Urteil

Kruzifixe in Italiens Schulen widersprechen Religionsfreiheit

3. November 2009, 16:50
  • Artikelbild
    foto: standard/corn

    Das Kreuz mit dem Kreuz in den Schulen: In Österreich ist die Anbringung gesetzlich vorgesehen, wenn die Mehrheit der Schüler einem christlichem Religionsbekenntnis angehören.

EGMR gibt Klage einer Italienerin statt - In Österreich könnte Urteil Kreuz-Debatte wieder aufflammen lassen, glauben Juristen

Rom - Kruzifixe dürfen nicht in den italienischen Schulklassen hängen, weil damit das Recht der Schüler auf Religionsfreiheit verletzt wird. So urteilte am Dienstag der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, der einen entsprechenden Antrag einer italienischen Staatsbürgerin annahm. Kreuze in den Klassenzimmern würden auch das Recht der Eltern verletzen, die Kinder nach den eigenen Überzeugungen zu erziehen.

Italienerin erhält Entschädigung

Die Straßburger Richter urteilten, dass die italienische Regierung der Italienerin eine Entschädigung von 5.000 Euro für moralische Schäden zahlen müsse. Die Frau finnischer Abstammung führt seit Jahren einen Kampf gegen Kruzifixe in den italienischen Klassenzimmern.

Im Schuljahr 2001/02 besuchten ihre Kinder einen öffentliche Schule, in deren Klassenzimmer Kruzifixe aufgehängt waren. Für die Italienerin widersprachen die Kreuze ihrem Wunsch, die Kinder säkular zu erziehen. Nach einer Beschwerde beschloss die Schulbehörde die Kruzifixe hängen zu lassen. In weiterer Folge empfahl das italienische Bildungsministerium solch ein Vorgehen in ähnlichen Fällen. 

Verfassungsgericht in Rom entschied für Kruzifixe

Das Verfassungsgericht in Rom entschied im Jahr 2005, dass das Kreuz bleiben dürfe. Die Verfassungsrichter lehnten damals einen Antrag des Verwaltungsgerichts der nordostitalienischen Region Venetien ab, wonach das in italienischen Schulen und öffentlichen Ämtern aufgehängte Kreuz dem Prinzip der Trennung von Kirche und Staat widerspreche.

In der Vergangenheit hat es in Italien schon mehrfach Diskussionen um Kreuze in Klassenzimmern gegeben. Auch Papst Benedikt XVI. hatte sich in die Debatte eingeschaltet und sich nachdrücklich für die Darstellung von Kruzifixen in der Öffentlichkeit ausgesprochen.

Österreich: Kreuze erlaubt und erwünscht

Auch in Österreich ist das Kreuz in Schulklassen immer wieder Thema. Zuletzt gab es im vergangenen Jahr eine Debatte über Kreuze in Linzer Kindergärten. Auch in diesem Zusamenhang forderte die FPÖ Kreuze in allen Schul- und Kindergartenklassen - auch dort, wo Kinder christlich-religiösen Bekenntnisses in der Minderheit sind.

Das Religionsunterrichsgesetz sieht in seinem §2b Folgendes vor:

"(1) In den unter § 1 Abs. 1 fallenden Schulen, an denen die Mehrzahl der Schüler einem christlichen
Religionsbekenntnis angehört, ist in allen Klassenräumen vom Schulerhalter ein Kreuz anzubringen. "

Religionsexperte: "In Österreich keine Judikatur"

Religionsrechtsexperte Stefan Schima von der Uni Wien geht - ohne die einschlägigen italienischen Rechtsquellen zu kennen - davon aus, dass das Urteil des EGMR keine unmittelbaren Auswirkungen für die Rechtslage in Österreich hat. "Man kann allerdings nicht ausschließen, dass auch Österreich in einem entsprechenden Urteil einmal gerügt wird".

