"Es ist wichtig, sich zu schützen"

  • Inhalte des ballesterer Nr. 47 (November 2009) - ab sofort österreichweit im Zeitschriftenhandel
 
Die großen Drei und die anatolischen TigerExperte Bagis Erten erklärt die türkische Fußball-Leidenschaft
 
Feilschen am Istanbuler ImmobilienbasarFenerbahce, Galatasaray und Besiktas wollen ihre Stadien zu Goldgruben machen
 
Laute und kritische TöneSchlechte Verlierer und antagonistische Bengel in den türkischen Kurven
 
Eine komplizierte FrageDiyarbakirspor als Spielball der Politik und kurdisches Identifikationsobjekt
 
"Wir spucken auf euch!"Der türkische Fußballjournalismus als nationalistischer Agitator
 
Außerdem im neuen ballesterer:
Der Moment, der alles gut machtMando-Diao-Frontmann Gustaf Norén im Interview
 
Erinnerungen an ein spanisches FußballmärchenDer hohe Aufstieg und abrupte Fall des CF Extremadura
 
Wie man leben sollVier Talente erklären, wie sie den Traum Fußballprofi realisieren wollen
 
Herausforderung ErsatztormanRapids Raimund Hedl über Reservistenrollen und Gedankenspiele
 
Die längste 


AuswärtsfahrtLiverpool-Fan Michael Shields kam erst Jahre nach dem CL-Triumph nach Hause
 
"Das sind wir Fans"Der Chefredakteur des Fanzines To My Kibice im Interview
 
Im Schatten des GemeindebausLost Grounds: Der Columbia-Platz
 
Blau-weiße LiederARGE ToR versammelt die Linzer Musikszene auf ihrem CD-Projekt
 
Auf Schneckerls SpurenImpressionen vom ballesterer-Scheiberl-Cup am Ostbahn-XI-Platz
 
GroundhoppingEmotionsloser Tombolagewinn, Prager Businessdeutsch und orange Lawine
 
BarometerDer Oktober im Rückblick: vom Playboy zu den 11Freunden
 
Dr. PennwieserDie Schürfwunde

    Inhalte des ballesterer Nr. 47 (November 2009) - ab sofort österreichweit im Zeitschriftenhandel

     

    Die großen Drei und die anatolischen Tiger
    Experte Bagis Erten erklärt die türkische Fußball-Leidenschaft

     

    Feilschen am Istanbuler Immobilienbasar
    Fenerbahce, Galatasaray und Besiktas wollen ihre Stadien zu Goldgruben machen

     

    Laute und kritische Töne
    Schlechte Verlierer und antagonistische Bengel in den türkischen Kurven

     

    Eine komplizierte Frage
    Diyarbakirspor als Spielball der Politik und kurdisches Identifikationsobjekt

     

    "Wir spucken auf euch!"
    Der türkische Fußballjournalismus als nationalistischer Agitator

     

    Außerdem im neuen ballesterer:

    Der Moment, der alles gut macht
    Mando-Diao-Frontmann Gustaf Norén im Interview

     

    Erinnerungen an ein spanisches Fußballmärchen
    Der hohe Aufstieg und abrupte Fall des CF Extremadura

     

    Wie man leben soll
    Vier Talente erklären, wie sie den Traum Fußballprofi realisieren wollen

     

    Herausforderung Ersatztorman
    Rapids Raimund Hedl über Reservistenrollen und Gedankenspiele

     

    Die längste

    Auswärtsfahrt
    Liverpool-Fan Michael Shields kam erst Jahre nach dem CL-Triumph nach Hause

     

    "Das sind wir Fans"
    Der Chefredakteur des Fanzines To My Kibice im Interview

     

    Im Schatten des Gemeindebaus
    Lost Grounds: Der Columbia-Platz

     

    Blau-weiße Lieder
    ARGE ToR versammelt die Linzer Musikszene auf ihrem CD-Projekt

     

    Auf Schneckerls Spuren
    Impressionen vom ballesterer-Scheiberl-Cup am Ostbahn-XI-Platz

     

    Groundhopping
    Emotionsloser Tombolagewinn, Prager Businessdeutsch und orange Lawine

     

    Barometer
    Der Oktober im Rückblick: vom Playboy zu den 11Freunden

     

    Dr. Pennwieser
    Die Schürfwunde

Ekrem Dag befindet sich nach dem Meistertitel mit Besiktas auf dem Höhepunkt einer ungewöhnlichen Karriere. Der ehemalige Sturm-Kicker über die bes­ten Fans der Welt, sein multiethnisches Selbstver­ständnis und sein vorsichtiges Auftreten in der türkischen Öffentlichkeit

ballesterer: Wie würdest du den türkischen Fußball mit wenigen Worten beschreiben?
Ekrem Dag: Er ist verrückt und ein bisschen anders als in anderen europäischen Staaten. Die Erwartungen sind extrem hoch, es gibt nichts zwischen gut und schlecht. Es zählt nur der Erfolg, und wenn du ihn hast, bist du der König.

