Zwei neue schwere Fälle in Intensivstationen

30. Oktober 2009, 18:51
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Auch Zustand der Elfjährigen ist unverändert lebensbedrohend

Wien - In Österreich wurden am Freitag weitere schwere Fälle von Schweinegrippe-Infektion bekannt. Ein 41-jähriger Mann aus Bayern liegt seit Mittwoch im LKH Salzburg im künstlichen Tiefschlaf. Der Patient leide an der Schweinegrippe und einer schweren Lungeninfektion, teilte das Spital mit. Der Kurier berichtete, dass in einem Wiener Spital eine Schwangere auf der Intensivstation liege, für sie und das Ungeborene bestünden Lebensgefahr. Auch der Zustand jener Elfjährigen, die seit mehr als einer Woche in der Uni-Klinik Innsbruck liegt, ist unverändert lebensbedrohend.

Insgesamt ist die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen Tagen merklich angestiegen, heißt es im Gesundheitsministerium. Dass sei aber ein europaweiter Trend. Auch von einem Massenausbruch wie in der Ukraine will man sich vorerst nicht aus dem Konzept bringen lassen. Ab der kommenden Woche würden die Informationsplakate für die allgemeine H1N1-Impfung ab 9. November verbreitet. (moe, DER STANDARD Printausgabe, 31.10./01.11.2009)

 

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