Ballesterer-Interview

"Es ist wichtig, sich zu schützen"

4. November 2009, 10:32
  • Artikelbild

    Inhalte des ballesterer Nr. 47 (November 2009) - ab sofort österreichweit im Zeitschriftenhandel

     

    Die großen Drei und die anatolischen Tiger
    Experte Bagis Erten erklärt die türkische Fußball-Leidenschaft

     

    Feilschen am Istanbuler Immobilienbasar
    Fenerbahce, Galatasaray und Besiktas wollen ihre Stadien zu Goldgruben machen

     

    Laute und kritische Töne
    Schlechte Verlierer und antagonistische Bengel in den türkischen Kurven

     

    Eine komplizierte Frage
    Diyarbakirspor als Spielball der Politik und kurdisches Identifikationsobjekt

     

    "Wir spucken auf euch!"
    Der türkische Fußballjournalismus als nationalistischer Agitator

     

    Außerdem im neuen ballesterer:

    Der Moment, der alles gut macht
    Mando-Diao-Frontmann Gustaf Norén im Interview

     

    Erinnerungen an ein spanisches Fußballmärchen
    Der hohe Aufstieg und abrupte Fall des CF Extremadura

     

    Wie man leben soll
    Vier Talente erklären, wie sie den Traum Fußballprofi realisieren wollen

     

    Herausforderung Ersatztorman
    Rapids Raimund Hedl über Reservistenrollen und Gedankenspiele

     

    Die längste

    Auswärtsfahrt
    Liverpool-Fan Michael Shields kam erst Jahre nach dem CL-Triumph nach Hause

     

    "Das sind wir Fans"
    Der Chefredakteur des Fanzines To My Kibice im Interview

     

    Im Schatten des Gemeindebaus
    Lost Grounds: Der Columbia-Platz

     

    Blau-weiße Lieder
    ARGE ToR versammelt die Linzer Musikszene auf ihrem CD-Projekt

     

    Auf Schneckerls Spuren
    Impressionen vom ballesterer-Scheiberl-Cup am Ostbahn-XI-Platz

     

    Groundhopping
    Emotionsloser Tombolagewinn, Prager Businessdeutsch und orange Lawine

     

    Barometer
    Der Oktober im Rückblick: vom Playboy zu den 11Freunden

     

    Dr. Pennwieser
    Die Schürfwunde

Ekrem Dag befindet sich nach dem Meistertitel mit Besiktas auf dem Höhepunkt einer ungewöhnlichen Karriere. Der ehemalige Sturm-Kicker über die bes­ten Fans der Welt, sein multiethnisches Selbstver­ständnis und sein vorsichtiges Auftreten in der türkischen Öffentlichkeit

ballesterer: Wie würdest du den türkischen Fußball mit wenigen Worten beschreiben?
Ekrem Dag: Er ist verrückt und ein bisschen anders als in anderen europäischen Staaten. Die Erwartungen sind extrem hoch, es gibt nichts zwischen gut und schlecht. Es zählt nur der Erfolg, und wenn du ihn hast, bist du der König.

Du warst von klein auf Besiktas-Fan. Wie ist es dazu gekommen?
In der Türkei muss sich jeder einen der drei großen Istanbuler Vereine aussuchen. Ich habe mich für Besiktas entschieden. Dadurch, dass ich nun sogar für diesen Klub spiele, ist ein persönlicher Traum in Erfüllung gegangen. Für mich hat Besiktas die besten Fans der Welt. Es gibt nichts Besseres, als im Inönü-Stadion zu spielen, wenn man gewinnt. Bei Niederlagen ist es natürlich weniger lustig, aber die Fans sind unschlagbar.

Vergangenes Jahr seid ihr Meister und Cupsieger geworden. Was war das schönste Erlebnis in dieser Erfolgssaison?
Der letzte Tag war unvergleichlich. Wir sind nach einem 2:1 in Denizli um 3.00 Uhr früh am Istanbuler Flughafen angekommen und wurden von mindestens 5.000 Fans empfangen. Es hat Stunden gedauert, bis wir zum Trainingsgelände fahren konnten, und wir mussten dort übernachten, weil es kein Durchkommen gab. Am nächsten Tag sind wir mit einem Cabrio-Bus zur Meisterfeier ins ausverkaufte Stadion gefahren. Der ganze Stadtteil war voller Menschen. Normalerweise dauert die Fahrt zehn Minuten, wir haben aber zwei Stunden gebraucht, weil die Fans so euphorisiert waren. Im Stadion wurde jeder Spieler einzeln aufgerufen, das war ein einzigartiges Erlebnis.