Generell sei in Österreich die Rechtslage etwas anders, da nur in Schulen, in denen mehr als die Hälfte der Kinder christlichen Bekenntnisses sind, Kreuze angebracht werden müssen. Diese Vorschrift, so der Experte, könnte dem EGMR besser gefallen als die strengere italienische. Judikatur zum Kruzifix-Thema gibt es in Österreich nicht. Das EGMR-Urteil könnte, so Schima, also durchaus als Orientierungshilfe dienen. Dass der Kruzifix-Streit jetzt neu aufflammt, kann sich der Jurist vorstellen.

Verfassungsjurist Heinz Mayer betonte am Dienstag im Gespräch mit der APA, derartige Symbole hätten in einem Klassenzimmer nichts zu suchen. Sein Kollege Bernd Christian Funk ist der gleichen Meinung, dies widerspreche der Neutralität des Staates in religiösen Fragen. "Ich habe das immer schon so gesehen", erinnerte Mayer an die Diskussion nach einem Spruch des deutschen Bundesverfassungsgerichtes bezüglich der Anbringung von Kreuzen in bayerischen Klassenzimmern 1995. (az, derStandard.at, 3.11.2009)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 1277
Raptor Jesus
00
6.11.2009, 02:59
Ich finds generell lustig, das Christen ein Objekt verehren, welches für den Tod Jesus verantwortlich war

Wärs ne Kalaschnikow, die Jesus das Leben genommen hätte, würden dann Kalaschnikows in jedem Klassenzimmer hängen?

Chakachaka
00
6.11.2009, 19:05
religion ist ein "personal interrest"...... nichts mehr

religion ist rein persönlich und sollte nicht so wie im mittelalter in europa die staatsgewalt sein. die religion ist immer noch die staatsgewalt in allen arabischen ländern, wie 1389 in europa (2009 - 620)
zurückgeblieben. gebt ihnen noch ein paar jahrhunderte, autofahren können sie ja bereits.........

Kottan's Erben
 
00
5.11.2009, 11:56
Ein interessantes, ja spannendes Urteil

Da Italien das Tragen von Kopftücher in öffentlichen Gebäuden und der Burka (rsp. des Tschadors) überhaupt verbieten wollte - wie es in der Türkei vor Erdogan der Fall war - stellt sich die Frage, ob so ein Verbot rassistisch ist oder ob das Verbot die Menschenwürde verletzt.
Auch in Österreich und Deutschland müssen wir uns darüber Gedanken machen, wie mit Kruzefixen und Kopftücher verfahren werden soll.
Und die, die jetzt noch "Hurra" rufen, sollten schon mal darüber Nachdenken, ob denn das Tragen der Kippa ebenfalls verboten werden muss.
Und, das ist kein Sarkasmus, denn ich kenne die deutsche und die österreichische Regelungswut, was wird aus den Bärten?

stookie
00
19.12.2009, 10:02

Wieso sollte das Tragen von Kopftüchern verboten werden, falls Kreuze in Klassen verboten werden? Das Tragen von Kopftüchern ist eine persönliche Entscheidung, daher sicher vom Schutzbereich der Religionsfreiheit umfasst. Bei Kreuzen in Klassen ist das schon eher problematisch, denn warum soll in staatlichen Schulen ein religiöses Zeichen an den Wänden hängen? Egal welcher Religion, wir sollten Staat und Religion wirklich stark trennen.

Insofern sind Kruzifixe in Klassen schon problematisch, genauso wie eben zum Beispiel die verpflichtende Teilnahme an Ernstedankfesten, etc.

Liam.com
22
5.11.2009, 06:50
Religionen haben in Bildungseinrichtungen nichts zu suchen, ausser es wird über sie doziert!

Endlich ein begrüssenswertes Urteil zu diesem Thema!

yokozuna
00
4.11.2009, 23:03
Während man über die Kruzifixe diskutiert,

...wird auf dem Rathausplatz der Christbaum aufgestellt, und ein riesengrosses X'mas-Business betrieben. Ich habe gedacht, Weihnachten ist ein christlicher Brauch. Halloween war auch ursprünglich ein religiöser Fest. Kommerz ist willkommen, Religion aber unerwünscht, heisst es.

