Studenten auf Besuch im Ministerium

5. November 2009, 20:10
  • Die Studierenden versammelten sich nicht nur vor der Hauptuni Wien, sondern auch der TU und der WU Wien.
    foto: apa/pessenlehner

    Die Studierenden versammelten sich nicht nur vor der Hauptuni Wien, sondern auch der TU und der WU Wien.

  • Demo-Start in Graz.
    foto: derstandard.at/schmidt

    Demo-Start in Graz.

  • Die Aktion wurde friedlich beendet -  die Studierenden zogen wieder ab.
    foto: derstandard.at/kremmel

    Die Aktion wurde friedlich beendet -  die Studierenden zogen wieder ab.

  • Hahns Kabinettchef Elmar Pichl diskutierte mit den Studierenden.
    foto: standard/cremer

    Hahns Kabinettchef Elmar Pichl diskutierte mit den Studierenden.

  • Studenten im Hauslokal von Minister Hahn.
    foto: derstandard.at/kremmel

    Studenten im Hauslokal von Minister Hahn.

  • Die ÖH drapierte Wecker vor dem Bundeskanzleramt, um Bundeskanzler Faymann darauf aufmerksam zu machen, sich um die Bildungspolitik zu kümmern.
    foto: derstandard.at/kremmel

    Die ÖH drapierte Wecker vor dem Bundeskanzleramt, um Bundeskanzler Faymann darauf aufmerksam zu machen, sich um die Bildungspolitik zu kümmern.

  • Neben Studenten und Schülern sollen sich heute auch die Initiative
"Kindergartenaufstand", die Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) und
protestierende Lehrende der Uni Wien beteiligen.
    foto: derstandard.at/kremmel

    Neben Studenten und Schülern sollen sich heute auch die Initiative "Kindergartenaufstand", die Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) und protestierende Lehrende der Uni Wien beteiligen.

Demos in allen österreichischen Universitätsstädten - Weniger Leute unterwegs als vergangene Woche

Die Demonstrationen der Studierenden und Uni-Angehörigen legten zwar die Wiener Innenstadt lahm, ein Verkehrschaos gab es aber trotzdem nicht. Die Proteste haben heute Früh eher verhalten begonnen. derStandard.at berichtet auch morgen wieder von den Studenten-Protesten.

***

UPDATE 20.15: Wien - Langsam endet der Protestzug der Studierenden. Friedlich, und ohne ein Verkehrschaos zu verursachen. Die Polizei hat ihre Angaben zur Zahl der Demonstranten korrigiert und spricht laut APA von 8000 Teilnehmern, die Veranstalter aber weiter von mehr als 20.000. In Graz gingen laut APA 1200 Studenten auf die Straße.

UPDATE 20.00: Linz - Laut Polizei sind in Linz 500 Demonstranten für die Bildungsmilliarde auf die Straße gegangen. Prominenter Zaungast bei der Demo in Wien war Baumeister Richard Lugner.

UPDATE 19.15: Laut Veranstaltern ziehen 20.000 Demonstranten durch Wien. Die Polizei spricht wieder von einer niedrigeren Zahl, nämlich von 7000. Nach der Abschlusskundgebung spielen Attwenger.

UPDATE 18.30: Die Demo ist zum Märzpark weitergezogen weil am Urban Loritz-Platz zu wenig Platz ist - die TU Abordnung ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht da. Über Twitter erfährt man, dass von dort noch etwa 5000 Menschen kommen.

UPDATE 18.00: Wien - Die Demonstration befindet sich auf Höhe Thaliastraße. Ein Polizist befindet gegenüber derStandard.at, dass das eine der friedlichsten Kundgebungen seit langem sei.

UPDATE 17.50: Salzburg - Der Höhepunkt der Proteste hier war am Nachmittag eine "Prozession" unter dem Titel "Hahn trägt die Bildung zu Grabe", bei der ein Sarg vom Gebäude der Gesellschaftswissenschaften durch die Altstadt zum Mirabellplatz getragen wurde. Laut Polizei beteiligten sich rund 400 Personen an der Demonstration, an deren Spitze ein "Kardinal" schritt. In Fürbitten machten die Studenten ihre Forderungen kund.

UPDATE 17.30: ÖAAB-Chefin Beatrix Karl schließt es im Interview mit der Zeitung "Österreich" nicht aus, das Ministeramt von Johannes Hahn zu übernehmen.

UPDATE 17.25: Mittlerweile sind die Demonstranten am Gürtel angelangt. Der Zug soll sich verlangsamen, damit die Leute den Anschluss nicht verlieren.

