Innsbruck

Elfjährige gestorben

2. November 2009, 21:43

Erster H1N1-Todesfall in Österreich - Zweite bakterielle Infektion ausschlaggebend für Tod

Innsbruck - Das elfjährige Mädchen aus Bozen, das am 23. Oktober in Innsbruck mit Schweinegrippe eingeliefert wurde, ist am Montagabend gestorben. Der Zustand des Kindes war seit Tagen lebensbedrohlich gewesen.

Ausschlaggebend für den Tod sei eine zweite bakterielle Infektion gewesen, an der das Mädchen ebenfalls gelitten hat, hieß es. Das Mädchen hatte sich seit Tagen in einem lebensgefährlichen Zustand befunden.

In Österreich gab es laut offizieller Statistik des Gesundheitsministeriums bisher 493 Erkrankte, 72 davon steckten sich in der vergangenen Woche an. Besonders betroffen waren zuletzt Zehn- bis 19-Jährige, die rund 46 Prozent der Neuerkrankten ausmachten. In Tirol - bisher eines der am wenigsten betroffenen Bundesländer - gab es in den vergangenen Tagen die meisten Ansteckungen (36).

Vorsichtiger Optimismus bei anderen Patienten

Bei der schwangeren Schweinegrippe-Patientin in Wien hat sich laut Ärzten die Atemfunktion verbessert. Ihr Zustand sei kritisch, aber stabil. Der 41-jährige Bayer, der wegen Schweinegrippe und bakterieller Lungenentzündung in Salzburg liegt, spreche gut auf die Behandlung an, befinde sich "allerdings noch im Tiefschlaf".

Von den 32.000 Bediensteten des Wiener Krankenanstaltenverbundes ließen sich bis Freitag 100 gegen Schweinegrippe impfen. (APA, red/DER STANDARD, Printausgabe, 3.11.2009)

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kotttan
00
11.11.2009, 22:00
Eine populistische Headline....

Es war keine Österreicherin, nicht hier wohnhaft, nicht hier angesteckt, sondern importiert, hauptsache hysterische Schlagzeile und alle verrückt machen.

Junker Jörg
14
3.11.2009, 17:51

Ich wünsche mir, dass alle relevanten Teile der Krankenakte dieses Kindes offengelegt würden, selbstverständlich unter Wahrung der Anonymität. Das hat nichts mit Neugierde zu tun. Man schuldet es einfach der sachlichen Aufklärung, auch um jedem Missbrauch des Falles zugunsten irgendwelcher Interessen vorzubeugen.

Irgendwann wird dieser Fall ohnedies in Fachkreisen öffentlich diskutiert werden.

presonic
10
4.11.2009, 15:00

dann wäre aber ziemlich offensichtlich, dass das kind nicht an der schweinegrippe gestorben ist.
geheimhaltung ist eine waffe und derzeit wird sie weltweit eingesetzt.
(schau dir nur an, was sonst grad politisch passiert. die EU bandelt mit den USA rum und schränkt unsere freiheiten drastisch ein. man hofft ja geradezu, dass die menschen sich mehr mit der schweinegrippe-hysterie auseinandersetzen als mit viel wichtigeren und drastischeren sachen - die übrigens auch alle im geheimen passieren!)

Godesberg
30
5.11.2009, 08:17

"dann wäre aber ziemlich offensichtlich, dass das kind nicht an der schweinegrippe gestorben ist."

Wahnsinn, Sie sind ja eine Expertin für Ferndiagnosen!
Und das ohne medizinische Ausbildung, ohne das Kind jemals gesehen und ohne die elementarsten Grundlagen einer Grippeerkrankung erfasst zu haben!

Junker Jörg
12
5.11.2009, 14:44
Sehr unaufgeregter, informativer Artikel:

Niemand stirbt an der Grippe; Viren (aller möglichen Arten) bereiten den Weg für andere, eher bakterielle, Infekte, die, wenn prompt und richtig erkannt, heutzutage relativ leicht therapierbar sind.

http://preview.tinyurl.com/y9ql8g3

Bitte lesen Sie (aber nicht nur!!) den Kommentar von Stefan Breyer, Infektionsexperte am Wiener AKH (2. Absatz unter Subtitel "Impfmuffel").

