Stärkere Kontrolle für Waffenhandel beschlossen

30. Oktober 2009, 23:42
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Simbabwe stimmte als einziges Land gegen den Plan

New York - Der Abrüstungsausschuss der Vereinten Nationen in New York hat sich mit überwältigender Mehrheit für die verstärkte Kontrolle des internationalen Waffenhandels ausgesprochen. 153 der 192 UN-Mitgliedsstaaten stimmten am Freitag dafür, ein globales Abkommen auszuarbeiten, das den Waffenhandel weltweit regulieren soll.

Simbabwe stimmte als einziges Land gegen den Plan. 19 Länder, darunter China, Russland, Saudiarabien, Indien, Pakistan und der Iran, enthielten sich der Stimme.

Die USA, die unter US-Präsident George W. Bush zwei Mal gegen die Kontrolle von Waffenverkäufen votiert hatten, schlossen sich jetzt den Befürwortern an. Auch Deutschland, Frankreich und Großbritannien, die wie die Vereinigten Staaten zu den größten Waffenhändlern zählen, begrüßten die Initiative. Sie sieht einen festen Zeitplan für die Verhandlungen vor, die mit der Annahme des Vertragswerks auf einer UN-Konferenz im Jahr 2012 enden sollen. (APA)

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