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08.11.2009 20:03

LASK gibt gegen Rapid Vorsprung wieder her
3:3 in Linz nach 3:1-Führung der Gastgeber - Gelb-Rote Karte für Piermayr leitete Wende ein - Macho-Debüt mit Patzer - 3 Fotos

Linz - Rapid musste sich in der 15. Fußball-Bundesliga-Runde nach zuletzt drei Siegen en suite beim LASK mit einem 3:3 (1:3) begnügen. Die Treffer vor 13.200 Zuschauern im Linzer Stadion erzielten Christian Mayrleb (23., 39.) und Thomas Prager (41.) bzw. Nikica Jelavic (1.), Steffen Hofmann (65./Foulelfer) und Hamdi Salihi (75.). Damit sind die Hütteldorfer Tabellendritter.

Die Rapidler lagen nach nur 17 Sekunden bereits 1:0 in Front. Bei einer Kavlak-Flanke patzte der neue LASK-Tormann Jürgen Macho, wodurch Salihi unbedrängt zum Kopfball kam und Nikica Jelavic anschließend den Ball nur noch über die Linie zu drücken brauchte. Bereits beim 1:0-Sieg im Europa-League-Quali-Heimspiel gegen Aston Villa hatte der Kroate schon nach 16 Sekunden gescort.

Mayrleb dreht Match

Rapid drängte sofort auf den zweiten Treffer. Der LASK überstand diese Anfangs-Druckphase aber. Die Linzer verwerteten gleich ihre erste Möglichkeit. Nach Vorarbeit von Prager und Rasswalder-Zuspiel traf Mayrleb volley im Rutschen zum 1:1 (23.). Es war das erste Tor für den 37-jährigen Routinier seit dem 30. August dieses Jahres.

Kurz nach Wiederanpfiff hätte es beinahe 1:2 geheißen: Nach Kavlak-Flanke faustete Macho den Ball genau zu Hofmann, dessen Schuss zwar abgeblockt wurde, aber bei Salihi landete. Sein Schuss wurde von LASK-Verteidiger Piermayr glücklich abgewehrt (24.).

Effizienter präsentierten sich die Gastgeber, die auch ihre zweite Hundertprozentige eiskalt ausnutzten: Nach Prager-Vorarbeit ließ Mayrleb im Strafraum Soma per Drehung aussteigen und traf via Stange zum 2:1 (39.). Zwei Minuten später hieß es 3:1. Mayrleb assistert bei einem blitzschnellem Konter Prager und der netzt ein (41.).

Piermayr dreht es wieder zurück

Nach dem Wechsel dominierte Rapid, tat sich aber gegen die gut organisierten Linzer zunächst sehr schwer. Erst ein Foul von Piermayr an Kavlak im Strafraum brachte den Umschwung (64.). Hofmann verwertete den Foulelfer sicher (65.), dazu musste der LASK in der Folge mit nur zehn Mann auskommen, weil der LASK-Verteidiger mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde.

In der 67. Minute folgte der nächste Patzer von Macho, dem mangelnde Matchpraxis anzusehen war: Dem Ex-ÖFB-Goalie entglitt der Ball nach einer scharfen Boskovic-Flanke, im Nachfassen war er aber schneller als Salihi. Doch in Minute 75 hatte der Schlussmann keine Chance, nach einer Hofmann-Freistoß-Flanke war Salihi mit dem Kopf zur Stelle und erzielte den Ausgleich. Wenig später zischte ein weiterer Salihi-Kopfball nach Kavlak-Flanke knapp über die Latte (77.). Auch bei einem Hofmann-Schuss im Finish (90./drüber) hatten die Linzer Glück, womit es beim 3:3 blieb. (red/APA)

LASK Linz - SK Rapid Wien 3:3 (3:1)

Stadion der Stadt Linz, 13.200 Zuschauer, SR Meßner

Torfolge: 0:1 ( 1.) Jelavic

1:1 (23.) Mayrleb

2:1 (39.) Mayrleb

3:1 (41.) Prager

3:2 (65.) Hofmann (Foulelfer)

3:3 (75.) Salihi

LASK: Macho - Bubenik, Piermayr, Margreitter, Chinchilla-Vega - Saurer (77. Hart), Majabvi, Panis, Rasswalder - Prager - Mayrleb (66. Alunderis)

Rapid: Payer - Dober (31. Kulovits), Soma, Patocka, Thonhofer (68. Konrad) - Hofmann, Heikkinen, Boskovic (72. Trimmel), Kavlak - Jelavic, Salihi

Gelb-Rote Karte: Piermayr (64./wiederholtes Foulspiel)

Gelbe Karten: Panis, Chinchilla-Vega (im nächsten Spiel gesperrt), Prager bzw. Dober, Kulovits

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