Du warst von klein auf Besiktas-Fan. Wie ist es dazu gekommen?
In der Türkei muss sich jeder einen der drei großen Istanbuler Vereine aussuchen. Ich habe mich für Besiktas entschieden. Dadurch, dass ich nun sogar für diesen Klub spiele, ist ein persönlicher Traum in Erfüllung gegangen. Für mich hat Besiktas die besten Fans der Welt. Es gibt nichts Besseres, als im Inönü-Stadion zu spielen, wenn man gewinnt. Bei Niederlagen ist es natürlich weniger lustig, aber die Fans sind unschlagbar.

Vergangenes Jahr seid ihr Meister und Cupsieger geworden. Was war das schönste Erlebnis in dieser Erfolgssaison?
Der letzte Tag war unvergleichlich. Wir sind nach einem 2:1 in Denizli um 3.00 Uhr früh am Istanbuler Flughafen angekommen und wurden von mindestens 5.000 Fans empfangen. Es hat Stunden gedauert, bis wir zum Trainingsgelände fahren konnten, und wir mussten dort übernachten, weil es kein Durchkommen gab. Am nächsten Tag sind wir mit einem Cabrio-Bus zur Meisterfeier ins ausverkaufte Stadion gefahren. Der ganze Stadtteil war voller Menschen. Normalerweise dauert die Fahrt zehn Minuten, wir haben aber zwei Stunden gebraucht, weil die Fans so euphorisiert waren. Im Stadion wurde jeder Spieler einzeln aufgerufen, das war ein einzigartiges Erlebnis.

Was sind die Gründe, warum es heuer bis dato nicht so gut gelaufen ist?
Am Anfang konnten wir gegen die kleineren Klubs nicht gewinnen. Dann haben wir das Derby gegen Galatasaray verloren, und die Champions League ist dazugekommen. Wir haben unser Selbstvertrauen verloren und machen fast keine Tore, nur vier in acht Spielen.

Was sagen die Fans, wenn du sie auf der Straße triffst?
Sie wollen die Gründe für die Krise wissen und wie lang sie noch anhalten wird. Das geschieht mit Respekt. Wenn sich ein Star, der drei Millionen Euro verdient, nach schlechten Leistungen in der Stadt blicken lässt, hat er es schwerer. Die Erwartungen in mich sind nicht so hoch. Wenn wir keine Gegentreffer kassieren, habe ich meinen Job gut gemacht.

Worin unterscheidet sich der türkische vom österreichischen Fußball?
In der Türkei wird viel schneller gespielt, die Technik steht im Vordergrund, dadurch kriegt man als Spieler nicht so viel auf die Knochen. Zudem spielen viele gute Ausländer in der Liga. Über die Spielkultur von Argentiniern oder Brasilianern brauchen wir uns nicht unterhalten, denke ich.

Wie groß war der Sprung von Gaziantep nach Istanbul?
Fußballerisch trennen die beiden Städte Welten. Bei Besiktas fiebert das ganze Land, wenn nicht sogar Europa mit. Egal wo wir spielen, wir haben immer fanatische Zuschauer. Bei Gaziantep interessieren sich nur die Leute in der Stadt für den Klub.

Du hast kürzlich auf einen Besuch von Galatasaray gegen Sturm verzichtet. Hattest du Bedenken um deine Sicherheit?
Es ist nicht so schlimm, wie viele glauben. Mein Besuch im Ali Sami Yen wäre von unseren Fans aber nicht gut aufgenommen worden, weil es gerade schlecht läuft. Sie würden das nicht verstehen. Ich habe mir das Spiel zu Hause angeschaut und meine ehemaligen Kollegen dann im Hotel besucht.