Was sind die Gründe, warum es heuer bis dato nicht so gut gelaufen ist?
Am Anfang konnten wir gegen die kleineren Klubs nicht gewinnen. Dann haben wir das Derby gegen Galatasaray verloren, und die Champions League ist dazugekommen. Wir haben unser Selbstvertrauen verloren und machen fast keine Tore, nur vier in acht Spielen.

Was sagen die Fans, wenn du sie auf der Straße triffst?
Sie wollen die Gründe für die Krise wissen und wie lang sie noch anhalten wird. Das geschieht mit Respekt. Wenn sich ein Star, der drei Millionen Euro verdient, nach schlechten Leistungen in der Stadt blicken lässt, hat er es schwerer. Die Erwartungen in mich sind nicht so hoch. Wenn wir keine Gegentreffer kassieren, habe ich meinen Job gut gemacht.

Worin unterscheidet sich der türkische vom österreichischen Fußball?
In der Türkei wird viel schneller gespielt, die Technik steht im Vordergrund, dadurch kriegt man als Spieler nicht so viel auf die Knochen. Zudem spielen viele gute Ausländer in der Liga. Über die Spielkultur von Argentiniern oder Brasilianern brauchen wir uns nicht unterhalten, denke ich.

Wie groß war der Sprung von Gaziantep nach Istanbul?
Fußballerisch trennen die beiden Städte Welten. Bei Besiktas fiebert das ganze Land, wenn nicht sogar Europa mit. Egal wo wir spielen, wir haben immer fanatische Zuschauer. Bei Gaziantep interessieren sich nur die Leute in der Stadt für den Klub.

Du hast kürzlich auf einen Besuch von Galatasaray gegen Sturm verzichtet. Hattest du Bedenken um deine Sicherheit?
Es ist nicht so schlimm, wie viele glauben. Mein Besuch im Ali Sami Yen wäre von unseren Fans aber nicht gut aufgenommen worden, weil es gerade schlecht läuft. Sie würden das nicht verstehen. Ich habe mir das Spiel zu Hause angeschaut und meine ehemaligen Kollegen dann im Hotel besucht.

Hast du Erfahrungen mit Gewalt in den Stadien gemacht?
Nicht direkt. Eine Stürmung des Spielfeldes oder dergleichen ist noch nie vorgekommen. Wenn es Probleme gibt, dann wegen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter. Da können schon einmal die Fetzen fliegen. Vor kurzem hat der Zeugwart von Fenerbahce eine Sitzschale auf den Kopf bekommen und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Wie beurteilst du mit einer gewissen Distanz deine Zeit bei Sturm Graz? Hättest du es unter heutigen Bedingungen schneller in die Kampfmannschaft geschafft?
Unter dem jetzigen Trainer wäre es leichter, wobei das nicht heißen soll, dass Michael Petrovic und Ivica Osim die Jungen nicht gefördert hätten. Das damalige Team war aber viel stärker und hat internationale Erfolge gefeiert. Für die Jungen war es dadurch schwerer, sich durchzusetzen. Außer mir haben es nur Ferdinand Feldhofer und Roman Wallner geschafft. 2005 ist mein Vertrag ausgelaufen. Ich wollte das gleiche Geld, aber Sturm konnte es nicht zahlen.

Wer waren deine besten Freunde in der damaligen Sturm-Mannschaft?
Ich habe mich mit allen gut verstanden, nur mit dem Roman nicht. (der am Nebentisch sitzende LASK-Stürmer bricht in Lachen aus, Anm.) Nein, im Ernst: Ich habe mir mit ihm sogar das Zimmer geteilt, bis er weggegangen ist. Nur jetzt reden wir nicht mehr miteinander, ich weiß auch nicht, warum. (Erneutes Gelächter)

Hat der Entschluss, in die Türkei zurückzugehen, auch andere als fußballerische Gründe?
Mein Ziel war es immer, bei Besiktas zu spielen. Es ist einfacher, bei Gaziantepspor registriert zu werden als in Österreich bei Sturm. Außerdem wollte ich wissen, wie die Menschen in der Türkei leben. Von Gaziantep sind es nur fünf Autostunden zu meinem Geburtsort Mardin. Ich habe dort drei wunderbare Jahre verbracht.

Hast du dir Gedanken gemacht, für welches Nationalteam du auflaufen möchtest?
Ich besitze nur die österreichische Staatsbürgerschaft und wollte immer für Österreich spielen. Wenn der türkische Verband mir eine Einberufung angeboten und ich beim ÖFB keine Chance gesehen hätte, hätte ich mir das aber sicher überlegt.