Im gestrigen Ö1 'Journal-Panorama' wurde in ziemlichem Klartext "verraten", dass das Mädchen etwa eine Woche lang in der Heimat falsch behandelt worden war.

Ich möchte Ihnen nahelegen, nicht sofort persönlich zu werden, wenn Kommentare anderer Poster oder gar Experten nicht in Ihr Konzept passen. Ist eher als ein Zeichen Ihrer argumentativen Schwäche zu werten.

Godesberg
00
5.11.2009, 17:48

"Ich möchte Ihnen nahelegen, nicht sofort persönlich zu werden, wenn Kommentare anderer Poster oder gar Experten nicht in Ihr Konzept passen. Ist eher als ein Zeichen Ihrer argumentativen Schwäche zu werten."

;-)

1. Ich darf auch mal austeilen (schauen Sie mal weiter hinten im Thread)
2. Sie kennen presonic wohl nicht.

Junker Jörg
00
10.11.2009, 17:01

1. Sie werden sehr rasch persönlich, und teilen entsprechend aus, wenn Ihnen ein Argument, etc. nicht zusagt.

2. Ich kenne presonic und ihre engagierten Beiträge gut. Sie/er mag (vielleicht bewusst?) hier und da über das Ziel schießen aber das gibt Ihnen kein Recht persönliche Angriffe zu reiten. Ich hatte allerdings nicht nur Ihre Angriffe auf presonic vor Augen. Lesen Sie einmal selbst Ihre Hunderte von Postings durch und Sie werden mich vielleicht verstehen.

Chien de Pique
31
4.11.2009, 11:49

Der Krankheitsverlauf des Kindes ist traurig, aber banal und nahezu typisch - in jeder Hinsicht vergleichbare Fälle haben wir in fast jedem Land. Was genau soll es bringen, öffentlich in seiner Leidensgeschichte herumzuwühlen?
Wollen Sie feststellen, ob die Pharmaindustrie es zum Impfstart hin vergiftet hat?

Junker Jörg
01
5.11.2009, 14:48
2. Anlauf

Es soll bringen, dass der Fall nicht in der Diskussion missbraucht werden kann. Stand aber schon in meinem Erstposting.

Auf Ihren 2. Absatz gehe ich erst gar nicht ein, wie Sie gut verstehen können.

Leuchtreklame
32
4.11.2009, 11:17

"Krankenakte dieses Kindes [...] unter Wahrung der Anonymität."

LOL & ROFL

Junker Jörg
01
5.11.2009, 14:49
Wenn Ihr Lachanfall vorbei ist,

können Sie ja dem Forum erklären, wo ein Widerspruch vorliegen soll.

Godesberg
00
5.11.2009, 17:51

Darf ich?

Ich nehme mal an dass das Kind eine Schule besucht hat und jetzt fehlt. Jeder weiß dort welches Kind das ist, ebenso in der Nachbarschaft.

Wie wollen Sie da was anonym veröffentlichen?

Junker Jörg
00
7.11.2009, 17:43
Hyperaktiv oder tatsächlich bezahlt?

Sie tauchen ja wirklich überall auf!

Es ist klar, dass das unmittelbare Umfeld des verstorbenen Mädchens so ziemlich alles über ihren Krankheitsverlauf weiss. Das war's aber dann. Kennen Sie die Personendaten des Mädchens? Wenn ja, drängt sich das "Wie" auf!

Wenn nun, ohne Angabe der Personendaten, wissenschaftlich sachlich berichtet wird, was tatsächlich geschah, würde nicht einmal ihre eigene Familie dagegen einwenden. Im Raum steht eine eklatante Fehlbehandlung in Südtirol während der ganzen Woche vor der Überstellung nach Innsbruck.

Die Eltern wollen sicherlich nicht, dass dieses Schicksal für zweifelhafte, z.B. die Pharmaumsätze fördernde, Zwecke verwendet werden.

Godesberg
00
7.11.2009, 18:22

Ich glaube Sie haben mich nicht verstanden.