UPDATE 17.00: Laut einer groben Schätzung der Polizei sind von der Hauptuni Wien ungefähr 2000 Leute losgezogen, an der WU Wien waren es 150, an der TU Wien 400. Von den Veranstaltern gibt es vorerst noch keine Schätzungen. Die Spitze des Demonstrationszuges der Uni Wien trifft jetzt gerade auf Teilnehmer, die beim Universitätscampus warten.

UPDATE 16.45: Der Zug der Studierenden ist mittlerweile rund 300 Meter lang.

UPDATE 16.40: Wien - Die Demonstranten gehen nun an der Votivkirche vorbei, Richtung Universitätscampus. Mittlerweile sind es deutlich mehr geworden.

UPDATE 16.30: Die Betriebsräte des künstlerischen und wissenschaftlichen Personals der österreichischen Universitäten schließen sich dem Protest der Studierenden an. In einer Aussendung sprechen sie am Donnerstag der Protestbewegung "größte Anerkennung" aus, ihr sei es gelungen, eine öffentliche Diskussion über die gravierenden Mängel der Bildungs- und Forschungspolitik zu initiieren.

UPDATE 16.25: Wien - Unter den Demonstrierenden befinden sich mehrere Leute mit goldenen Kronen. Sie gehören zur deutschen Gruppierung "Krönungswelle", die sich für ein Grundeinkommen einsetzt. Auch AbschiebungsgegnerInnen befinden sich unter den Protestierenden.

UPDATE 16.00: Wien - Der Demonstrationszug an der Uni Wien wird sich in Kürze in Bewegung setzen. Im Vergleich zu letzter Woche ist wenig los. Die Ringstraße ist derzeit noch nicht in Beschlag genommen und auch auf den Gehsteigen können Passanten noch problemlos durch die Menge gehen.

UPDATE 15.40: Jene IMAS-Umfrage, derzufolge 86 Prozent der Befragten Zugangsbeschränkungen befürworten würden, wird nicht nur von den Audimax-Besetzern sondern auch vom ÖGB kritisiert. Der ÖGB spricht von einer "manipulativen Fragestellung". Die Frage im Wortlaut: "In nahezu allen europäischen Ländern gibt es Aufnahmeprüfungen und Zugangsbeschränkungen an den Universitäten. Daher kommt es jedes Jahr in Österreich zu einem Ansturm ausländischer Studenten, die in ihrer Heimat nicht zum Studium zugelassen würden. Halten Sie es unter diesen Umständen für sinnvoll, bestimmte Zugangsbeschränkungen bzw. Aufnahmeprüfungen einzuführen, oder sind Sie gegen solche Beschränkungen?"

UPDATE 15.30: Als eine der wenigen ÖVP-nahen-Organisationen unterstützt der Mittelschüler Kartell-Verband (MKV) die Studentenproteste, allerdings mit Vorbehalten. Die Forderungen, die vom MKV gutgeheißen werden, betreffen die Verbesserung der Anmeldesysteme, der Arbeitssituation des Lehrpersonal, die bessere Anrechenbarkeit von Wahlfächern und die vollständige Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes an den Universitäten.

UPDATE 15.00: Die Industriellenvereinigung (IV) hat wenig Verständnis für die derzeitigen Studentenproteste, sie sieht lediglich die dadurch ausgelöste Bildungsdiskussion positiv. Das Konzept der Industrie unterscheide sich deutlich von den "teils diffusen" Vorstellungen der Audimax-Besetzer: Die Industrie trete für Zugangsbeschränkungen und die Wiedereinführung von Studiengebühren ein, sagte IV-Generalsekretär Markus Beyrer heute Donnerstag im Klub der Wirtschaftspublizisten.

UPDATE 14.40: München - An der Akademie der bildenden Künste in München wurde soeben ein Hörsaal besetzt. Polizei sei schon im Anmarsch, heißt es von der Uni-Verwaltung gegenüber derStandard.at.

UPDATE: 14.05: Unter dem Slogan "Wir zahlen die Krise nicht - wir haben sie auch nicht verursacht" gingen am Donnerstag in Bregenz laut Polizei rund 250 Vorarlberger Schüler auf die Straße. Die Heranwachsenden wollten damit ein Zeichen gegen Bildungsbarrieren setzen und die streikenden Studenten unterstützen. Organisiert wurde die Demo von der Sozialistischen Jugend (SJ), Zwischenfälle gab es keine.