Inwiefern ist deine Herkunft für dich als Fußballer relevant?
Sowohl in der Türkei als auch in Österreich werde ich als Ausländer gesehen. Ich bin in der Nähe der syrischen und irakischen Grenze geboren. Dadurch ist meine Herkunft sowieso mehr arabisch. Ich habe kein Zuhause. (lacht)

Siehst du dich als Kurde?
Kurde, Türke oder Araber - das spielt für mich keine Rolle. Alle drei Volksgruppen haben die gleiche Kultur. Im Osmanischen Reich gab es 30 oder 40 verschiedene Sprachen und Kulturen. Dort hat das Zusammenleben auch funktioniert. Ich finde, die ethnische Herkunft sollte keine Rolle spielen.

Der türkische Fußball exportiert vergleichsweise wenige Spieler nach Europa. Müsste er sich in diese Richtung weiter öffnen?
Es würde nicht schaden, sich abzuschauen wie die europäischen Spitzenklubs im Nachwuchsbereich arbeiten. Die Türken wissen, was sie falsch machen, es ändert sich aber nichts. Junge Spieler werden bei Erfolgen hochgelobt und bei Misserfolgen niedergemacht. Das hinterlässt Spuren in der Psyche. Wenn man als Junger den Sprung ins Ausland schafft, kann man viel von der dortigen Fußballkultur lernen und sich individuell verbessern.

Was waren deine wesentlichsten Entwicklungsschritte in der Türkei?
Ich musste mit Dingen zurechtkommen, mit denen ich nie gerechnet hätte. Viele Leute versuchen, dich aus der Bahn zu werfen. Es ist wichtig, mental stark zu sein und sich zu schützen. Wenn ich mit Freunden einen Kaffee trinken gehe und ein Mädchen dabei ist, werden von den Medien sofort gewisse Dinge unterstellt. Wenn du in der Disco gesehen wirst, bist du ein Nachtmensch, und wenn beim nächsten Spiel die Leistung nicht stimmt, wird es darauf zurückgeführt. Ich habe alle negativen Auswirkungen meiner Bekanntheit schon erlebt. (Mit Ekrem Dag sprachen Reinhard Krennhuber und Radoslaw Zak)

Zur Person
Ekrem Hayyam Dag wurde am 5. Dezember 1980 in Mardin, im Süd­osten der Türkei, geboren und flüchtete mit acht Jahren mit seinen Eltern vor dem türkisch-kurdischen Konflikt nach Österreich. Über Leibnitz kam er 1997 zu Sturm Graz, wo er zwischen 2001 und 2005 in 95 Profispielen zehn Tore für die Grazer erzielte. Nach drei Jahren bei Gaziantepspor wechselte er 2008 zu Besiktas Istanbul. Im Oktober 2009 wurde der universell einsetzbare Flügelspieler erstmals in das ÖFB-Team berufen, kam in den WM-Quali-Spielen gegen Litauen und Frankreich jedoch nicht zum Einsatz.

  • EM-Ballesterer

    Keine Angst vor Holland [54]

    TitelbildFußball-Deutschland-Kenner Christoph Biermann über seine Sympathie zum DFB-Team und warum sich Deutschland nicht vor den Nie­derländern fürchten muss

  • Ballesterer

    Neururer: "Manni, fahr durch!" [25]

    TitelbildPeter Neururer gilt als Spezialist, wenn es gegen den Abstieg geht. Auf Schalke hat er sich ein Denk­mal gesetzt. Warum er nichts vom Begriff des Feuerwehrmannes hält und wie eine Busfahrt zum Klassenerhalt beitragen kann

  • Ballesterer: Decker-Team

    "Beim Training hat eine Gaudi sein müssen" [34]

    TitelbildHans Buzek und Rudolf Flögel gehörten einst zu den Stützen des Decker-Teams. Bei einem Florids­dorfer Wirten kramen die beiden Alt-Internationalen in Erinnerungen

  • Ballesterer

    "Die Wende war eine Übernahme" [84]

    TitelbildEduard Geyer ist der erfolgreichste ostdeutsche Trainer der jüngeren Geschichte. Dynamo Dresden führte er Ende der 1980er Jahre in den Europacup, den Drittligisten Energie Cottbus 2000 in die deutsche Bundesliga. "Ede" über die ostdeutsche Schule, die unterschwellige Überheblichkeit im Westen und seine Erinnerungen an Toni Polster

  • Ballesterer

    "Es war ein normales Geschäft" [24]

    TitelbildPasching-Präsident Helmut Nussbaumer über den Risikosport Fußball, sinnlose Flutlichtanlagen und den Kampf gegen die Pleite

  • Überblick

    Nussbaumers Stationen

  • Ballesterer

    Weltmeister mit System [38]

    TitelbildDany Ryser wurde vor zwei Jahren mit der Schweiz U17-Weltmeister. Der SFV-Nachwuchschef spricht über das Erfolgsmodell, Strategien in der Vernetzung mit den Klubs und die Sinnhaftigkeit, Trainertalente nicht sich selbst zu überlassen

  • Wer hat's erfunden?