Hast du Erfahrungen mit Gewalt in den Stadien gemacht?
Nicht direkt. Eine Stürmung des Spielfeldes oder dergleichen ist noch nie vorgekommen. Wenn es Probleme gibt, dann wegen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter. Da können schon einmal die Fetzen fliegen. Vor kurzem hat der Zeugwart von Fenerbahce eine Sitzschale auf den Kopf bekommen und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Wie beurteilst du mit einer gewissen Distanz deine Zeit bei Sturm Graz? Hättest du es unter heutigen Bedingungen schneller in die Kampfmannschaft geschafft?
Unter dem jetzigen Trainer wäre es leichter, wobei das nicht heißen soll, dass Michael Petrovic und Ivica Osim die Jungen nicht gefördert hätten. Das damalige Team war aber viel stärker und hat internationale Erfolge gefeiert. Für die Jungen war es dadurch schwerer, sich durchzusetzen. Außer mir haben es nur Ferdinand Feldhofer und Roman Wallner geschafft. 2005 ist mein Vertrag ausgelaufen. Ich wollte das gleiche Geld, aber Sturm konnte es nicht zahlen.

Wer waren deine besten Freunde in der damaligen Sturm-Mannschaft?
Ich habe mich mit allen gut verstanden, nur mit dem Roman nicht. (der am Nebentisch sitzende LASK-Stürmer bricht in Lachen aus, Anm.) Nein, im Ernst: Ich habe mir mit ihm sogar das Zimmer geteilt, bis er weggegangen ist. Nur jetzt reden wir nicht mehr miteinander, ich weiß auch nicht, warum. (Erneutes Gelächter)

Hat der Entschluss, in die Türkei zurückzugehen, auch andere als fußballerische Gründe?
Mein Ziel war es immer, bei Besiktas zu spielen. Es ist einfacher, bei Gaziantepspor registriert zu werden als in Österreich bei Sturm. Außerdem wollte ich wissen, wie die Menschen in der Türkei leben. Von Gaziantep sind es nur fünf Autostunden zu meinem Geburtsort Mardin. Ich habe dort drei wunderbare Jahre verbracht.

Hast du dir Gedanken gemacht, für welches Nationalteam du auflaufen möchtest?
Ich besitze nur die österreichische Staatsbürgerschaft und wollte immer für Österreich spielen. Wenn der türkische Verband mir eine Einberufung angeboten und ich beim ÖFB keine Chance gesehen hätte, hätte ich mir das aber sicher überlegt.

Inwiefern ist deine Herkunft für dich als Fußballer relevant?
Sowohl in der Türkei als auch in Österreich werde ich als Ausländer gesehen. Ich bin in der Nähe der syrischen und irakischen Grenze geboren. Dadurch ist meine Herkunft sowieso mehr arabisch. Ich habe kein Zuhause. (lacht)

Siehst du dich als Kurde?
Kurde, Türke oder Araber - das spielt für mich keine Rolle. Alle drei Volksgruppen haben die gleiche Kultur. Im Osmanischen Reich gab es 30 oder 40 verschiedene Sprachen und Kulturen. Dort hat das Zusammenleben auch funktioniert. Ich finde, die ethnische Herkunft sollte keine Rolle spielen.

Der türkische Fußball exportiert vergleichsweise wenige Spieler nach Europa. Müsste er sich in diese Richtung weiter öffnen?
Es würde nicht schaden, sich abzuschauen wie die europäischen Spitzenklubs im Nachwuchsbereich arbeiten. Die Türken wissen, was sie falsch machen, es ändert sich aber nichts. Junge Spieler werden bei Erfolgen hochgelobt und bei Misserfolgen niedergemacht. Das hinterlässt Spuren in der Psyche. Wenn man als Junger den Sprung ins Ausland schafft, kann man viel von der dortigen Fußballkultur lernen und sich individuell verbessern.

