Digitales Radio "ist tot, tot, tot"

2. November 2009, 18:31
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Jürgen Doetz formuliert gewohnt radikal - Dienstag berichtet die Rundfunk- und Telekomregulierung RTR über digitales Radio in Österreich

 Jürgen Doetz formuliert gewohnt radikal: "Digitales Radio ist tot, tot, tot", verkündete der Chef des deutschen Privatsenderverbandes laut Ohrenzeugen bei den Medientagen München. Dienstag berichtet die Rundfunk- und Telekomregulierung RTR über digitales Radio in Österreich. RTR-Chef Alfred Grinschgl dürfte dem Thema keine akute Lebendigkeit attestieren: Wie bisher zeigt er sich bei Digitalradio abwartend, was der Branche Millionen kostende, vorerst wenig erfolgreiche Gehversuche wie in Deutschland ersparte. Den ORF würde der Umstieg seine Frequenzvorteile kosten, Platz für neue nationale Privatradios schaffen. Die Privatradios haben sich in 14 Jahren mühsam ihre Positionen erkämpft. Das Publikum bräuchte neue Empfangsgeräte. (fid, DER STANDARD; Printausgabe, 3.11.2009)

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