Liam.com
01
5.11.2009, 06:54
Nicht zu vergessen dass der Weihnachtsbaum ebenso wie die Ostereier

aus dem religiösen Brauchtum der germanisch/nordischen Völker stammen, auch ist der Begriff "Hölle" dem Christentum erst seit dem 1.vatikanischen Konzil von Nizäa ein Begriff welches im 4.Jahrundert stattfand.Also, keine Sorge! Ein Mensch der seinen Geist gebraucht wird sich an ein paar Lichtern am Baum nicht von seiner Betrachtung gegenüber Religionen beeinflussen lasse.

VvL
00
4.11.2009, 22:41
das beste!

hat 'heute' geliefert mit der Schlagzeile:
"Nach EU-Urteil - müssen Kreuze aus den Klassenzimmern"

Der EGMR hat mit der EU rein gar nichts zu tun, der ist eine Institution des Europarates mit 47 Mitgliedstaaten

ps: mit dem Urteil bin ich dennoch einverstanden, die Kirche hat insgesamt viel zu viel Macht und Einfluss

Josef Falk
 
42
4.11.2009, 20:39
Wieviel kostet das eigentlich, dass

sich der Gerichtshof für Menschenrechte ständig mit den Anliegen von Querulanten befassen muss?

Liam.com
01
5.11.2009, 06:56
Die Durchsetzung eines Menschenrechts ist nie rational zu bewerten, oder fragen sie auch wieviel es die kathl. Kirche kostet ihre Mißbrausopfer finanziell zu entschädigen ?

VvL
00
4.11.2009, 23:06
wieviel kostet es,

keinen Rechtsschutz zu haben?

Josef Falk
 
00
4.11.2009, 23:50

Der Rechtsschutz wird gerade wegen solcher abenteuerlicher Urteile ausgehöhlt.

Wenn man da schon mit solchen Kanonen auffährt, was tut man dann, sollte es einmal wirklich Menschenrechtsverletzungen geben?

belgma
 
00
5.11.2009, 14:32

wieso ist das urteil abenteuerlich?

Liam.com
00
5.11.2009, 09:36
Die Mißachtung der Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht und genau darum ging es im Urteil der EGMR.

Ich empfehle dazu "Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (A/RES/217, UN-Doc. 217/A-(III)".

Josef Falk
 
01
5.11.2009, 23:12

Es wird niemand verboten, seine Religion auszuüben. Das wäre nämlich tatsächlich eine Missachtung der Menschenrechte.

Mit solchen blödsinnigen Urteilen untergräbt man den Europagedanken. Da kann der EGMR hundertmal nichts mit der EU zu tun haben - es bleibt der Eindruck: die in Straßburg/Brüssel wollen uns vorschreiben, was bei uns in den Klassenzimmern hängt.

Und auf die Dauer macht das den überzeugtesten Europäer zum EU-Skeptiker.

peter56
 
00
12.11.2009, 11:02
Sorry, Sie verdrehen da was.

Brüssel schreibt net vor, was in den klassenzimmern zu hängen hat, sondern der jeweilige STAAT.
Und DAS ist das Problem, der Staat hat sich aus der religiösen Überzeugung seiner Staatsbürger rauszuhalten.
Ich finde nur ein VERBOT des Aufhängens des Kreuzes genauso unsinnig wie das GEBOT, es in den Klassen haben zu müssen.
Ist ja dasselbe, nur mit negativem Vorzeichen.
Dem STAAT muss verboten werden, solche Vorschriften zu exekutieren....

Liam.com
00
6.11.2009, 08:10
Nun, fände man in den Unterrichtsräumen einen Koran, jüdische Insignien oder einen Buddha ..dann gebe ich ihnen recht.