  • Als der Himmel sich öffnete [52]

    TitelbildVor 20 Jahren holte sich das ju­go­slawische Allstar-Team von Roter Stern Belgrad den Meister­cup. Vom alten Glanz ist wenig übrig

  • Jim Leighton: Zahnlos glücklich [7]

    TitelbildEr gilt als eines der größten Urviecher des schottischen Fußballs. Mit Alex Ferguson hat sich der Tormann dabei genauso angelegt wie mit der »Crazy Gang« des FC Wimbledon

  • Ballesterer

    Es geht nicht um den BH [77]

    TitelbildBrandi Chastain schoss die USA 1999 zum WM-Titel. Dass sie sich danach ihres Trikots entledigte, sorgte weltweit für Schlagzeilen. Für Chastain selbst war es nur eine emotionale Reaktion. Mit Männern kann sie auch hinterm Mikro, am Spielfeldrand und am Biertisch mithalten

  • Ballesterer

    "Diese FIFA hat die Blattern" [26]

    TitelbildJoseph S. Blatter hat die Fußballwelt fest im Griff. Das hat die Vergabe der WM 2018 und 2022 bewie­sen. Ein Interview mit den FIFA-Insidern Jean-Francois Tanda, Jens Wein­reich und Thomas Kistner

  • Ballesterer

    "Meine Auffassung ist eine andere" [141]

    TitelbildMarkus Schopp ist kein Freund des Catenaccio. Der heutige U21-Co-Trainer hat den italienischen Fußball trotzdem schätzen gelernt. Ein Gespräch über Guardiolas Defensivgeheimnisse, Mourinhos Führungsqualitäten und einen bedenklichen Mangel an Fantasie

  • Ballesterer

    "Ändern werde ich mich nicht mehr" [160]

    TitelbildAn Selbstvertrauen hat es Hans Krankl nie gemangelt - weder als Stürmer noch als Trainer oder Entertainer. Ein Interview über eineinhalb Fehler, großgoscherte Obertrottel und ein Einstandsbusserl von Barcelona-Kapitän Asensi

  • Ballesterer

    Das Volk von Gabriele [24]

    TitelbildVor knapp drei Jahren wurde Gabriele Sandri auf einer Auswärtsfahrt von einem Polizisten erschossen. Durch seinen tragischen Tod wurde der Lazio-Fan zum Märtyrer der italienischen Ultra-Bewegung. Sein Vater Giorgio und Biograf Maurizio Martucci warten immer noch auf Gerechtigkeit

  • Ballesterer: Sex, Sex, Sex!

    "Fuß­ball ist ein machistisches Metier" [54]

    TitelbildVienna-Profi Sebastián Martínez erklärt im Interview, warum akro­batischer Sex vorm Training nicht zu empfehlen ist

  • Ballesterer: Thema Pyrotechnik

    "Als Nächstes schaffen wir die Polizei ab" [418]

    TitelbildMit der Initiative "Pyrotechnik ist kein Verbrechen" zeigen organisierte Fußballfans, wie man sich gegen Kriminalisierungsversuche erfolgreich wehrt. Ein Interview über das Selbstbestimmungsrecht der Kurve und die kleinen Tragödien im Leben eines Ultras.

  • Ballesterer

    "Die Disco interessiert mich nicht" [267]

    TitelbildPeter Pacult ist kein Psychologe, sondern Rapid-Trainer. Als solcher ist ihm der Sportler wichtiger als der Mensch - ein Interview

  • Ballesterer-Interview

    "Meine Karriere war ein Dribbling" [80]

    TitelbildZirkusant Tomislav Kocijan spielte reihenweise Bundesliga-Verteidiger schwindlig. Der gebürtige Kroate erzählt wie ein Pilot ihn zum Dribblanski machte, warum es bei Vorwärts Steyr keine Basketballer gab und woran der heimische Nachwuchs seit Jahren scheitert

  • Ballesterer

    "Ohne Tante Gretes Kernöl geht nichts" [70]

    TitelbildTrotz der finanziellen Schwierigkeiten von Crystal Palace genießt Johnny Ertl jeden Tag in Englands zweiter Liga

  • Ballesterer

    "Fußball ist kein Luxus" [8]

    TitelbildDer Finanzberater Deloitte analysiert die Wirtschaftsdaten der europäischen Fußballklubs. Die aktuelle Krise sollte relativ unbeschadet über­standen werden, dank TV-Quellen und Fans

  • ballesterer-Interview

    "Es gab kaum Kontinuität" [35]

    TitelbildWofür stand jüdischer Fußball und was blieb von ihm nach 1945? Ein Gespräch mit dem Ex-Internationalen Hans Menasse und dem Politologen John Bunzl über Antisemitismus in der Stadthalle, Hänseleien in Luton und irakische Hakoah-Fans in Tel Aviv

