Berlin feiert Jahrestag des Mauerfalls

9. November 2009, 23:02
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Bild 1
foto: epa/rattay

Als Fest der Freiheit haben Staatsgäste aus aller Welt und mehr als 100.000 Schaulustige am Brandenburger Tor in Berlin den 20. Jahrestag des Mauerfalls gefeiert.

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Kommentar posten
22 Postings
Konrad Chreeb
00
16.11.2009, 06:40
Endlich mal was zum lachen bei dieser öden Mauerfeier....

Walesa von Kamera geschlagen.. aber leider nicht erschlagen... war glaube ich die beste Einlage bei dem ganzen Spektakel..

pro contra
00
10.11.2009, 08:06
Bild 3:

2009 Jahre Mauerfall - jaja, lang ist's her....

pauljoe
00
10.11.2009, 05:28
Bild 12

ist genial.

HerrACP
00
10.11.2009, 04:29
merkel lässt sich den schirm von einem mann halten

der russe nimmt sich dafür eine frau

roter mob
00
9.11.2009, 20:30
text zu bild 3

ich habe nicht gewusst, dass die USA auch schon zur EU gehören!

milo66
42
9.11.2009, 20:24

Ausgerechnet dieses Datum zum großen Feiertag zu erheben finde ich allerdings auch etwas abartig. Man sollte meinen, bei der National-Propagandaschlacht, die in Deutschland in den ganzen letzten Wochen schon abgezogen wurde, hätte man mit dem 9.November etwas sensibler umgehen können, aber nein...

Ernst Guevara
105
9.11.2009, 18:07
am heutigen tag zu feiern ist nicht grotesk, das ist abartig

aber wen soll das noch wundern? deutschland und österreich sind schon lange dabei, ihre geschichte von allzu unangenehmen details zu entsorgen. daher wird vom gesellschaftlichen mainstream auch nicht des datums gedacht, an dem vor 71 jahren der völkisch-rassistische mob durch die strassen zog und jüdische mitbürger jagte und ermordete, sondern es wird die "wende" gefeiert, die praktischerweise die erinnerung an die verbrechen der nazis in den hintergrund treten lässt. man überlässt die erinnerung ein paar bischöfen als randbemerkung.

Jürgen Rembremerding
01
10.11.2009, 13:25
"deutschland und österreich sind schon lange dabei, ihre geschichte von allzu unangenehmen details zu entsorgen"

Daher haben die Deutschen auch im Zentrum ihrer Hauptstadt ein entsprechendes Monument errichtet!

Damit niemand mehr an den Holocaust denkt!

byron sully
17
9.11.2009, 19:59
find ihren vorwurf unberechtigt,

denn in unserer gesellschaft werden nun mal runde jahrestage mehr gefeiert als unrunde. letztes jahr (zum 19.jahrestag) hat auch kein mensch den mauerfall gefeiert, dafür war die reichspogromnacht (zum 70.jahrestag) mehr ein thema als heuer.

Ernst Guevara
74
9.11.2009, 21:34
Sie haben wohl nicht verstanden, worauf ich hinaus will

ist doch ganz egal, ob rund oder unrund, tatsache ist, dass spätestens seit 1989 in deutschland ein prozess der gesellschaftlichen "normalisierung" und des faktischen arrangements mit der nazivergangenheit stattfindet. in österreich kennen wir das ja schon viel länger. gerade "1989" wird sehr gerne herangezogen, um die deutsche geschichte positiv umzudeuten und die schrecken von 1933 ff in den hintergrund treten zu lassen. "1989" als vermeintlicher grund, dass die deutschen "endlich wieder stolz auf ihr land" sein und die nazivergangenheit möglichst bald vergessen können. krieg führen die deutschen ja schon lange wieder und auch pogrome gibts schon wieder, die gesellschaftliche verdrängung von 1933 ff ist dazu die begleitmusik.

pauljoe
02
10.11.2009, 05:25

warum in aller welt sollen die deutschen nicht stolz auf ihr land sein, und ihrer gesamten geschichte mit deren dunkelsten kapiteln gedenken können ?

