Die zehn schlimmsten Fehler in der IT-Geschichte

3. November 2009, 13:34

Jahrelang änderte sich wenig in dieser Rangliste, doch nun gibt es einen neuen Spitzenreiter - Microsoft sei Dank

Die IT-Geschichte ist von einer Vielzahl grandioser Ideen und Innovationen geprägt. Innerhalb kürzester Zeit wurde die Welt verändert. Doch wo viel Licht ist, da ist auch viel Schatten. So ist es wenig verwunderlich, dass sich auch zahlreiche Fehler, Irrtümer und echte Katastrophen im Lauf der Zeit ansammeln. Die zehn schlimmsten Entwicklungen in der IT-Geschichte sehen Sie hier vereint. Sind Sie anderer Meinung? Dann posten Sie und teilen uns mit, wo aus ihrer Sicht die schlimmsten IT-Fehlschläge zu finden sind.

 

 

Ein neuer Spitzenreiter

In ihrer Liste der 10 schlimmsten IT-Fehlschläge hat TechRepublic einige alte Bekannte versammelt, aber auch einen neuen Spitzenreiter gekürt. Auf Platz 3 findet sich BeOS. Die Erwartungen waren auch sehr hoch, erst recht die Ankündigungen, aber ein Erfolg wurde das Betriebssystem nie. Platz 2 im Ranking hält NeXT. Auch hier viel Tamtam und wenig Output. Wiewohl die Entwicklungen - vor allem NeXTStep - spätere Innovationen wie OS X oder Linux-Applikationen stark beeinflussten. TechRepublic hat auf alle Fälle einen neuen Spitzenreiter gefunden - Windows Vista. "Was für ein Desaster! Einen größeren Flop hätte Microsoft absichtlich wohl nie produzieren können? Microsoft versuchte das Beste vom Besten und schuf das Schlimmste vom Besten", so TechRepublic.

 

 

Von Cobalt Qube bis zu MP3

Auf Platz 4 landet der "Cobalt Qube", er sah cool aus und konnte eigentlich auch was, aber die technische Innovation überholte den Rechner. Nach dem Kauf durch Sun geschah dann so gut wie Nichts mehr. Die Top Fünf werden durch die Aufregung um einen Zusammenbruch der IT-Infrastruktur um die Jahrtausendwende abgerundet - Y2K. "Die ganze Welt drohte unter dem Druck des kleinen Fehlers zusammenzubrechen. Aber Nichts passierte", so TechRepublic. Platz 6 ist eine Überraschung - das MP3-Format. Es sei zwar eigentlich kein Flop aber sorge für viele Lizenzierungsprobleme. "Es gibt so viel bessere Formate ohne das Thema Lizenz".

Von Stallman bis Mesh

Die Top Ten werden abgerundet von Richard Stallman, der aus Sicht von TechRepublic vom Helden der Open Source-Bewegung zur Gefahr würde. Dahinter folgen WordPerfect, das starb ohne, dass die Möglichkeiten genutzt wurden, IPv6, das schon längst kommen sollte, aber immer noch nicht da ist und last but not least Mesh-Netze. "Es klingt nach einer großartigen Idee, basierend auf einem großen Ideal, aber auch diese Idee hob niemals ab. Eine Schande. Ich bin sicher, die großen Telkos hatten rein gar nichts damit zu tun, dass Mesh-Networking nicht zum Zug kam", so TechRepublic abschließend.(red)

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OS/2 fehlt mMn.

An die erste Stelle gehört eindeutig DRM!

Das ist wohl der größte Schmarren den die IT seit Bestand miterleben durfte und ist auch ein gewichtiger Sargnagel für so manche Bereiche der IT.

Wird Win 8 bald in die Liste aufgenommen?

Nur der Name der Ex.

Vista war der Windows7 Beta-Test.

Sie haben einfach soviel umgebaut im Kern, dass mehr oder weniger klar war dass das ned gleich hinhaut beim ersten Mal.

