Digitales Radio "ist tot, tot, tot"

02. November 2009 18:31

Jürgen Doetz formuliert gewohnt radikal - Dienstag berichtet die Rundfunk- und Telekomregulierung RTR über digitales Radio in Österreich

 Jürgen Doetz formuliert gewohnt radikal: "Digitales Radio ist tot, tot, tot", verkündete der Chef des deutschen Privatsenderverbandes laut Ohrenzeugen bei den Medientagen München. Dienstag berichtet die Rundfunk- und Telekomregulierung RTR über digitales Radio in Österreich. RTR-Chef Alfred Grinschgl dürfte dem Thema keine akute Lebendigkeit attestieren: Wie bisher zeigt er sich bei Digitalradio abwartend, was der Branche Millionen kostende, vorerst wenig erfolgreiche Gehversuche wie in Deutschland ersparte. Den ORF würde der Umstieg seine Frequenzvorteile kosten, Platz für neue nationale Privatradios schaffen. Die Privatradios haben sich in 14 Jahren mühsam ihre Positionen erkämpft. Das Publikum bräuchte neue Empfangsgeräte. (fid, DER STANDARD; Printausgabe, 3.11.2009)

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10 Postings
mitrovic dejan
05.11.2009 00:57
Ich bin dafür

Mit dem digitalen radio kann ich 73 yugo Stationen hüren und damit so richtig aufdrehen mit music stimung das die fenster zerbröseln und Österreicher mich früher oder später mit Papgan erschissen müssen um so ein unfug zum beenden.Sory für ausdruckweisse ich bin "schüller" von Jürgen Doetz.

Def. Izit
02.11.2009 20:01
Nicht digitales Radio "PER SE" sondern DAB ist tot -


das war auch Konsens der Medientage in München.

Die Frage wie Digitalboxen vor geschätze 2 Millarden FM-Radios in der EU geschaltet werden sollen, beschäftigt die Sender viel mehr. Im Unterschied zum Fernsehen sehen viele Sendeanstalten einen dualen Betrieb auf unterschiedlichen Bändern.

Ungeklärt sind Fragen, wie Hybridgeräte mit Analog-FM, Digital-Fm und digitalen Netzen (WLAN, Bluetoth, GPRS, UMTS, ...) aussehen sollten.

Franz BRAZDA
03.11.2009 16:50
Was ist mit DVB-T Radio ?

Man bräuchte nur die Radioprogramme via DVB-T aussenden. Viele Empfänger sind bereits vorhanden dafür.
Also es funkt das "Digitale Radio" auch ohne der DAB-Totgeburt, man muß einfach nur wollen.
LG
Franz aus Wien

ManDi77
06.11.2009 16:52

na toll. Der Empfang mit DVB-T ist nicht gerade stabil - im Auto während der fahrt kann man es vergessen - gerade einmal mit Diversity-empfängern geht es einigermaßen. Zuhause mit normaler Zimmerantenne dauern Störungen in Bild und Ton. Das kann UKW so nicht ersetzen. Es gibt so viele FM-Empfänger vom Duschradio über den 7€ Radiowecker, wenn nun alle auf Digital umstellen sollen fallen masiv die Zuhörer weg.

Alec
02.11.2009 19:02
Die Frage der Notwendigkeit stellt sich ...

Bringt es was, oder eher nicht? Über Internet oder Kabel TV habe ich doch die Vielfalt. Rechnet sich die Umstellung wegen der "Autoradio" - Kunden?

The Dark
03.11.2009 09:49
in 5 Jahren

können sie auch im Autoradio Internetradio hören....

Mike Myers
03.11.2009 13:00
ich höre schon heute im Auto Internetradio

28 kBit/s gehen auch bei mobiler Nutzung über T-Mobile in Wien weitgehend unterbrechungsfrei, bei 64 kBit/s gibt es öfters Aussetzer.

Alexander HOFER
 
03.11.2009 15:01
also ich bin absolut froh..

..wenn ich nichts mit 28k hören muss!

The Dark
03.11.2009 18:21
also

ich hör lieber gute Musik bei 28k als schlechte Musik (im Radio) in dolby digital!

h. meiler
03.11.2009 10:28

sie können bereits heute schon Internetradio im Auto hören - die ersten Internet Autoradios gibt es ja schon im Handel....einzig die Mobilfunker müssen ihre Anlagen auf die neuen Dienste adaptieren.....

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