UPDATE 13.50: Graz - Rund 50 Personen nahmen auf der Grazer Hauptbrücke an einer Flashmob-Aktion teil. Sie erstarrten auf Zupfiff zwei Minuten lang mit einem Buch in der Hand. Weniger öffentliche Anteilnahme erreichte eine Studenten-Gruppe, die einen Sarg in die Mur hinunterließ. "Wir könnten hier offenbar wirklich einen Menschen versenken, und niemanden würd's interessieren", wunderte sich einer der Studierenden.

UPDATE 13.15: Wien - Die Studierenden (vor allem aus der Studienrichtung Theater-, Film- und Medienwissenschaften) haben das Ministerium freiwillig wieder verlassen. Minister Hahn war nicht anwesend, sie haben stattdessen eine Stunde lang mit einem Ministerialbeamten diskutiert.

UPDATE 13.10: Wien - Das Verkehrschaos für den späten Nachmittag scheint vorprogrammiert. Neben der studentischen Abschlusskundgebung am Wiener Gürtel, findet heute auch ein Konzert der Söhne Mannheims in der Wiener Stadthalle statt, außerdem spielt Rapid im Ernst-Happel-Stadion.

UPDATE 13.00: Wien - Ungefähr 70 Studierende sollen derzeit im Ministerium sein. Wie sie hineingelangt sind, ist den Beamten ein Rätsel.

UPDATE 12.50: Wien - Einige Studierende haben es geschafft, ins Wissenschafstministerium zu gelangen. Die Polizei wurde gerufen.

UPDATE 12.30: Bundespräsident Heinz Fischer meldet sich in der Uni-Debatte erstmals öffentlich zu Wort. Er fordert einen Dialog aller Seiten "ohne Vorbedingungen". (mehr dazu)

UPDATE 12.20: Promi-Koch Andreas Wojta - auch bekannt aus der ORF-Sendung "Frisch gekocht" - hat nichts gegen die Proteste in seinem Lokal einzuwenden: "Ich finde die Aktion toll. Wenn man Anliegen hat, soll man auch dafür eintreten." Allerdings glaubt er, dass die Proteste anderswo mehr Aufmerksamkeit erregen würden. Die Studenten haben übrigens nicht vor sich dauerhaft hier niederzulassen.

UPDATE 12.05: Das "Minoritenstüberl" - quasi die "Mensa" des Wissenschaftsministerium - wurde soeben besetzt. Die Studierenden haben Transparente aufgehängt und trinken Kaffee.

UPDATE 11.45: Um 12 Uhr planen die Studierenden einen Flashmob bei der U-Bahnstation Vienna International Center, Kaisermühlen.

UPDATE 11.40: Wien - Bei der Abschlusskundgebung der Wiener Demonstration wird Attwenger spielen.

UPDATE 11.35: 86 Prozent der Österreicher sprechen sich für Zugangsbeschränkungen bzw. Aufnahmeprüfungen an Universitäten aus, nur neun Prozent sind dagegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Donnerstag anlässlich der Studentenproteste veröffentlichte Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS, in der am Montag 500 repräsentativ für die Gesamtbevölkerung über 16 Jahre ausgewählte Personen telefonisch befragt wurden.

UPDATE 11.15: Der "Aktionstag" kommt bis jetzt nicht wirklich in Schwung. Die Schüler- und Studentenkundgebung vor der Uni Wien hat schon bevor sie überhaupt richtig angefangen hat, wieder aufgehört. Auch hier waren zu wenig Leute anwesend. Die Studierenden haben die SchülerInnen daher aufgefordert, nächsten Dienstag wiederzukommen und mehr KollegInnen mitzubringen.

UPDATE 10.50: FH-Studierende werden sich am heutigen Aktionstag ebenfalls beteiligen. Ein  "Bildungszug" hat um 10 Uhr an der FH Technikum Wien gestartet, wird an der FH Wien, FH Campus Wien Halt machen, um sich danach um 16 Uhr den Uni-Studierenden anzuschließen.

UPDATE 10.10: Vor dem Bundeskanzleramt haben sich mehr Medienvertreter als Demonstranten eingefunden. Die ÖH will dem Bundeskanzler einen Weckruf erteilen, dass er sich um die Bildungspolitik kümmern soll.

UPDATE 10.00: Viele Schüler haben sich dem Aufruf, um 9 Uhr vor dem Unterrichtsministerium zu demonstrieren, nicht angeschlossen. Rund 60 Schüler fanden sich ein, ebensoviele Journalisten waren anwesend.

