben Meer sehen werden, die als Eskalation aufgefasst
werden könnten", sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs,
am Dienstag an die Adresse Nordkoreas.
Ein südkoreanisches Schiff habe zunächst Warnschüsse auf ein Patrouillenboot aus Nordkorea abgegeben, das zuvor die Grenze verletzt habe, berichtete die nationale südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Beamte des Verteidigungsministeriums in Seoul. Als das nordkoreanische Schiff weitergefahren sei, habe die südkoreanische Marine das Feuer eröffnet. Das Patrouillenboot habe das Feuer erwidert, ehe es schwer beschädigt in nordkoreanische Gewässer zurückgekehrt sei. Auf dem südkoreanischen Boot wurden 15 Einschusslöcher gezählt.
Nordkorea fordert Entschuldigung
Nordkorea wirft dem Nachbarland schwere Provokation vor. Südkorea müsse sich für den Vorfall entschuldigen, hieß es am Dienstag in einer von den staatlichen Medien veröffentlichten Erklärung des obersten Kommandos der nordkoreanischen Volksarmee.
Streit um Grenzlinie
Der Generalstab der südkoreanischen Streitkräfte bestätigte die Angaben zunächst nicht. Der Schusswechsel habe am Vormittag (Ortszeit) in der Nähe der Grenzlinie stattgefunden, an der es in den vergangenen zehn Jahren, und zwar 1999 und 2002, zwei Seegefechte zwischen beiden Seiten gegeben hatte. Nordkorea erkennt die sogenannte Nördliche Grenzlinie (NLL) vor der Westküste nicht an.
Die Grenzlinie wurde am Ende des Korea-Kriegs (1950-53) einseitig von einem UN-Kommando gezogen. Die nordkoreanische Marine hatte Südkorea im vergangenen Monat vorgeworfen, Kriegsschiffe über die Grenze zu schicken. Pjöngjang warnte wegen der "rücksichtslosen militärischen Provokation" vor bewaffneten Auseinandersetzung.
US-Regierung stimmt Gesprächen zu
Die US-Regierung hat sich unterdessen offenbar nach monatelangen Beratungen zu direkten Gesprächen mit Nordkorea entschlossen. Präsident Barack Obama will den Sondergesandten Stephen Bosworth zu Gesprächen über das nordkoreanische Atomprogramm nach Pjöngjang schicken, wie am Montagabend aus Regierungskreisen in Washington verlautete.
Ein Termin steht noch nicht fest. Obama wird am Mittwoch nach Asien fliegen und Japan, Singapur, China und Südkorea besuchen. Die Aufrüstung Nordkoreas wird zu den zentralen Sicherheitsthemen seiner Reise gehören. Die kommunistische Führung in Pjöngjang hatte sich unlängst grundsätzlich bereiterklärt, die Atomverhandlungen mit den USA, Südkorea, China, Japan und Russland wieder aufzunehmen. Als Voraussetzung nannte Machtinhaber Kim Jong Il aber bilaterale Gespräche mit den USA. (APA)
da ruft der hugo nach krieg (bzw. verteidigung) und der iran steht auf der abschussliste mit der letzten chance.
wer fehlt, um den amis einzuheizen? der nordkkoreaner.
die spielen pingpong mit washington - linksrechts.
aber ein sehr gefährliches spiel, aber eins ist wohl klar:
einen krieg mit allen drei spielts nicht. der russe steht hinter iran und hugo und der chinese hinter nordkorea. dann brauchen wir viel glück für den weltuntergang bis 2012 ...
china ist teil der zivilisierten welt.
die koennen nicht mehr tun was sie wollen.
wenns ernst wird gibts da wirtschaftssanktionen - ja, dann stapeln sich in china die schianzuege.
ein wirtschaftskrieg ist wie jeder andere krieg: verlieren tun beide, aber der verlierer mehr, manchmal viel mehr, als der sieger.
ja, und fuer alle die, die jetzt fragen, warum wegen tibet kein "wirtschaftskrieg" ausbricht: die reale welt und die medienwelt stimmen oft nicht ueberein.
metternich war fuer eine sehr lange friedensperiode in europa verantwortlich.
perioden, die von historikern als negativ beurteilt werden, waren fuer die tatsaechlich lebenden menschen oft recht angenehm.
"die macht mag zwar unsympathisch sein, aber sie ist der einzige und unsterbliche weg zu frieden und stabilitaet."
und der ultimative fluch: "moegest du in einer interessanten zeit wiedergeboren werden."
hoffentlich wurden keine nordkoreanischen menschen verletzt sonst hat unser heinz fischer eine schlaflose nacht als mitglied der nordkoreanischen gesellschaft
dass es für jedes asiatische land zur zeit um andere dinge geht.
es wäre aber ein großartiger erfolg, wenn endlich in einem gemeinsamen akt das kapitel "asiatische diktaturen" in burma und nordkorea geschlossen werden würde.
natürlich auf diplomatischem weg. das ist selbstverständlich.
Die Aufrüstung Nordkoreas wird zu den zentralen Sicherheitsthemen seiner Reise gehören.
Wieviele Promille der US - Militärausgaben plus der von Südkorea werden in Nordkorea in die Rüstung gesteckt?
Wenn es mehr als 5 Prozent wären, würde ich mich entsetzlich zum Fürchten anfangen.
Denn Nordkorea hat ja in den letzten Jahren des öfteren andere Länder besetzt, ganz im Gegensatz zu den friedliebenden USA, die grundsätzlich nie jemand bedrohen.
Dass Nordkorea kein anderes Land besetzt hat in den letzten Jahren, liegt ausschliesslich daran, dass Nordkorea eben vom US und Südkoreanischen Militär in Schach gehalten werden.
Und, wenn man sich das Verhältniss Rüstungsausgaben/Bevölkerung bzw. Rüstungsausgaben/Bruttonationalprodukt anschaut, dann gibt das Regime in Nordkorea wahrscheinlich mehr Geld aus als die USA.
Nordkorea und Südkorea haben nicht einmal einen Friedensvertrag und mit China hat Nordkorea auch nicht mehr die super Beziehungen. Während dessen verstehen sich die USA gut mit ihren Nachbarn Kanada und Mexiko und auch mit China. Der Ami gibt ~4% seines BIP fürs Militär aus, der Nordkoreaner >20%. Der Ami greift nur Diktaturen an während Nordkorea nur Demokratien bedroht.
Mit China als Bazi braucht man sich normalerweise nicht besonders ins Höschen machen. Auch Österreich hat während dem gesamten kalten Krieg kaum Geld fürs Militär ausgegeben, obwohl der böse Sowjet uns bedroht hat. Naja, Nordkorea ist ja schon für China fast zu radikal..
dümmste argumentation ever. außer kim jong persönlich und einer handvoll eliten wird keiner in nordkorea von außen bedroht.
eine bedrohung besteht für die nordkoreanische bevölkerung durch die führung. der feind der bevölkerung ist im moment die eigene regierung.
auf deutsch: ob ein land von einer eigenständigen regierung oder einer fremden regiert wird ist egal. die messlatte ist das wohlergehen jedes einzelnen bürgers. für die nordkoreaner wäre z.b. beinahe jede andere herrschaftsform als die jetzige ein geschenk.
Claro...so wie im Irak, da wurden ja auch nur Saddam und seine paar Freunde bedroht. Alle sonstigen Iraker waren glücklich ob dieser Bedrohung und brauchten sich nicht zu sorgen ...............Was zu beweisen war .
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