Sony Ericsson meldet sich mit Android zurück

2. November 2009, 10:08

Neues Video von User-Interface "Rachael" im Web - im November offiziell wichtige Produktankündigungen angesetzt

Sony Ericsson steigt bekanntlich später als andere Smartphone-Hersteller in den Android-Markt ein. Man wollte sich mehr Zeit für ein entsprechendes Gerät lassen, hießt es vor einigen Monaten.  Nun ist ein neues Video von Sony Ericssons Android-Benutzeroberfläche "Rachael" im Web aufgetaucht und zeigt das vielversprechendes MediaScape-Interface.

Ähnliche Zune HD

Das Userinterface im Video sei noch konzeptuell und das Video nur für die interne Nutzung gedacht, heißt es am Anfang des Clips. Zu sehen ist die Wiedergabe von Musik, Videos und Fotos. Gizmodo meint, dass die Oberfläche stark an Microsofts Zune HD-Player erinnert. Angezeigt werden Titel mit Cover-Thumbnails, die kürzlich hinzugefügt und kürzlich gespielt wurden, sowie Favoriten. Darunter werden Titel aus Sony Ericssons Play Now-Musicstore angezeigt. Am unteren Bildschirmrand befinden sich Icons zum raschen Wechsel zu Musik, Videos und Fotos.

Flüssige Animation

Das Video zeigt weiters, wie die Musiksammlung in einer Listenansicht auch nach Interpreten, Alben und Titel durchsucht werden kann. Beeindruckend ist das flüssigen Scrollen durch die Titel und die Animationen, mit denen die Cover-Thumbnails neu angeordnet werden. Die Blogger meinen, dass dieses User Interface das erste sei, das es tatsächlich mit der Medienwiedergabe des iPhone aufnehmen könne. Doch es handelt sich dabei wie bereits erwähnt nur um ein Konzept - wie der Android-Media-Player von Sony Ericsson letztendlich aussehen wird, ist also noch unklar. Das Demo-Video ist jedoch vielversprechend.

Wann?

Offiziell hat Sony Ericsson noch keine Angaben zum Start seines ersten Android-Geräts Xperia X3 gemacht. Laut der Homepage des Herstellers ist für 3. November die Präsentation eines neuen Smartphones vorgesehen. Sony Ericsson Österreich hat hingegen für 17. November einen "brandneuen Meilenstein" angekündigt. Ob es sich dabei um die gleichen Handys handelt, ist nicht klar. (red)

 

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.