Wenn der Nachbarschaft, den Mitschülern und deren Eltern, die Lehrer, die örtlichen Medien usw. wissen wer das Mädchen ist das da letztendlich in Innsbruck verstorben ist und dann die Daten zu dem "nicht namentlich genannten" Mädchen veröffentlicht werden, ist das doch nicht mehr anonym.

Junker Jörg
02
9.11.2009, 10:41
Ich habe völlig verstanden, was Sie *schreiben*, obwohl Ihr Satzbau wackelig ist.

Ich verstehe den Sinn nach wie vor nicht und werde ihn auch nicht lange noch mit Ihnen diskutieren.

Lesen Sie meinen Kommentar noch einmal. Das kleine Universum des direkten Umfeldes weiss schon alles, der Rest der Welt nicht. Es ist interessant, dass Sie die Unterdrückung der wahren Krankheits- und Therapiedaten so vehement wünschen, offensichtlich nicht aus Datenschutzgründen der verstorbenen Patientin, sondern aus anderen, nicht offengelegten Gründen, die vielleicht mit dem Schutz der Argumentationsstrategie der Impfantreiber etwas zu tun haben.

nofretete69
 
00
3.11.2009, 17:25

gerade in orf 2 :
dr. piribauer , gesundheitsökonom im gesundheitsministerium : selber NICHT geimpft, weil keine risikogruppe !

walter helfmann
00
4.11.2009, 00:39
der gesundheitsminister ruft die


im gesundheitsbereich arbeitenden auf, sich der impfung zu unterziehen.

er ist und bleibt ungeimpft.

seppl absmui
00
3.11.2009, 16:49

Was eigentlich sind die 2 bakteriellen Infektionen des Kindes gewesen?

trace route
12
3.11.2009, 18:39
Nur zur Information für alle Nicht-ÄrztInnen hier im Forum: Eine sekundäre bakterielle Infektion ist bei jeder Form der Grippe, auch bei der saisonalen, ausgesprochen typisch. Als die Medizin vor mehr als hundert Jahren noch nicht wusste, dass...

Grippe durch ein Virus hervorgerufen wird, weil man zwar Bakterien aber keine Viren im Mikroskop sehen konnte, hatte man ein Bakterium isoliert das man als "Haemophilus influenzae" bezeichnete, weil man dieses Bakterium bei Grippe-Erkrankten gefunden hatte. Um welche bakterielle Infektion es sich gehandelt hat, ist eigentlich unwichtig. Generell sind diese bakteriellen Infektionen bei schwer Grippe Kranken oft lebensbedrohlich. Das gilt allerdings für die saisonale Grippe ganz genauso - an der jährlich 2000 Österreicher versterben, was aber österreichische Impfmuffel bis zum Gesundheitsminister trotzdem nicht zu einer Impfung motivieren kann, obwohl ein Durchimpfen der gesamten Bevölkerung die Ausbreitung so gut wie unmöglich machen würde.

seppl absmui
00
3.11.2009, 23:12
nur zur Information

ich bin selbst ArztIn

Ascheberg
00
4.11.2009, 14:51
Ein Zwitter? ;o)

crowdsalad
00
3.11.2009, 17:24
ich glaub das geht uns überhaupt nix an ...

FinalDestinati0n
00
3.11.2009, 17:39

Oh doch, es würde "uns" etwas angehen...

Nur um zu wissen, was "potentiell tödlich" sein kann.

Agena
00
3.11.2009, 16:48
"Zu faul sich impfen zu lassen, zu faul zu impfen"

Tja und wenn man sich impfen lassen will,
steht man einer MA15 am ThomasKlestilplatz gegenüber,
wo nichts los ist und denen, die sich impfen lassen wollen, unterstellt, man wolle sich "vordrängen" und überhaupt was wolle man dort eigentlich von ihnen.
ANscheinend ist das Kloputzteam in die Beratungsstelle übergewechselt.

Aracni Santini
11
3.11.2009, 15:48
Wer sich impft steckt keine Kinder an

Wer nicht krank ist, ist keine Gefahrenquelle für andere.

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