Kanzlerin

Merkel ruft zu Angleichung von Lebensverhältnissen auf

9. November 2009, 07:55

"Die deutsche Einheit ist noch nicht vollendet" - Mauerfall nach der Sauna erlebt

Berlin - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am 20. Jahrestag des Mauerfalls zu weiteren Bemühungen für die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West aufgerufen. "Die deutsche Einheit ist noch nicht vollendet", sagte Merkel am Montag im ARD-Morgenmagazin. Es gebe noch etliches zu tun und dafür werde auch der Solidaritätszuschlag weiter benötigt, erklärte die Regierungschefin.

Auf die Frage, ob das Versprechen "blühender Landschaften" in den neuen Bundesländern durch den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl erfüllt worden sei, antwortete Merkel: "Ja natürlich haben wir viele blühende Landschaften." So sei in besonders belasteten Regionen wie Bitterfeld die Verschmutzung durch die Industrie verringert worden. Auch seien die damaligen Unterschiede in der durchschnittlichen Lebenserwartung "heute fast ausgeglichen".

"Strukturellen Unterschieden zwischen Ost und West"

Dennoch sei "bei der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse noch etliches zu tun". So sei die Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern etwa doppelt so hoch wie im Westen. Bei der Angleichung müsse man an den "strukturellen Unterschieden zwischen Ost und West" ansetzen.

Merkel sagte, sie sei zum Zeitpunkt des Mauerfalls am 9. November 1989 in der Sauna gewesen. Nachdem sie von den Ereignissen gehört habe, sei sie anschließend in Richtung Grenzübergang Bornholmer Straße gegangen. "Man war sprachlos und glücklich", sagte Merkel. (APA/AP)

quaxi668
00
8.11.2009, 13:19
..., diesen Weg mit ihr noch einmal zu gehen.

zuerst sauna, dann bornheimerstrasse mit sarko, berlusconi, clinton....
bin schon auf das saunaphoto gespannt_ wie wird es sarkozy diesmal schaffen "grösser" zu scheinen (auf die zehen stellen, bringt ja in diesem fall nichts)
http://www.youtube.com/watch?v=p... re=related

Odo
21
8.11.2009, 01:50
"Zu ihnen zählen der französische Präsident Nicolas Sarkozy, der britische Ministerpräsident Gordon Brown, der russische Präsident Dimitri Medwedew, Bundeskanzler Werner Faymann (S) und US-Außenministerin Clinton in Vertretung von Präsident Obama."

Schon peinlich für die US-Regierung.

Russland, Frankreich und Großbritannien sind mit ihren Staats- oder Regierungschefs bei den Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag des Mauerfalls vertreten. Viele andere Staaten auch.

Aber aus den USA kommt weder der Präsident noch der Vizepräsident, sondern mit der Außenministerin Clinton nur die "Nr. 3" der Regierung. Dabei hätte US-Präsident Obama jetzt die Chance gehabt, endlich eine Rede vor dem Brandenburger Tor zu halten. Aber Obama ist wohl noch immer eingeschnappt, weil ihn Bundeskanzlerin Merkel letztes Jahr im Juli als Präsidentschaftskandidat nicht vor dem Brandenburger Tor reden ließ.

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