Was waren deine wesentlichsten Entwicklungsschritte in der Türkei?
Ich musste mit Dingen zurechtkommen, mit denen ich nie gerechnet hätte. Viele Leute versuchen, dich aus der Bahn zu werfen. Es ist wichtig, mental stark zu sein und sich zu schützen. Wenn ich mit Freunden einen Kaffee trinken gehe und ein Mädchen dabei ist, werden von den Medien sofort gewisse Dinge unterstellt. Wenn du in der Disco gesehen wirst, bist du ein Nachtmensch, und wenn beim nächsten Spiel die Leistung nicht stimmt, wird es darauf zurückgeführt. Ich habe alle negativen Auswirkungen meiner Bekanntheit schon erlebt. (Mit Ekrem Dag sprachen Reinhard Krennhuber und Radoslaw Zak)

Zur Person
Ekrem Hayyam Dag wurde am 5. Dezember 1980 in Mardin, im Süd­osten der Türkei, geboren und flüchtete mit acht Jahren mit seinen Eltern vor dem türkisch-kurdischen Konflikt nach Österreich. Über Leibnitz kam er 1997 zu Sturm Graz, wo er zwischen 2001 und 2005 in 95 Profispielen zehn Tore für die Grazer erzielte. Nach drei Jahren bei Gaziantepspor wechselte er 2008 zu Besiktas Istanbul. Im Oktober 2009 wurde der universell einsetzbare Flügelspieler erstmals in das ÖFB-Team berufen, kam in den WM-Quali-Spielen gegen Litauen und Frankreich jedoch nicht zum Einsatz.

Share if you care
  • Ballesterer

    "Ich würde in Berufung gehen" [50]

    TitelbildDer Paragraf Landfriedensbruch ist nicht für Demonstranten und Fußballfans gemacht, sagt SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim. Eine Reform soll noch im Herbst folgen

  • Ballesterer-Interview

    "Der Austrianer will attraktiven Fußball sehen" [192]

    TitelbildMarkus Kraetschmer gilt als Sanierer der Wiener Austria. Im ballesterer-Interview erklärt er, warum die Bundesliga ihren schlechten Ruf bald los sein könnte, welche Interessen die Austria mit Hartberg teilt und wie er den anspruchsvollsten Fan bei Regen und Sonnenschein nach Wien-Favoriten locken will

  • Ballesterer

    Terrence Boyds Kabinenparty [73]

    TitelbildBoyd steht im vorläufigen WM-Kader der USA. In den Katakomben hat er sich seinen Fixplatz als DJ schon erarbeitet

  • Ballesterer

    "Ocwirk war eine Erscheinung" [48]

    TitelbildErnst Ocwirk galt als einer der besten Mittelfeldspieler seiner Zeit. Im Interview sprechen seine Freunde Alfred Körner und Theodor Wagner über die WM 1954, den Respekt von Ferenc Puskas und die Tränen, die sie bei Ocwirks Tod vergossen haben

  • Ballesterer

    Wer links ist, muss den Fußball lieben [158]

    TitelbildFußball ist immer noch der Sport der Arbeiterklasse, sagt 
Filmregisseur Ken Loach. Deswegen gehören Vereine 
nicht ins Portfolio eines Multimilliardärs

  • Ballesterer

    "Die großen Revolutionen sind vorbei" [51]

    TitelbildDer Fußball steht niemals still. Geld ist ein wesentlicher Motor der Veränderungen, sagt der britische Taktikexperte Jonathan Wilson. Oft wird es aber auch für einen Sportwagen verschwendet

  • Ballesterer

    "Unser Showroom ist der Fußballplatz" [66]

    TitelbildErnst Tanner ist seit dem Vorjahr Nachwuchsleiter bei RB Salzburg. Ein Gespräch über den gläsernen Fußballer, die Relativität von Statistiken und Effekthascherei im virtuellen Raum

  • Ballesterer

    "Die Champions League war ein Traum" [56]

    TitelbildDarko Milanic war Teil des Sturm-Teams, das in der Champions League für Furore sorgte. Seit 2008 ist er Trainer von NK Maribor

  • Ballesterer

    "Mir geht’s gut" [141]

    TitelbildMit Marcel Koller ist ein neuer Stil im Fußballverband eingekehrt. Statt Skilehrercharme heißt die Devise Professionalität

  • Ballesterer: Brasilien

    "Scolari war eine politische Entscheidung" [9]

    TitelbildPaulo Vinicius Coelho ist einer der populärsten Fußballjournalisten Brasiliens. Im Interview spricht der ESPN-Kommentator über Felipe Scolaris Comeback als Teamchef

  • Ballesterer

    Knox und Ferguson: Zwei böse Bullen [15]

    TitelbildDer Erfolg von Alex Ferguson war ohne seine Co-Trainer nicht denkbar. Archie Knox war der erste Verbündete

  • Ballesterer

    150 Filme pro Jahr [17]

    TitelbildBirger Schmidt ist Gründer und Leiter des Berliner Fußballfilm- festivals "11mm". Im Interview spricht er über die Hintergründe seiner Leidenschaft, seine Lieblingswerke und warum Fußballfilme immer besser werden

