Präsident entließ obersten Armeechef wegen Putschplänen

6. November 2009, 17:14

Lugo ernennt einen Vertrauten zum Nachfolger von Benitez - Offenbar ähnliches Schicksal wie Zelaya befürchtet

Asuncion - Der paraguayanische Präsident Fernando Lugo hat nach Gerüchten über angebliche Putschpläne des Militärs den obersten Armeechef des Landes entlassen. Admiral Ciber Benitez sei abgesetzt worden, verlautete am Freitag aus der paraguayischen Regierung. Er werde durch General Juan Oscar Velazquez ersetzt, der als Vertrauter Lugos gilt. Der Präsident hatte bereits am Mittwoch die Chefs der Bodentruppen, der Luftwaffe und der Marine wegen der angeblich kursierenden Pläne eines Staatsstreiches entlassen.

Benitez, der im Dezember ohnehin in Pension gehen sollte, hatte am Donnerstag jegliche derartige Pläne des Militärs zurückgewiesen. "Niemand in der Armee hat solche Absichten." Experten zufolge fürchtet Lugo, dass ihm ein ähnliches Schicksal widerfährt wie dem honduranischen Staatschef Manuel Zelaya, der Ende Juni entmachtet und vom Militär außer Landes gebracht worden war.

Der von der Opposition dominierte Kongress in Paraguay wirft Lugo vor, seine Kompetenzen zu überschreiten. Die Abgeordneten werfen ihm vor, die Kriminalität im Land nicht zu bekämpfen und hoffen auf eine Mehrheit für eine legale Amtsenthebung des Präsidenten. (APA)

Placebo
 
02
6.11.2009, 19:59
PUTSCH. YES WE CAN!

Die neue Devise der Handlanger der Kapitalisten.

*space
00
6.11.2009, 17:39

So ein Putsch in Honduras kann berechtig oder unberechtigt Paranoia auslösen, schwierig für alle. So schnell geht es, dass das Vertrauen aufweicht ...

Ernst Guevara
02
6.11.2009, 17:38
die Angebliche Presse Agentur (APA)

soll gefälligst recherchieren, was an den putschplänen dran ist, wie es sich für seriösen journalismus gehört und dann belege bringen, die entweder dafür oder dagegen sprechen, anstatt hier gerüchte und privatmeinungen zu verbreiten. stimmt es, dann braucht die APA nicht über "angebliche" putschpläne schreiben, sondern kann die putschabsichten als gegeben nehmen. stimmt es nicht, dann braucht die APA keinen beitrag zur gerüchteküche leisten. ist ja nicht auszuhalten, dieser erbärmliche pseudo"journalismus" der Angeblichen Presse Agentur.

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