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Washington - Die Arbeitslosigkeit in den USA hat nach einem Bericht der "New York Times" inzwischen das Niveau der großen Depression der 1930er Jahre erreicht: Die "echte" Arbeitslosenquote liegt einem Bericht der Zeitung vom Samstag zufolge bei inzwischen 17,5 Prozent. Das US-Arbeitsministerium hatte am Freitag die Arbeitslosenquote im Oktober - trotz der Konjunkturerholung - mit 10,2 beziffert, der offiziell höchsten Quote seit 1983.
In Wirklichkeit ist der "New York Times" zufolge inzwischen mehr als jeder sechste US-Arbeitnehmer ohne richtigen Job. Die angesehene Zeitung begründet ihre Analyse mit dem Verweis auf entmutigte Arbeitnehmer, die sich nicht mehr registrieren ließen sowie Teilzeit-Arbeitnehmer, die einen Vollzeit-Arbeitsplatz wollten.
US-Präsident Barack Obama hatte den jüngsten Anstieg der Arbeitslosenquote als ein "ernüchterndes Zeichen" bezeichnet. Er unterzeichnete am Freitag ein Gesetz, das eine Verlängerung der Arbeitslosenhilfe und Steuervergünstigungen für Erstkäufer von Häusern vorsieht. Diese Maßnahmen würden das Wirtschaftswachstum fördern und Arbeitsplätze schaffen, sagte Obama. (APA)
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Für den tiefsten Stand der Arbeitslosigkeit seit Ende 2008 sorgten überraschend viele Neueinstellungen
Die USA liegen nämlich traditionell bei beiden Werten deutlich über der EU. Sprich: Sie haben eine tatsächlich niedrigere Arbeitslosigkeit im Vergleich zur EU, nur dass man sie hier Frühpension oder Hausfrau nennt - außerhalb jeder Statistik.
Liebe Redaktion,
bitte gebt zumindest einen Link zu dem Artikel an. Ich habe http://topics.nytimes.com/top/refer... index.html gefunden. Das war wahrscheinlich nicht der zitierte Artikel, erklaert aber ein wenig, worum es geht.
In den USA werden Arbeitslosenzahlen in einer Stichprobe mittels einer monatlichen Umfrage ermittelt. Um als arbeitslos zu zaehlen, muss man
1. keinen Job haben
2. bereit sein zu arbeiten
3. AKTIV in den letzten vier Wochen nach einem Job gesucht haben.
Diese Kriterien werden abgefragt. Natuerlich gibt es eine Gruppe, die keinen Job hat und bereit ist zu arbeiten, aber nicht sucht.
Ich nehme an, es geht genau um diese Gruppe.
Diese Methode zur Bestimmung der Arbeitslosigkeit entspricht weitgehend auch der EU-Methode.
Diese liegt in Österreich bei rund 4,5%, die AMS-Statistik gibt höhere Werte aus, da die Basis die Selbstständigen ausschließt, und es viele Menschen gibt, die zwar Leistungen vom AMS beziehen, aber aus verschieden Gründen keine Arbeit suchen. (Einstellungszusage für Saison-AK, Wartende auf Früh/Invaliditätspension, uäm...)
Übrigens gleichen sich die absoluten Zahlen von Mensch in etwa aus, wenn man die von den jeweiligen Methoden nicht berücksichtigen Menschen betrachtet.
Dass sich NYT traut sowas zu schreiben finde ich schon beachtlich.
Eventuell wird das Schummeln bei den Arbeitslosenzahlen, über Jahre laufend perfektioniert, langsam aber sicher doch so offensichtlich, dass die offiziell geschönten Zahlen einfach (fast) keiner mehr glauben will.
eventuell nur kleine Rolle. Also, egal ob die weiter am Wolckenkuckucksland leben oder nicht, es wird am Ansteig der Arbeitslosenzahl wenig ändern.
Die Änderung treten dann ein, wenn die Arbeitslosenmengen bestimmte kritische Mengen und Niveaus überschreiten. Ist der eher harte Weg.
Das in Komunismus keine Arbeitslose gewesen sind.Das grosste Übel das menschcheit "Arbeitslosihgeit" habe in komunismus nix existiert.Man kan schimpfen auf alles andere,aber zugeben Solche Katastrofale zustande habens nicht gegeben.Man könnte genau Planen 5 jahre voraus(Plan Wirtschaft).Das grund prinzip wahre Mensch in Mitelpunkt gewesen.Nach dem moto "lieber auf eine High-Tech Machine verzihten als 10 neuer Arbeitslose".In Kapitalismus ist ganz anders Lieber 10 neuer Maschinen und 100 neuer Arbeitslose.Nach dem Moto der Menager"mir doch egal,solte sich Staat kümern für entlasenen ist nicht mein Problem,ich bin zuständigt für Aktionere und mehr Profit.Der Staat habe solche zustande zugelasen ,daswegen habe der Staat Angst von Arbeitslosen.
Allerdings war die Arbeitslosigkeit auf alle ein bisserl verteilt: Es war einfach sehr träge. Wer in einem VEB/Kombinat bei Vollzeitanstellung mehr als ein paar Stunden (<5h) pro Woche tatsächlich produktiv arbeitete, war massiv die Ausnahme. Das Leben Bestand in "Zeitvernichten" und im nicht Aufmucken. Dafür gabs Wohnung und Grundversorgung fast kostenfrei.
Manche haben das nicht ausgehalten. Vor allem für Workaholics, also Leute die immer so angetrieben irgendwas schaffen müssen, für die war und ist der Kommunismus die Hölle und die USA das Paradies.
Leider sind nur ca. 3..5% der Menschen so angetriebende Workaholics. Ca. 70% sind hingegen eher der trägen Masse zuzurechnen die besser mit dem "Zeitvernichten" zurecht kommen.
... was ist tatsächlich besser für das Wohlbefinden und für die Gesundheit und für das Glücksempfinden? Im Kapitalismus rackern sich 70% der Menschen unermüdlich zu Tode damit sich 0.000001% davon die Welt kaufen können. Im Kommunismus faulenzen 100% damit sich niemand etwas kaufen kann. Was ist tatsächlich für das Glücksempfinden der Menschen besser?
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