  • Ballesterer

    Ein echter Wiener geht nicht unter [20]

    TitelbildWunderteam-Mitglied Karl Sesta gilt als Verkörperung des schlag­fertigen Originals, das sich auch von Nazis nicht den Mund ver­bieten ließ. Doch auch Sesta passte sich an

  • "Es ist wichtig, sich zu schützen" [25]

  • Die Traditionsentwickler [424]

    TitelbildDer neue RB-Klub »RasenBallsport Leipzig« soll als Hoffnungsträger fungieren und wurde schnell zum Feindbild der traditionellen Fans - nicht nur in Ostdeutschland

  • Ballesterer

    Mister Beau [82]

    TitelbildMan stelle sich vor, es gäbe ihn nicht. Die Unter­haltungsindustrie müsste Eric Cantona erfinden. Denn mit der Inszenierung des aufrührerischen Raubeins lässt sich in der Arena der Vermarktung eine Menge Geld verdienen

  • Ballesterer

    Moderne Baumeister [115]

    TitelbildDer FC Bayern verdankt seine Spitzenstellung in Deutschland auch einer Tradition von Modernität. Geprägt von Vordenkern wie Landauer, Neudecker und Hoeneß - auch für Rebellen war Platz

  • Ballesterer

    Laut und wild: Hools auf Ecstasy [117]

    TitelbildIm Mutterland der Subkulturen ver­einten sich in den späten 1980ern zwei Stiefkinder der britischen Ge­sellschaft zu einer spannenden Mischung

  • Ballesterer-Interview

    Meister im Tapezieren [79]

    TitelbildFür SV-Ried-Manager Stefan Rei­­ter funktioniert Profi­fußball in Öster­reich nur innerhalb realistischer Grenzen. Ein Gespräch über unterschiedliche Erfolgsparameter und ein Land voller Flutlichtmasten.

  • ballesterer-Interview

    "A.C.A.B.? - Da steh ich drüber" [213]

    TitelbildSzenekundige Beamte begleiten Fußballfans zu jedem Auswärtsspiel. Rapid-Fanpolizist Christian Doneis über sein Standing bei Kollegen und Alt-Hooligans und den Spagat zwischen Vertrauen und Strafen

  • ballesterer-Interview

    Zeuge des Umbruchs [5]

    TitelbildHenryk Kasperczak wurde 1974 mit Polen WM-Dritter. Der Trainer von Górnik Zabrze über das Ende der Welt, die politische Verein­nahmung und Polens Chancen durch die Austragung der EM 2012

  • Die Herren vom Häusl [45]

    TitelbildSie verrichten eine wichtige Dienstleistung am Fan und grüßen jeden ihrer Gäste. Vom Match sehen Klomänner meist keine Minute. Wie es steht, kriegen sie trotzdem mit

  • Rempler, Ringer, Rasenmäher [120]

    TitelbildÖsterreichs Fußball hat schon viele Raubeine gesehen. Ein historischer Überblick vom "Rem­plerkönig" Ian Flavin bis zum "Zerstörer-Duo" Leopold Rotter/Hans-Peter Frühwirth

  • "Ihr seid hier nicht in Neapel" [42]

    TitelbildMit den Napoli-Fans zum viel diskutierten Serie-A-Match gegen Roma: eine Auswärtsfahrt, geprägt von Adrenalin und Ge­duldsproben, Polizei­schlag­stöcken und Leidenschaft

  • Schikanen bewusst geplant?

    TitelbildBallesterer fm-Chefredak­teur Reinhard Krennhuber fuhr mit den Napoli-Ultras nach Rom und berichtet im derStandard.at- Interview von absurden Szenen. Eine andere Sicht der Dinge

  • "ballesterer fm" ab sofort monatlich

    TitelbildNeue Ausgabe zu "Italiens Fußball in der Krise" ab Dienstag im Handel - Hörtnagl neuer Verlagsmanager

  • "Meine Zeichnungen waren immer beschissen" [57]

    TitelbildHans Meyer gilt als einer der großen Taktik­füchse des deutschen Fußballs. Ein Gespräch über die Relativität von Spiel­systemen, die DDR-Fußballschule und zu tief stehende Österreicher

  • Vlatko Markovic: "Mit Eduardo wäre alles möglich gewesen" [74]

    TitelbildDer kroatische Fußball­verbands­präsident über den Stür­mer-Ausfall, un­disziplinierte Österreich­er und die Zukunft von Josef Hickersberger

  • Ansichtssache: Blickpunkt Marseille [21]

    TitelbildDer nicht immer ganz jugendfreie "Clasico" OM – PSG lässt das Stade Vélodrome erzittern, der ballesterer fm ließ sich aber nicht abschrecken

