Industrieller Umweltschutz, Entsorgungstechnik und Recycling

3. November 2009, 17:40

Mit der Steigerung erneuerbarer Energie wachsen auch die Aussichten am Jobmarkt - Bis zum Jahr 2020 könnten 75.000 neue "Green Jobs" geschaffen werden

Laut AMS werden sich die Jobaussichten im Umweltbereich innerhalb der nächsten Jahre "voraussichtlich tendenziell positiv" entwickeln. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass die von der Politik angekündigte Unterstützung für Arbeitsplätze im Umweltbereich trotz der Krise auch durchgesetzt werde. Außerdem könne das Ziel, bis zum Jahr 2020 den Anteil erneuerbarer Energie am Gestamtbedarf auf 34 Prozent zu steigern, neue Impulse für den Arbeitsmarkt geben.  Eine Studie im Auftrag des Lebensministeriums rechnet bis 2020 mit 75.000 möglichen neuen "Green Jobs", also Arbeitsplätzen im Umweltbereich.

Umwelttechnik ist gefragt

Besonders Menschen mit wissenschaftlich-technischem Umweltschutzwissen könnten sich in Zukunft noch größerer Beliebtheit am Arbeitsmarkt erfreuen, im konkreten Bereich der Umwelttechnik wird ein Beschäftigungswachstum prognostiziert. Österreichische Umwelttechnik-Unternehmen erhalten weltweit Aufträge in den Bereichen Sammelsysteme, Abfallrecycling, Trinkwasseraufbereitung und Abwasserreinigung sowie zur Errichtung moderner Deponien und Verbrennungsanlagen.

Erneuerbare Energie

Auch die Energie-Technologie Branche sei im Wachsen, die Nachfrage nach technischen Fachkräften im Steigen, vor allem im Bereich erneuerbare Energie. Personen, die Fachwissen in Bezug auf Wasser, Boden, Emissionen, Energiegewinnung und Klimaschutz mitbringen, seien laut AMS "voraussichtlich steigend gefragt". "UmwelttechnikerInnen und -analytikerInnen können von diesem Trend profitieren", heißt es beim AMS.

Platz zwei im Studienranking

Das Studium "Industrieller Umweltschutz, Entsorgungstecnik und Recycling" erreicht beim Studienranking der Zeitschrift Format im Bereich Technik den vierten Platz - welchen es sich mit anderen Studienrichtungen teilt. AbsolventInnen der Montanuni sind insgesamt sehr gefragt: Das Ranking, das auf Bewertungen 200 heimischer Personalchefs beruht, wählte zwei Studien der steirischen Uni auf Platz eins ("Natural Resources" und "Petroleum Engineering") sowie sämtliche weitere Studienrichtungen auf Top-Platzierungen.

Bei der Suche nach dem Arbeitsplatz schneidet die Montanuni Leoben dem "European Student Barometer" zufolge, einer Online-Umfrage des Berliner Instituts Trendence, am besten ab: Die befragten Studierenden gaben an, nach rund 2,1 Monaten eine Stelle zu haben - im europäischen Durchschnitt sind es 4,2 Monate. Zudem schreiben die AbsolventInnen der Montanuni durchschnittlich 9,3 Bewerbungen, der europäische Durchschnitt beträgt 18,7. Laut dem Barometer liegt die Montanuni auch bei den Anfangsgehältern im Spitzenfeld.

BOKU und Fachhochschulen

Umweltbezogene Studien werden neben der Montanuni Leoben auch an der Universität für Bodenkultur (BOKU) in Wien angeboten, zum Beispiel "Umwelt- und Bio-Ressourcenmanagement". Am Management Center Innsbruck wird das Studium "Umwelt-, Verfahrens- und Energietechnik" angeboten, an der FH Oberösterreich in Wels kann man "Bio- und Umwelttechnik" sowie "Öko-Energietechnik" studieren. Weitere FH-Studiengänge im Umweltbereich sind "Energie- und Umweltmanagement" an der FHStg. Burgenland in Pinkafeld und "Energie-, Verkehrs- und Umweltmanagement" an der FH Joanneum in Kapfenberg. (red, derStandard.at, 3. 11. 2009)

Mi Ta
00
4.11.2009, 14:32
Technisches Umweltmanagement

kann mann an der FH Technikum Wien studieren - dieses Studium kann man hier auch noch nennen!

Seria
00
4.11.2009, 08:04

Die MU Laeioubn ist ja auch eine der Topschulen in dieser Welt. Und Prof wie Lorber ein Spitzenmann

Leporello
00
4.11.2009, 23:20

Bei einer Prüfung vom Prof. Lorber durchgefallen?

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