Anders gesagt: Ohne Vista wär W7 vermutlich nicht so gut.

Das ist durchaus richtig

Aber daher hätte man Vista auch als Beta verteilen sollen und nicht als "den großen Wurf" verkaufen.

unverständlich W7 kaum besser als Vista

7 ist genauso unmöglich wie Vista - defragementiert die Harddisk ungefragt und blockiert damit den Rechner.
Das Glück ist das die Rechner leistungsfähiger geworden sind, ansonsten wäre 7 genauso ein Rohrkrepierer.

na wenn man mit einem rechner aus dem jahre schnee rumgurkt, ist win 7 wohl wirklich nicht das beste, aber sonst ... ich bin sehr zufrieden mit win 7.

Also W7 ist ein Spitzensystem, sogar besser als XP man braucht nur die richtige Hardware.

Vista von Funktionalität und Design her ein Irrtum.

BINGO!!!

und was glaubst erst was mit WIN8 auf uns zumaschieren wird! Da werden wir dann Rechner mit 5-10 brauchen, endlos RAM ect. um die Leistung vom 3.11 auf einem 386er mit 25Mhz hinzukriegen ...
Peinlich eigentlich für Microsoft!
Es geht doch nicht mehr um mehr Anwendung sondern mehr um Grafik, Farbe, Design ... alles Punkte die einen IT User eigentl. egal sind!

ja, das ist schon richtig, aber vista war keine open beta, sondern ein zum verkauf bestimmtes OS.

WAP Internet für Handies hätte auch einen Platz verdient.

ich sehe sogar wenig unterschied zwischen vista und windows 7. und trotzdem behauptet man, das eine sei "würg" und das andere so super toll. in wahrheit ist vista besser als sein ruf und windows 7 schlechter als sein image ;-)

Richtig!

Vista ist auch versionstechnisch Windows 6.0 und Windows 7 ist Windows 6.1. (Ganz entgegen der Verkaufsbezeichnung)

Windows 8 wird dann vermutlich Windows 7.0

Im Grund ist Windows 7 das Service Pack 3 für Vista. Vista war (abs SP1) sehr gut. Und Windows 7 ist es auch.

TechRepublic - Schwachköpfe

"Vista - das Schlimmste vom Besten, so TechRepublic."
wäre interessant, von wem sie dafür bezahlt wurden, so zu übertreiben. Wir waren mit Vista ziemlich zufrieden - es verbrauchte halt viel Power, dafür war für uns das MediaCenter genial und bequem. Man kann Vista viel kritisieren, aber als größten Flop hinstellen ist falsch.

Da kann ich mich nur anschließen!

Ich habe seit Windows 95 alle Betriebsystemen auf meinem Rechner gehabt und als Flop würde ich Windows Vista nicht darstellen. Es läuft bei mir noch immer einwandfrei und ich hatte noch nie einen Absturz.

Also ich kann die Meinung von TechRepublic überhaupt nicht verstehen, aber sie werden schon ihre Gründe für diese Behauptung haben.

Das Hauptproblem von Vista war

dass Microsoft halt rasch abzocken wollte und Vista (vor allem dieses unsinnige Vista Basic) mit Hardware verkauft hat, wo DOS 6.22 grad richtig gewesen wäre.
;-)

Und statt dieser lahmarschigen Geiz-ist-Geil PCs war plötzlich das neue Vista böse.

Windows 7 läuft ünbrigens auch ganz schlecht auf einem Intel Pentium 4 der Dank permanenter Überhitzung so gut wie nie seinen eigentlichen Takt fährt.