  • Erste Liga, letztes Loch [81]

    TitelbildAmateur-Teams im Kampf mit Retorten­ver­einen, frei schwebende Lizenzen und rapide sin­kende Zuschauerzahlen: Die reformierte Erste Liga meldet erneut Reformbedarf an

  • "Wenn es regnet, ist Bosman schuld!" [15]

    TitelbildDer belgische Anwalt Luc Misson gewann den bekanntesten Rechts­streit der Fußball­geschichte, im Interview spricht er über seinen Kampf gegen das Establishment

  • Wächter des Vereins [77]

    TitelbildWie kann die organisier­te Fanszene Einfluss auf ihren Verein nehmen? Vertreter der Brigata Graz geben im Interview Auskunft

  • Sanel Kuljic spricht mit dem Ballesterer [37]

    TitelbildKuljic war einer von sechs Vertretern der zweiten Generation im letzten öster­reichischen Teamkader - Der bosnisch-stämmige Goalgetter im Interview

  • Paul Gludovatz: "Vier Schlüsselspieler sind zu wenig" [37]

    TitelbildDie U20-WM naht, der ÖFB-Team­chef im Inter­view über seinen zweigeteilten Kader und die Gruppengegner Ka­nada, Kongo und Chile

  • Dejan Savicevic: "Habe mich nie vom Ball getrennt" [87]

    TitelbildSavicevic über die Geheimnisse der jugoslawischen Fußball­schule und seine Zeit bei Rapid

  • Trauma für "Three Lions" [7]

    TitelbildAuf der verschneiten Spenadlwiese trafen sich die Teams des ballestererfm und der EnglandFans zum Duell - eine Ansichtssache

  • In der Lehr beim Wödmasta [121]

    TitelbildErnst Happel war für Didi Constantini Lehrmeister und väterlicher Freund - Ein Interview anlässlich des baldigen 15. Todes­tags des Grantlers

  • "Dinge müssen schlechter werden" [43]

    TitelbildDie britische Fankultur steckt in der Krise - ein Interview mit Andy Ly­ons, Chefredakteur des Fanmagazins "When Saturday Comes"

  • Der Unberechenbare: Diego Maradona [82]

    TitelbildMartin Mazur, Redakteur von Argentiniens Sport­magazin "El Gráfico", gab im Interview einen Ein­blick in die Welt der "Maradonalogía"

  • Dieser Bericht ist schwul! [417]

    TitelbildErst ein Fußballprofi hat es gewagt, sein Schwul­sein öffentlich zu mach­en. Für viele Kicker und Funktionäre ist Homo­sexualität im Fußball weiterhin Tabu und Basis für Diskriminierung

  • I wer’ proletarisch! [56]

    TitelbildVon einem "Proleten­sport" spricht niemand mehr, seit die VIPs eigene Tribünen haben - Trotzdem ist die Entwicklung des Fußballs mit der Arbeiterklasse untrennbar verknüpft

  • Gelähmt und rehabilitiert [73]

    TitelbildToni Pfeffer war zwei Mal bei einer WM-End­runde - In Italien 1990 war er am Ausscheiden nicht unbeteiligt - ein Interview

  • "Niemand war verrückter als ich!" [54]

    TitelbildGustl Starek hat seine Gegenspieler gehäkelt, sich mit dem Publikum angelegt und Schieds­richter zur Weißglut ge­bracht - ein Interview

  • Das Unterhaus "..unmittelbar echt.." [21]

    TitelbildWer den Torschuss ver­passt, hat keine Zeit­lupe, mitreden dürfen nur die, die dabei waren - eine philosophische Annäherung

  • Ansichtssache: Ganz unten beisammen [6]

    Apetloner Impressionen

  • Fußball und Pop: Launische Brüder [76]

    TitelbildDer Kicker hinterm Mikro ist ein starkes Argu­ment gegen die Einheit von Fußball und Pop - Es geht auch anders: Viele Musiker sind große Fans

  • Die Wegwerfkicker [10]

    TitelbildAuf einen Samuel Eto’o kommen Dutzende junge Afrikaner, deren Traum vom Ruhm in der Gosse einer europäischen Stadt endet

  • Dresscode: Casual [28]

    TitelbildFußball-Fans in edelstem Zwirn beeinflussten das modische Selbstver­ständnis von Genera­tionen britischer Jugendlicher

  • Stronachs "Wunsch, Liebe zu finden" [22]

    TitelbildNorbert Mappes-Niediek, Autor einer Biografie über Frank Stronach, im Interview: Einblick in Gedanken, Geschäft und Gutdünken des Tycoons

  • Tanzen bei Rotlicht [45]