  • Ballesterer

    "Neapel lebt für den Fußball" [37]

    TitelbildGökhan Inler, Kapitän der Schweizer Nationalmannschaft, über das Gedränge der Fans und seine Rückennummer 88

  • Ballesterer

    "Polizisten brauchen Liebe, Harmonie und Ordnung" [51]

    TitelbildZusammenstöße zwischen rivalisierenden Ultra-Gruppen sind in Deutschland selten geworden, meist steht die Polizei dazwischen und leitet Auswärtsfans vom Bahnhof zum Stadion und zurück. Doch wie tickt der Lieblingsfeind der Fanszene?

  • EM-Ballesterer

    Keine Angst vor Holland [54]

    TitelbildFußball-Deutschland-Kenner Christoph Biermann über seine Sympathie zum DFB-Team und warum sich Deutschland nicht vor den Nie­derländern fürchten muss

  • Ballesterer

    Neururer: "Manni, fahr durch!" [25]

    TitelbildPeter Neururer gilt als Spezialist, wenn es gegen den Abstieg geht. Auf Schalke hat er sich ein Denk­mal gesetzt. Warum er nichts vom Begriff des Feuerwehrmannes hält und wie eine Busfahrt zum Klassenerhalt beitragen kann

  • Ballesterer: Decker-Team

    "Beim Training hat eine Gaudi sein müssen" [34]

    TitelbildHans Buzek und Rudolf Flögel gehörten einst zu den Stützen des Decker-Teams. Bei einem Florids­dorfer Wirten kramen die beiden Alt-Internationalen in Erinnerungen

  • Ballesterer

    "Die Wende war eine Übernahme" [84]

    TitelbildEduard Geyer ist der erfolgreichste ostdeutsche Trainer der jüngeren Geschichte. Dynamo Dresden führte er Ende der 1980er Jahre in den Europacup, den Drittligisten Energie Cottbus 2000 in die deutsche Bundesliga. "Ede" über die ostdeutsche Schule, die unterschwellige Überheblichkeit im Westen und seine Erinnerungen an Toni Polster

  • Ballesterer

    "Es war ein normales Geschäft" [24]

    TitelbildPasching-Präsident Helmut Nussbaumer über den Risikosport Fußball, sinnlose Flutlichtanlagen und den Kampf gegen die Pleite

  • Ballesterer

    Weltmeister mit System [38]

    TitelbildDany Ryser wurde vor zwei Jahren mit der Schweiz U17-Weltmeister. Der SFV-Nachwuchschef spricht über das Erfolgsmodell, Strategien in der Vernetzung mit den Klubs und die Sinnhaftigkeit, Trainertalente nicht sich selbst zu überlassen

  • Als der Himmel sich öffnete [52]

    TitelbildVor 20 Jahren holte sich das ju­go­slawische Allstar-Team von Roter Stern Belgrad den Meister­cup. Vom alten Glanz ist wenig übrig

  • Jim Leighton: Zahnlos glücklich [7]

    TitelbildEr gilt als eines der größten Urviecher des schottischen Fußballs. Mit Alex Ferguson hat sich der Tormann dabei genauso angelegt wie mit der »Crazy Gang« des FC Wimbledon

  • Ballesterer

    Es geht nicht um den BH [77]

    TitelbildBrandi Chastain schoss die USA 1999 zum WM-Titel. Dass sie sich danach ihres Trikots entledigte, sorgte weltweit für Schlagzeilen. Für Chastain selbst war es nur eine emotionale Reaktion. Mit Männern kann sie auch hinterm Mikro, am Spielfeldrand und am Biertisch mithalten

  • Ballesterer

    "Diese FIFA hat die Blattern" [26]

    TitelbildJoseph S. Blatter hat die Fußballwelt fest im Griff. Das hat die Vergabe der WM 2018 und 2022 bewie­sen. Ein Interview mit den FIFA-Insidern Jean-Francois Tanda, Jens Wein­reich und Thomas Kistner

  • Ballesterer

    "Meine Auffassung ist eine andere" [141]

    TitelbildMarkus Schopp ist kein Freund des Catenaccio. Der heutige U21-Co-Trainer hat den italienischen Fußball trotzdem schätzen gelernt. Ein Gespräch über Guardiolas Defensivgeheimnisse, Mourinhos Führungsqualitäten und einen bedenklichen Mangel an Fantasie