Ich hatte Vista von Beginn an auf einer DELL Precision mit einer E8600 CPU und 4GB DDR2. Kein einziges Problem in knapp 2 Jahren.

verleugnung … vista bringt meldungen wie: „ein stecker wurde eingesteckt“

und man war ständig am fenster wegklicken. einfache vorgänge müssen mit zig klicks bestätigt werden usw.

immer noch diese unsinnigen laufwerksbuchstaben.

systemeinstellungsmenüs der gleiche müll wie seit win95 (beispiel netzwerkseinstellungen)

das systemmenü selbst ist was für leser und die icon (alle in mind. 4 farben) kommen dem sinn eines icons nicht nach

die fetten ränder der fenster komplett sinnbefreit … usw.

windows vista und windows 7 sind ein scherz. im hintergrund sind vielleicht einige dinge passiert (firewall etc.) aber die oberfläche ist ein bedienungs-schaas

Unser "alter" PC wurde der Schwester meiner Partnerin gegeben. Dort läuft WinVista. Wir haben Win7. Vista läuft bei der Schwester absolut ohne Probleme - sie kann halt nur den Transparent-Effect nicht einschalten, da man dann merklich spürt, dass der PC langsamer wird. Unser Win7 läuft mit dem Transparent-Effect absolut flüssig. Ansonsten sehe ich jetzt keine großen Unterschiede zwischen Vista und Win7 - find Win7 sehr gelungen, Vista halt wegen der Performance nicht soooo, aber Flop ist es keiner.

Vista verbraucht das fast doppelte an Ressourcen, war vor dem ersten Service Pack so mit bugs vollgepflastert, dass ein bluescreen in regelmäßigen abständen erschien, hat viele möglichkeiten für benutzer eingeschränkt usw.......elegant war es halt.
mittlerweile, nach den zig updates und service packs - mein vista home premium zählte gegen ende ca. 16gb - nur systemdateien - sind die probleme kleiner. aber vergleichen Sie es mal dier erste V von Win7 mit Vista....

Kann ich nicht bestätigen - wir hatten Vista daheim - keine Blu-Screens ... wusste gar nicht, dass es die bei Vista/Win7 noch gibt.

Windows 7 ist sowohl Home-Edition sowie Enterprise sehr gelunten - ich hab überhaupt keine Beschwerden mit dem System - echt ein Wunder :-)

eine Bekannte kaufte sich einen HP PC mit Vista vor dem 1. SP; nach 6 Wochen konnte sie das von Haus aus eingebaute DVD Laufwerk nicht mehr benutzen - es schien nicht mehr auf. Deaktivieren/aktivieren, ein/ausbauen half nicht. Nach längerer Suche fand ich im Internet einen Workaround für das Problem über die Kommandozeile...

Hatte zwar keinen Bluescreen, aber Win7 startete bei mir plötzlich nicht mehr und zeigte einen "Black screen of death" wegen einer hw Änderung geht nix mehr stand dort. Was für eine hw anders sein sollte stand nicht dabei. Bis ich gemerkt habe das die zweite Festplatte (auf der Win7 keine Daten hatte) defekt war. Wieso das solche Auswirkungen hat ist mir unklar.

hehe den black screen of death ... oh mann ;-)
ja den hatten wir vor ein paar Monaten auch - die Grafikkarte ist wegen Überhitzung eingegangen. PC hatte eh noch Garantie, Umtausch erfolgte problemlos, allerdings war der PC für 1 Woche weg ... aber ja, da kann Win7 nix dafür.

Bei deinem Fall ... seltsam. Ist da vielleicht eingestellt, dass man von beiden HDDs booten muss? Aber für so PC-Probleme hab ich heute keinen Nerv mehr ... damals hätte ich mich hingesetzt und hätte den Fehler selber gesucht ... stundenlang.

es verbrauchte halt viel Power

In Zeiten von "Klimaerwärmung" und stark steigendem Stromverbrauch ist sowas schon ein Megaflopp! Zumindest was die sinnlose Energieverschwendung betrifft!

Wären sämtliche Mainframes mit Vista betrieben, gäbe es schon lange einen Energiekolaps ;-)

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