Unterirdische Gasblase

Keine Nutzung der natürlichen Gasansammlung möglich

4. November 2009, 14:36
  • Artikelbild
    foto: apa / georg hochmuth

    Die MA29 ist bei Probebohrungen für die Verlängerung der U1 in 38,5 Meter Tiefe auf eine "natürliche Gasansammlung" gestoßen

Die letzte Woche angebohrte unterirdische Gasblase gibt Experten Rätsel auf - Erdgasfeld in dieser Lage "äußerst selten", so die Geologen

Wien - Die am vergangenen Freitag bei Probebohrungen zur Verlängerung der U-Bahnlinie U1 in Wien-Favoriten angebohrte unterirdische Gasblase gibt den Experten weiterhin Rätsel auf. Laut Geologen ist nämlich ein Erdgasfeld in dieser Lage "äußerst selten". Eine kommerzielle Nutzung des ausströmenden Rohstoffes sei allerdings nicht möglich. Die Verschließung des Bohrloches an der Ecke Favoritenstraße-Franz-Koci-Straße ist für die nächsten Tage geplant, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung der Stadt Wien.

Zur Vorgeschichte: Die MA29 (Brückenbau und Grundbau) ist bei Probebohrungen für die Verlängerung der U1 in 38,5 Meter Tiefe auf eine "natürliche Gasansammlung" gestoßen. Nachdem sich das Gas rasch entzündet hatte, wurde der Bereich gesperrt und bewacht, der fossile Brennstoff mittels eines Rohres abgeleitet.

Tektonische Hochzone

Geologisch gesehen liegt das Gebiet in der Nähe des "Oberlaa-Hochs". "Dabei handelt es sich um eine tektonische Hochzone, in der, begrenzt von Brüchen und Störungen, die geologischen Formationen auf deutlich seichterem Niveau liegen. So kann es sein, dass sich gasführende, hohlraumreiche Sand- und Kieslagen in dieser außergewöhnlich oberflächennahen Lage befinden", so die Experten-Analyse.

Die Nutzung des ausströmenden Gases ist nach Angaben der MA29 in der derzeitigen Situation nicht möglich. "Das für die Erkundungsbohrungen des Untergrundes gewählte Verfahren sowie die Ausrüstung des Bohrloches sind nicht für Gaserkundungen und Gasförderungen geeignet. Es ist auch die Frage, ob die Größe für eine kommerzielle Nutzung gegeben wäre. Diese Aspekte wären durch spezielle Bohrungen in Hinblick auf Gaserkundungen zu klären. Jedenfalls werden die Bohrungen nicht in dieser Weise weiter vertieft", so Kurt Wurscher von der MA29. (APA, red)

nonixnarretz
00
13.11.2009, 04:10

also wie?

die blase ist "eher ned" fuer eine nutzung geeignet, und "sammaseehrlich" wuerde das herausfinden ob's eventuell doch geht am end' noch arbeit machen?

Tschortschy
00
6.11.2009, 11:45

kommt das Gutachten über die Nutzbarkeit des Gases von der MA29 oder vom Verbund??

The Resistance
05
4.11.2009, 19:44
Keine Nutzung möglich? Punschstand!

Ein Punschstandl neben hinstellen und schon kommen die Leute in Scharen --> Sehenswürdigkeit + Aufwärmmöglichkeit + Punsch ;)

werwolfi
03
5.11.2009, 15:20

und im sommer einen öffentlichen grill :o)

JaF
00
5.11.2009, 09:34
bis dann der eine zum anderen...

..."hast amal feuer?"

Sol´kanar -The Swamp King
01
4.11.2009, 15:45
i glaub de haum de bitterliochstroßn do net so guat ob'dicht

Stalker Tarkov
00
4.11.2009, 20:34

Wo ist da der Zusammenhang mit dem Artikel?

hlg
00
18.11.2009, 06:17
na jo...

do war amoil so a hochstrahlbrunnen bei erdgasprobebohrungen auf der anderen seite vom laaerberg...

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.