25 Postings
In der Türkei wird viel schneller gespielt, die Technik steht im Vordergrund, dadurch kriegt man als Spieler nicht so viel auf die Knochen

mehr braucht man dazu nicht sagen

"Es ist wichtig, sich zu schützen"

deswegen immer nur mit gummi ;)

logisch, dass der gute nicht einberufen wird. wie soll sich allein nur ein peischl jemals mit so einem auch nur annähernd verständlich unterhalten können.

fast in britischem Stil, das Interview: scheint so, als wären die Worte des Interviewten sehr präzise wiedergegeben. Keine vereinfachenden Interpretationen.

Dag wurde auch von allen Teamchefs zuvor schon ignoriert obwohl er schon bei Sturm ein universell einsetzbarer, beidbeiniger Spieler mit 100%igem Einsatz war. Leistung wird leider nicht belohnt in Österreich.
DC hat in wenigstens 2x einberufen.

Ist es wirklich DCs Sturheit die den Kader bestimmt oder gibt es vielleicht doch eine Menge einflussreicher Spielervermittler die eine eigene Wunschliste abgeben?

sympathisch und intelligent

jetz müsst er nur noch spielen...

Wow, das ist definitiv irgendwie keine Werbung für das Leben eines Profifußballers in der Türkei... klingt so, als wäre man dort sehr schnell der Buhmann oO

Respekt für Ekrem, dass er sich da durchbeißt!

Kein Wunder, dass ihn der Didi nicht will

Der ist viel zu gut, intelligent und erfahren, das sind Eigenschaften die ein Constantini gar nicht schätzt und über die der Peischl höchstens lachen kann.

Der Didi will den doch: Nur war der Dag immer zufällig verletzt, wenn ein Länderspiel war. Also nicht immer ist der Didi schuld ;)

und was is da jetzt mitm roman wallner??

Der Dag is einfach ein symphatischer intelligenter Mensch. Und kicken kann er auch.
Aber kein Wunder, dass er beim DC nicht spieln darf... Is halt ein AV.

Super Interview Herr D.

Schon bei Sturm hat er mich begeistert und jetzt hoffentlich auch im ÖN. Didi reiß di zam!

schon bitter, nein eigentlich eine Sauerei

wenn man als Stammspieler beim türkischen Meister, Cupsieger und Championsleagueteilnehmer mitansehen muss, wie ein 16 jähriger (mit zugegeben großen Potential), der noch kein Profispiel absolviert hat vor einem eingewechselt wird.

schlechtes beispiel


alaba mußte für österreich fixiert werden, soll sich aufbauen und spielt noch dazu eine komplett andere position als dag

als als lav hätte sich der dag auch irgendwie verkaufen können...

Super Interview! Intelligente Aussagen und Fragen! Ein Dag muss doch in der Nationalmannschaft Platz haben. Alles andere wäre peinlich!

Bestens gerüsteter charakter..

.., schon bei Sturm verlässlich und gut. Soll man D.C. wünschen, dass er mit seinem Passt-nicht-ins-System-System baden geht und ein anderer Invanschitz, Dag einbaut ? Oder wird über die winterpause alles anders ?

"Er ist verrückt und ein bisschen anders als in anderen europäischen Staaten."

Und im Vergleich zu anderen asiatischen Staaten?

gottseidank...

...ist zumindest der dag schon weiter als du. stimmt positiv für die zukunft.

Einberufen Didi, sunst hob i di....

so weit waren wir doch schon...

...und dann hat sich dico zu der weltaussage hinreißen lassen, dag sei eh "ganz lieb", habe sich aber im training nicht aufgedrängt. ob einem da(g) nicht die lust aufs team vergeht?

"nicht die Lust aufs Team vergeht"

Besten Dank für diese Formulierung.
Da kann er leider gut, der DC ...

"ganz lieb"

Wenn ich sowas scho hör...mir wird der Tiroler irgendwie täglich unsympatischer.

Sehr sympathisch,Ekrem.Alles Gute.

sehr sympathisch und stark am ball

kann mir ehrlich schwer vorstellen wie constantini paul scharner ihm gegenüber den vorzug als RV gegeben hat. Scharners Leistung war viel offensiv und wirkte wirr.

Ich hoffe er kriegt gegen Spanien seine chance sonst wird er bald aufs nationalteam pfeifen

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.