Doping schützt vor olympischer Fackel nicht

30. Oktober 2009, 14:31
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Peinlicher Fauxpas des Nationalen Olympischen Komitees, überführte griechische Hürdenläuferin Fani Halkia nahm an Fackellauf für Vancouver 2010 teil

Athen  - Dem Griechischen Olympischen Komitee ist mit der Nominierung der Doping-Sünderin Fani Halkia für den in Griechenland siebentägigen Fackellauf für die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver ein peinlicher Fauxpas passiert. Die Athen-Olympiasiegerin über 400 m Hürden nahm in den vergangenen Tagen daran teil, sie ist seit August 2008 wegen Steroid-Dopings für zwei Jahre gesperrt. Am Freitag startete der Fackellauf in Kanada.

Halkia wurde von der Griechischen Vereinigung von Olympiasiegern als eine von weniger als zehn griechischen Olympia-Teilnehmern für die Fackel-Stafette vorgeschlagen worden, das hat das Nationale Olympische Komitee übersehen. Dessen Präsident Giorgos Sigalas sprach von einem menschlichen Fehler. Nach Entzug einer Olympia-Akkreditierung oder einer Doping-Überführung sind Personen nicht berechtigt, an einem Olympischen Staffellauf teilzunehmen. (APA/Reuters)

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    Schön war's. Schön peinlich.

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