    TitelbildFußball-Kommentator- Ikone Peter Elstner, bei ATVplus reaktiviert, im Interview: "Hanappi und Ocwirk, die waren wirkliche Sirs"

  • Taliban für ein Wochenende [11]

    TitelbildSchriftsteller Tim Parks im Interview mit ballesterer fm über seinen Lieblingsverein Hellas Verona, Probleme und Reiz der Fankultur

  • Sie nannten ihn Bart [41]

    TitelbildAntonin Panenka, der Hans Krankl mit Bällen fütterte und Sepp Maier wie einen Schulbuben aussehen ließ, im Inter­view mit ballesterer fm

  • Von echten Profis und falschen Amateuren [4]

    TitelbildDie Engländer erfanden den Profifußball, die Wiener waren die ersten am Kontinent, die folgten - Die Deutschen dagegen hatten lange eine gestörte Beziehung zum Fußball als Lebensunterhalt - Ein historischer Streifzug

  • "Action speaks louder than words" [5]

    TitelbildDer ghanaische Ex-Internationale und jetzige Sportmoderator Anthony Baffoe im Gespräch mit dem Fußballmagazin ballesterer fm

  • "Es geht um Liebe, nicht um Hass"

    Der Soziologe Les Back ist seit seiner Jugend Fan des übel beleumundeten FC Millwall. Der ballesterer fm traf ihn zum Interview

  • "Nicht alles im Burgenland ist ungewöhnlich"

    TitelbildWolfgang Weisgram, Sportredakteur und Burgenland-Korrespondent des STANDARD, sprach mit ballesterer fm über die Besonderheiten des pannonischen Spiels

  • "Normalerweise kämpfen Kulturen nicht" [6]

    Vor seinem Abflug nach Itschihara Japan gab Ivica Osim dem ballesterer fm ein Interview. Gedanken über das alte Jugoslawien, Fußball, Krieg und Sozialismus

  • "Die Stadthalle ist mein Wohnzimmer" [1]

    Herbert Prohaska im Interview über Besonderheiten des Hallenkicks, die Parkett-Dominanz der Austria und den Sinn und Unsinn des Spiels mit der Bande

  • Ballesterer

    "Wenn dich ein Freund bittet" [148]

    TitelbildFreundschaft ist ein bestim­mendes Thema im Leben des ewigen Austrianers. Ein Gespräch über Fischen mit Fiala, Kinobe­suche und Verhaberungsdebatte

  • Ballesterer

    "Du musst den VIPs zeigen, dass sie etwas Besonderes sind" [119]

    TitelbildZurückhaltung ist eine Zier, Hannes Kartnig kennt sie nicht. Zwei Monate vor der Endphase seines Gerichtsverfahrens ist Selbsterkenntnis für ihn kein Grund, sich keine Hetz zu machen - ein Interview

  • Ballesterer

    Aufstieg, nein danke! [144]

    TitelbildDie Regionalligisten kämpfen mit teuren Bilanzprüfungen und hohen Lizenzanforderungen. Den Profi­fußball können und wollen sich nur die Wenigsten leisten

  • Ballesterer

    68.000 Plätze für 90 Minuten [67]

    TitelbildSchon vor Beginn der WM stehen in Südafrika die großen Gewinner und Verlierer fest. Während Obdachlose in Auffanglager gesteckt werden, schieben die FIFA, ausländische Konzerne und einheimische Politiker einander die Profite zu

  • Ballesterer-Interview

    "Es geht hier nicht immer nur um Fußball" [54]

    TitelbildAls Trainer könnte Holger Stanislawski mit dem FC St. Pauli in dieser Saison zum dritten Mal in die Bundesliga aufsteigen. Im Interview spricht er über Thekenteams, taghelle Reeperbahn-Touren und erklärt, wie der Verein trotz Kommerzialisierung seinen Charme behalten will

Kommentar posten
25 Postings
dahofawors
00
7.12.2009, 21:39
In der Türkei wird viel schneller gespielt, die Technik steht im Vordergrund, dadurch kriegt man als Spieler nicht so viel auf die Knochen

mehr braucht man dazu nicht sagen

Estereich
00
20.11.2009, 16:22
"Es ist wichtig, sich zu schützen"

deswegen immer nur mit gummi ;)

yofrog
02
8.11.2009, 12:19

logisch, dass der gute nicht einberufen wird. wie soll sich allein nur ein peischl jemals mit so einem auch nur annähernd verständlich unterhalten können.

Silvio Lackner
01
6.11.2009, 12:01

fast in britischem Stil, das Interview: scheint so, als wären die Worte des Interviewten sehr präzise wiedergegeben. Keine vereinfachenden Interpretationen.