***

Rund zwei Wochen nach Beginn der Besetzungen von Hörsälen an österreichischen Universitäten tragen die Studenten ihren Protest erneut auf die Straße. Die Besetzer des Audimax der Uni Wien haben für heute, Donnerstag, zu einem österreichweiten "Aktionstag Freie Bildung für alle" aufgerufen, an dem es laut den Organisatoren Demonstrationen in allen großen Uni-Städten geben wird. Folgende Programmpunkte sind die:

  • 9 Uhr: Schülerkundgebung vor dem Unterrichtsministerium in Wien

  • 10 Uhr: ÖH-Aktion vor dem Bundeskanzleramt

  • 11 Uhr: Schüler- und Studentenkundgebung vor der Universität Wien
  • 11 Uhr: In Klagenfurt am alten Platz informieren Studierende, Uni-Bedienstete und Uni-Leitung Passanten über die derzeitige Situation an den Universitäten

  • 16 Uhr: Sternmarsch von vier Wiener Universitäten (Uni Wien, BOKU, TU Wien, WU Wien) über den Gürtel - um 18 Uhr Schlusskundgebung um Urban-Loritz-Platz

  • 16 Uhr: Demo-Start an der Uni Graz

  • 16.30 Uhr: Start der Demonstration in Linz (Volksgarten)

An dem für Nachmittag geplanten Sternmarsch von vier Wiener Unis sollen sich neben Studenten und Schülern auch die Initiative "Kindergartenaufstand", die Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) und protestierende Lehrende der Uni Wien beteiligen. Schon am Vormittag will die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) Bundeskanzler Werner Faymann vor dem Bundeskanzleramt symbolisch aus seinem "bildungspolitischen Schlaf" läuten. In Graz startet der Protesttag um 12.00 Uhr am Hauptplatz mit der Aktion "Bildung geht den Bach runter", um 16.00 Uhr beginnt vor dem Hauptgebäude der Uni Graz ein Demomarsch Richtung Innenstadt. In Linz ziehen die Demonstranten um 17.30 vom Volksgarten zum AEC Platz. (APA/Teresa Eder/derStandard.at)

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Posting 1 bis 25 von 1447
wenn die frau karl die nachfolgerin vom hahn wird, dann

lasst alle hoffnung fahren!

ui wenn s zum volksbegehren kommt wer d ich aber stimmen sammeln gehen

Die ganze Küche! Kritik der Studi-Demo, Graz, 5.11.2009 - solidarisch

http://www.social-innovation.org/?p=1348

Freie Bildung für alle, kostenlos

Ein schönes Ideal. Wirds aber nicht spielen
In der Realität haben alle Bildungseinrichtungen
begrenzte Kapazitäten. Genauso ist Geld auch nicht unbegrenzt da (war sogar unter Kreisky so).

Lösungsvorschläge sind ÖH, Demonstrierende
weitgehend schuldig geblieben.

Es sollte aber zumindest so viel Geld da sein, wie in anderen OECD Ländern, um auf einen vergleichbaren Stand wie andere Europäer in der Universitätsförderung zu kommen - wären 1 Milliarde Euro per anno mehr nötig. Sonst wird Österreich von allen abgehängt. Wenn man die Ausgaben in Österreich mit denen von bevolkerungsmässig vergleichbaren Staaten wie die Skandinavier, Benelux und Co vergleicht, wird der Vergleich sogar noch trauriger.

Gegen mehr Geld sag ich nichts. 1-1,5 Mrd€ mehr
halte ich für für absolut notwendig.
Nur wird das halt nicht reichen, daß jeder unbegrenzt
studieren kann, was er will. Also wird man um Zugangsregeln nicht umher kommen.

Aber unbegrenzt spekulieren darf wohl jeder?

Und die Vorschub leistenden Banken werden durch den Steuerzahler gerettet.

Konstruktive Vorschläge wie die Forderungen der studierenden finanziert werden sollen:

Teil 1: Abschaffung der Studiengebühren!

Der Verwaltungsaufwand der derzeitigen Regelung übersteigt den Nutzen. Die Regelung bringt Deffizite. Von daher: Studiengebühren abschaffen, Geld sinnvoll verwenden.

sehr richtig.

ich glaube bei der nicht-gänzlichen abschaffung der studiengebühren gehts darum, dass diese als "entgelt für den bezug einer dienstleistung" aufgefasst werden können und somit dafür sorgen, dass die universitäten nicht als rein staatliche aufgabe geschützt werden können sondern unter GATS und Dienstleistungsrichtlinie fallen. für die övp (und vielleicht die spö?) rechtfertigt dies die ineffizienzen ...
die ideologie der "markteffizienz" ist anscheinend recht ineffizient ...