Im übrigen macht mich gerade zum überzeugten Europäer dass eben Religionen(egal welche) keinen Einfluss auf die Politik der jeweiligen Mitgliedsstaaten haben(sollten).In Schulen und Bildungseinrichtungen wird aber nunmal Bildungspolitik direkt vermittelt.Außerdem fühle ich mich durchaus in meiner ReliogionFREIHEIT eingeschränkt wenn in einer öffentlichen Bildungsanstalt ein Folterinstrument mit einer Leiche an der Wand hängt.Zum huldigen seiner religiösen Bedürfnisse sind ensprechende Gotteshäuser, nicht Schulen oder Universitäten gedacht.

er t
32
4.11.2009, 15:19
Ein Glück

daß der EGMR nicht die alleinige moralische Autorität auf der Welt ist...
Hat sichtlich wiedermal dort wer "religionsfreiheit" mit "religionslosigkeit" verwechselt...

Ich bin übrigens für ein Verbot von "Karl Marx Hof" und "Friedrich Engels Platz" als Bezeichnungen. Aus diesen Ideen ist in kürzester Zeit extrem viel Schlechtes entstanden.

Herr und Frau Österreicher
 
01
4.11.2009, 16:16

Eine Schule muss religionslos sein, um religionsfreiheit zu garantieren!

Was das ganze jetzt mit Marx und Engels zu tun hat, wissen wohl nur sie...

peter56
 
24
4.11.2009, 18:22
Wie kann eine Schule "religionslos" sein ?

Dann müßten ja alle SchülerInnen ohne Bekenntnis sein.
Mir ist das Kreuz in der Schule wurscht, aber es zu verbieten wäre die Vorstufe dazu, moslemischen Mädchen das Kopftuch zu verbieten...

Ich fühle mich nicht missioniert, wenn ich an einer Kirche mit Kruzufix vorbei gehe, ich bleib trotzdem ungläubig...

Sorgen ham die Leute....

RoJa
 
00
5.11.2009, 12:47
zu: peter56 // Teil I von II


Ihr Zitat: “Mir ist das Kreuz in der Schule wurscht, aber es zu verbieten wäre die Vorstufe dazu, moslemischen Mädchen das Kopftuch zu verbieten…“
- - - - - -
Meine Antwort:

Die Zahl der verschleierten Frauen nimmt weltweit zu, auch in Österreich. Die Gründe sind vielfältig, der wichtigste ist der wachsende Einfluss fundamentalistischer Gruppen auf die islamischen Gemeinden. Auch die Suche nach Identität in der Fremde oder Angst vor der Moderne mag eine Rolle spielen. Das islamische Kopftuch ist ein Sammelbegriff, zu dem neben Hijab auch der Tschador oder die afghanische Burka gehören. Nicht alle diese Verhüllungsvorschriften sind islamistischen Köpfen entsprungen, aber alle sind mit Vorstellungen über Moral und Geschlechterrollen verbunden, die seit dem 19. Jahrhundert hierzulande unüblich geworden sind und zu recht nicht mehr gelehrt werden. Der soziale Prozess, der hinter dem sich Ausbreiten der verschiedenen Formen des Kopftuchs steht, ist eine Rückkehr zum traditionellen Islam, und nicht die Öffnung für säkulare und individualistische Werte. Zu konstatieren ist daher auch in Europa keine fortscheitende Integration, sondern das Entstehen einer sich abgrenzenden konservativ-religiösen Parallelgesellschaft.

zu: Teil II von II

peter56
 
00
5.11.2009, 13:40
Je mehr Sie den Schleier und die öffentliche Glaubensdarstellung verbieten,

desto mehr nimmt der Widerstand dieser Leute zu, EH KLAR, Roja.
Menschen wie SIE SCHÜREN diese Probleme, erzeugen oder verschärfen Sie.
Und Sie merken es net mal...
Traurig, Roja.

Mir brauchens net erklären, daß die Verhüllung des Haares keine religiöse Vorschrift an sich sondern eine viel ältere Tradition ist, die von Fundis mißbräuchlich verwendet wird, um die Menschen zu manipulieren (Genauso wie Beschneidung der Frau, Ehrenmorde etc.).
Aber Sie arbeiten nicht gegen den MISSBRAUCH, der da stattfindet, sondern gegen die MENSCHREN, die OPFER dieses Mißbrauchs sind,und das ist das Idiotische an Ihren Predigten...