BirgerJarl
00
6.11.2009, 11:47

Dag wurde auch von allen Teamchefs zuvor schon ignoriert obwohl er schon bei Sturm ein universell einsetzbarer, beidbeiniger Spieler mit 100%igem Einsatz war. Leistung wird leider nicht belohnt in Österreich.
DC hat in wenigstens 2x einberufen.

Ist es wirklich DCs Sturheit die den Kader bestimmt oder gibt es vielleicht doch eine Menge einflussreicher Spielervermittler die eine eigene Wunschliste abgeben?

senor pichichi
01
4.11.2009, 23:30
sympathisch und intelligent

jetz müsst er nur noch spielen...

Fumanschu
02
4.11.2009, 17:51

Wow, das ist definitiv irgendwie keine Werbung für das Leben eines Profifußballers in der Türkei... klingt so, als wäre man dort sehr schnell der Buhmann oO

Respekt für Ekrem, dass er sich da durchbeißt!

Ein frisch gezapftes kühles Blondes
126
4.11.2009, 17:20
Kein Wunder, dass ihn der Didi nicht will

Der ist viel zu gut, intelligent und erfahren, das sind Eigenschaften die ein Constantini gar nicht schätzt und über die der Peischl höchstens lachen kann.

I pocks net
 
30
9.11.2009, 07:14

Der Didi will den doch: Nur war der Dag immer zufällig verletzt, wenn ein Länderspiel war. Also nicht immer ist der Didi schuld ;)

Diversion
00
4.11.2009, 15:46
und was is da jetzt mitm roman wallner??

muffel1
08
4.11.2009, 15:34

Der Dag is einfach ein symphatischer intelligenter Mensch. Und kicken kann er auch.
Aber kein Wunder, dass er beim DC nicht spieln darf... Is halt ein AV.

der hund der mich mal würgte!
03
4.11.2009, 15:30

Super Interview Herr D.

Schon bei Sturm hat er mich begeistert und jetzt hoffentlich auch im ÖN. Didi reiß di zam!

Johnny Rep
01
4.11.2009, 14:51
schon bitter, nein eigentlich eine Sauerei

wenn man als Stammspieler beim türkischen Meister, Cupsieger und Championsleagueteilnehmer mitansehen muss, wie ein 16 jähriger (mit zugegeben großen Potential), der noch kein Profispiel absolviert hat vor einem eingewechselt wird.

K R
00
6.11.2009, 11:47
schlechtes beispiel


alaba mußte für österreich fixiert werden, soll sich aufbauen und spielt noch dazu eine komplett andere position als dag

sir.oliver
00
7.11.2009, 10:47

als als lav hätte sich der dag auch irgendwie verkaufen können...

Preglej
05
4.11.2009, 14:46

Super Interview! Intelligente Aussagen und Fragen! Ein Dag muss doch in der Nationalmannschaft Platz haben. Alles andere wäre peinlich!

aim lörnin
01
4.11.2009, 13:48
Bestens gerüsteter charakter..

.., schon bei Sturm verlässlich und gut. Soll man D.C. wünschen, dass er mit seinem Passt-nicht-ins-System-System baden geht und ein anderer Invanschitz, Dag einbaut ? Oder wird über die winterpause alles anders ?

Tintifax Lollobrigida
31
4.11.2009, 13:24
"Er ist verrückt und ein bisschen anders als in anderen europäischen Staaten."

Und im Vergleich zu anderen asiatischen Staaten?

major schloch
02
4.11.2009, 23:16
gottseidank...

...ist zumindest der dag schon weiter als du. stimmt positiv für die zukunft.

Rumo von Zamonien
03
4.11.2009, 12:59

Einberufen Didi, sunst hob i di....

lucarelli99
06
4.11.2009, 13:27
so weit waren wir doch schon...

...und dann hat sich dico zu der weltaussage hinreißen lassen, dag sei eh "ganz lieb", habe sich aber im training nicht aufgedrängt. ob einem da(g) nicht die lust aufs team vergeht?

Sepplwirt
00
5.11.2009, 16:49
"nicht die Lust aufs Team vergeht"

Besten Dank für diese Formulierung.
Da kann er leider gut, der DC ...

Rumo von Zamonien
05
4.11.2009, 13:52
"ganz lieb"

Wenn ich sowas scho hör...mir wird der Tiroler irgendwie täglich unsympatischer.

Goroshito 082
01
4.11.2009, 12:56
Sehr sympathisch,Ekrem.Alles Gute.

Thomas Anonym
00
4.11.2009, 11:29

sehr sympathisch und stark am ball

kann mir ehrlich schwer vorstellen wie constantini paul scharner ihm gegenüber den vorzug als RV gegeben hat. Scharners Leistung war viel offensiv und wirkte wirr.

Ich hoffe er kriegt gegen Spanien seine chance sonst wird er bald aufs nationalteam pfeifen

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.