7000 ist ja lächerlich! endlich hat der spuck ein ende!

wenn ich sowas lese,

bleibt mir auch die Spucke weg...

Stimmt,

bei der Gelegnheit können wir auch den 8 Stunden Tag abschaffen! Ich weiß aus sicherer Quelle, dass diesen damals tatsächlich nur eine Minderheit der ArbeiterInnen aktiv erkämpft hat! Schwachkopf..!

7000...und der rest mitläufer? wie in den 30ern?

Bei ihrem posting bleibt mir glatt die Spucke weg.

Aufruf zur Besonnenheit

Liebe Standard-Leserinnen und -Leser!

Unter Euch befinden sich dem Vernehmen nach auch Menschen, die sich an den Straßenkrawallen beteiligen. Ich möchte deshalb zur Besonnenheit aufrufen und darauf aufmerksam machen, dass im Jahre 2013 wieder Nationalratswahlen stattfinden und wir darüber glücklich sein sollten, dass man bei diesen Wahlen jener Partei seine Stimme geben dürfen wird, die die jeweiligen persönlichen Interessen am besten vertreten.

Gewalt ist keine Lösung, deshalb sollten sich auch die Studenten auf die demokratischen Institutionen und Parteien Österreichs besinnen und in diesen tätig werden, wenn sie etwas bewegen wollen!

Man darf auch eine eigene Partei zu gründen, wenn man mit den bestehenden nicht zufrieden ist!

demokratische institutionen sind auch die versammlungs und meinungsfreiheit ... darunter fällt das recht zu demonstrieren.

demonstrationen sind ein mittel den öffentlichen diskurs zu beeinflussen, einer politischen meinung gehör zu verschaffen.. ..

die wirtschaftsfraktionen können das über inserate und werbeeinschaltungen, oder einfach dadurch, dass sie druck auf die medien ausüben (siehe inserate...) den anderen fraktionen bleibt nichts anderes übrig, als mit vielen menschen auf der straße zu zeigen, was ihnen wichtig ist.

demokratie pur, dazu gehört halt mehr als ein kreuzerl alle 5 jahre

Steht doch oben- ein Polizist hat gesagt, dass er selten so friedliche Proteste gesehen hat.

Polizei schätzt 8000

Die Polizei schätzt auf 8000 Teilnehmer. Es waren sicherlich mehr. Jedenfalls hat sich das besoffene Gegröhle nach mehr angehört.
Und noch was liebe Kollegen: leere Bierdosen sollten ordnungsgerecht entsorgt werden und nicht schwungvoll auf der Straße landen.
Alles in Allem: ein voller Erfolg

die kommentare der rechten spiesser sind genauso peinlich und erbärmlich wie der manipulative "bericht" über die demo gestern in der zib2

es zeigt sich einmal mehr, dass die demokratische re-education nach 1945 in österreich leider völlig in die hose gegangen ist. das kann man im kleinen sehen: groteske meinungsäusserungen in zeitungsforen, die demokratischen protest diffamieren. aber auch im grossen: völlig jenseitiger und auf manipulation statt information ausgerichteter "journalismus" im ORF. andererseits ist das im österreichischen kontext eh schon wieder eine auszeichnung für die studis, denn es wäre doch sowieso ein armutszeugnis, wenn hier plötzlich die ganzen spiesser und konformisten die sozialen probleme wahrnehmen und verstehen würden. daher weiter so mit den ganzen erbärmlichen spiesser-kommentaren, man kann sie als ehrung empfinden.

Bildung ist wichtiger als Steuersenkungen

Deutschlandtrend
http://www.welt.de/politik/d... ungen.html

Eine Umfrage ist kein demokratische Instrument

Die Bürger hatten die Wahl und haben sich für das Programm der Parteien CDU, CSU und FDP entschieden. Das Ergebnis dieser demokratischen Wahl haben die Unterlegenen zu akzeptieren.

die sollen ihre zeit ...

... ins studium investieren... bissl mehr lernen anstatt auf der strasse zu protestieren...

auch menschen die nicht arbeiten haben das recht zu demonstieren...so ist das in einer demokratie


mfg

Sie haben wirklich keine Ahnung, was Sie leider nicht vom posten abhält. Das Medizinstudium z.B. ist im letzten Abschnitt sicher aufwendiger als ein 40-Stunden Bürojob, zusätzlich gehen viele Studis arbeiten. Und Sie glauben Sie könnten uns unsere demokratischen Grundrechte streitig machen, die wir in unserer Freizeit ausüben? Traurig wieviele ahnungslose kleingeistige Wichte hier posten...

Posting 1 bis 25 von 1447

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