Laß mas,wenn Sie meinen Überlegungen diesbezüglich nicht zu folgen bereit sind,lieber die Augen und Ohren verschließen

RoJa
 
00
5.11.2009, 12:42
zu: peter56 // Teil II von II // Das Öffnen unserer Schulen für das Kopftuch (Beispiel: Deutschland/Bayern - Urteil/Gerichtsverfahren) fördert nicht die Integration der Muslime, sondern das Ausbreiten eben jener Parallelgesellschaft,


deren wesentliche Merkmale ein vormodernes, anti-emanzipatorisches Normensystem und Abgrenzung nach außen sind. Mit einem Wort: Desintegration.
Wenn wir eine solche Parallelgesellschaft nicht wollen, sollten wir Schluss machen mit falscher Toleranz, die in Wahrheit nur Abgrenzungswünsche passiv hinnimmt. Schon heute ist das Kopftuch für Schülerinnen meist mit weiteren Sanktionen wie "Befreiungen" vom Sportunterricht oder Klassenfahrten gekoppelt. Wie soll aber Integration in der Schule gelingen, wenn überall dort, wo Kinder bevorzugt einander kennen lernen, die muslimischen Mädchen fehlen? Integration bedeutet, sich auseinanderzusetzen, aneinander teilzuhaben, vom Gegenüber zu lernen, sich kritisieren zu lassen, aber auch, den anderen zu kritisieren. Toleranz sollte immer der Integration dienen, sollte den Blick auf das Gemeinsame lenken und Raum für aktive, respektvolle Auseinandersetzung öffnen.
Wo Toleranz aber lediglich das Fremd-Sein und Fremd-Bleiben fördert, ist sie fehl am Platz.
Das Kopftuch betont das Anderssein und behindert die Integration.
Das „hängende Kreuz“ im Schulbetrieb hingegen - widerspricht keinesfalls der Öffnung für säkulare und individualistische Werte, da es ja auch nicht als bewußtes Abgrenzungsritual - am Körper getragen, - gesehen werden kann.

MfG. RoJa

peter56
 
00
5.11.2009, 14:14
Übrigens "Desintegration" ist natürlich Unsinn.

Durch Toleranz werden - könnten Sie bestenfalls anführen - Menschen nicht GEZWUNGEN, sich zu assimilieren - unter integrieren verstehe ich freiwillige solche auf eigenen Entschluß hin.
Man Kann Integration nicht gesetzlich vorschreiben, DAS GEHT NICHT. Wer nur "integriert" ist, weil er es sein muß, IST ES IN WAHRHEIT nicht.

Und ein einmal Integrierter wird nimmer durch Toleranz und Freiheit seines Lebens "desintegriert" das GEHT GAR NET, Roja....

Aber es "klingt gut" und es gibt genug Deppen, die sowas nachplaudern...

peter56
 
00
5.11.2009, 13:32
Ich bin katholisch aufgewachsen, hab aber mit

denpraktizierenden Katholiken NICHTS mehr gemeinsam, die sind für mich genauso eine "Parallelgesellschaft" wie die passionierten Fischer, Jäger oder Schwammerlsucher...

Die Katholen und Protestanten sinds gewöhnt, Roja, mit denen sinds aufgewachsen, und wenns zu einer der beiden "Parallelgesellschaften" gehören, dann erst recht.
Aber deswegen neue Interessens oder Glaubensgruppen zu ZWINGEN, ihre Art der Glaubensdarstellung zu unterlassen ist ja wohl das LETZTE.

Und net komens jetzt mit dem Beispiel der moslemisch fundamentalistischen Länder, in denen eine Frau NICHT ohne Kopftuch in der Öffentlichkeit herumlaufen darf, DAS ist nämlich die Intoleranz, die Sie anscheinend auch bei uns einzuführen befütrworten.
Lächerlich, Roja.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 1277

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.