byron sully
01
10.11.2009, 00:07
das seh ich ganz anders,

die deutsche wiedervereinigung halte ich (nach der künstlich bedingten trennung) für richtig. und ich glaub, daß deutschland in der aufarbeitung der ns-vergangenheit um einiges weiter ist als österreich. pogrome gab es zwar leider zu beginn der 90er jahre, aber dank einer breiten gegenbewegung sind rechtsradikale parteien (im unterschied zu österreich) noch kein einziges mal in den bundestag eingezogen. und im unterschied zur övp hierzulande ruft die cdu auch durchaus zu wachsamkeit vor rechtsextremismus und fallweise sogar zur beteiligung an demos gegen (neo)nazi-aufmärsche auf - hierzulande wären solche aufrufe seitens der övp wohl unvorstellbar. und in deutschland wäre ein martin graf auch nie ins bundestagspräsidium gewählt worden.

Ernst Guevara
31
10.11.2009, 08:44
ich gebe Ihnen recht

im vergleich zu österreich ist deutschland wohl um einiges weiter mit der aufarbeitung der vergangenheit und den schlüssen, die daraus gezogen wurden. aber das naziparadies österreich ist ja auch ein sehr schlechter maßstab. es ändert nichts daran, dass in deutschland ein verdrängungsprozess stattfindet.

Bibabutzemann
01
10.11.2009, 13:02

Von einem "Verdrängungsprozess" bzgl. der NS-Zeit bei der Allgegenwärtigkeit dieses Themas im Fernsehen, Rundfunk, Printmedien, Gedenktagen, Schulunterricht etc.etc. zu sprechen ist einfach absurd.

Gerade als Genosse sollte man beim dem Begriff "Verdrängungsprozess" in erster Linie mal an die Aufarbeitung der kommunistischen Verbrechen denken.

Jimmy Hoffa
01
9.11.2009, 23:01
Finde

Figuren wie Sie sehr wichtig für eine Gesellschaft - Sie zeigen mit Ihren Kommentaren wie grenzdebil manch Genosse in seiner ihm eigenen Wahrnehmung der Welt doch sein kann doch sein kann...

Ernst Guevara
00
10.11.2009, 08:49
beim thema grenzdebilität kann ich Ihnen nicht das wasser reichen

die beschimpfung andersdenkender ohne inhaltlich etwas zu erwidern ist ... grenzdebil.

Mark R.
21
9.11.2009, 19:59

Tja, die Deutschen (und Oesterreicher) haben immer schon gerne etwas zerstoert, an diesem 9. November.

Stachanow, Mitarbeiter des Monats!
 
94
9.11.2009, 16:41
Groteske Feiern ...

... zum Sieg über die Stasi während die EU den totalen Überwachungsstaat (Dataretention und Indect) einführt!

Duesseldorfer
32
9.11.2009, 17:16

Der Name "Mitarbeiter des Monats" läßt schon nichts Gutes ahnen. Dem hat das Posting dann auch voll entsprochen.

milo66
00
9.11.2009, 20:28

Tut mir leid, Kollege aus NRW, aber das sehe ich ähnlich. Gegen die ganzen Datenskandale, die sich allein in den letzten Wochen abgespielt haben (aus ganz anderen Gründen und im ach so freien Kapitalismus), nehmen sich die Methoden der Stasi geradezu handgestrickt aus.

theo50
13
9.11.2009, 21:21
Verhöhnung der Opfer

Sie verhöhnen durch Ihren Kommentar die Opfer des SED-Staates. Die Stasi hat gefoltert und gemordet im Namen des Staates und für den Sozialismus. Das ist etwas anderes als ein "Datenskandal", was auch immer Sie darunter verstehen.

Thomas Arnoldner
 
00
9.11.2009, 23:36

ja weil franco und pinochet ja soviel besser waren gelle?


und die mauer in israel, ach die ist gaaanz anders, das ist eine gute mauer, da dürfen schonmal mehrere palästinenser sterben !

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