Buwog-Affäre

Grassers Match gegen Zeugen und Ministerin

30. Oktober 2009, 18:38

Ex-Mitarbeiter Ramprecht verklagt - Intervention bei Bandion-Ortner

Wien - Zieht Michael Ramprecht seine Vorwürfe gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser rund um die Privatisierung der Wohnbaugesellschaft Buwog zurück? Dies behauptet der Anwalt von "KHG", Michael Rami. Grasser hatte Ramprecht zuvor wegen übler Nachrede verklagt. Laut Rami habe der frühere Kabinettsmitarbeiter dem Gericht mitgeteilt, in dem von "Profil" veröffentlichten Behauptungen Grasser "nicht einmal erwähnt" zu haben.

Das lässt Ramprechts Anwalt Michael Pilz nicht auf seinem Klienten sitzen. "Ramprecht sieht keine Veranlassung, irgendetwas zurückzuziehen", hält der Advokat im Gespräch mit dem STANDARD fest. Vielmehr habe Grasser die falsche Person verklagt: Der Ex-Minister hätte demnach vielmehr gegen Ernst Karl Plech vorgehen müssen. Von diesem - so war Ramprecht in "Profil" zitiert worden - stammten die Informationen, wonach der Buwog-Verkauf ein abgekartetes Spiel gewesen sei.

Plech wurde von Grasser freilich nicht geklagt. Die beiden sind Geschäftspartner. Pilz ist der Auffassung, es obliege dem Gericht zu beurteilen, "ob das Verhalten des Herrn Grasser strafrechtlich zu würdigen ist".

Der Ex-Minister hat auch politisch seine Fühler ausgestreckt. Über seinen Strafverteidiger Manfred Ainedter hat er sich direkt bei Justizministerin Claudia Bandion-Ortner über die schlechte Behandlung durch die Justiz beschwert. Dies im "Theatercafé", wie "Format" berichtet. In weiterer Folge habe sie einer Staatsanwältin aufgetragen, Ainedter nicht ablehnend zu behandeln. (as, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 31.10./1.11.2009)

Kommentar

Alles Theater - Von Andreas Schnauder

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Wolfgang Lederbauer1
00
2.11.2009, 13:30
Wann wurde der Bericht des Rechnungshofs über die Prüfung der BUWOG im Jahre 2007 veröffentlicht?

Bei der Betrachtung der geschilderten Ereignisse um den Verkauf der BUWOG stellt sich die Frage nach den Berichten des Rechnungshofs über diese Causa. Ein Blick auf die website des Rechnungshofs http://www.rechnungshof.gv.at/berichte/... t-mbh.html
zeigt, dass die Prüfung vom Juni bis August 2002 stattgefunden hat. und die Veröffentlichung nach fast fünf Jahren - am 19.04.2007 – erfolgte. Es stellt sich die Frage, wann der Bericht über die Prüfung vom Jahre 2007 veröffentlicht wird. 2012 ?.
Meiner Ansicht sollte auch die Rolle des Rechnungshofs in der Causa BUWOG öffentlich zur Diskussion gestellt werden. Die Grundsatzproblematik ist auf http://so-for-humanity.com2000.at unter Fall 14 BWOG U

Bernhard Lassy
 
03
1.11.2009, 00:30
neue Krankheit gefunden

Grasser leidet am "Forrest Gump - Syndrom", er war überall dabei und hat dabei gar nichts mit gekriegt.

Man sollte Ihn dringendst vor sich selbst beschützen und verwahren, wer weiß wo er noch überall hinein tappt, der Arme.

TheLaw
043
31.10.2009, 18:17
Diese ganzen WIDERLINGE verdanken wir einen Menschen. SCHÜSSEL. Der hat die Repuplik Österreich geschadet wie kein ZWEITER. Jetzt verstehe ich Herrn Klestil erst RICHTIG. Aber es gibt Gerechtigkeit. Wetten Wolferl. Wetten!

Ingrid Goeschl1
05
1.11.2009, 09:24

Wir werden wohl noch ziemlich lange ausbaden, was uns Schüssel eingebrockt hat, auch Grasser gehört dazu.

jean val jean
01
1.11.2009, 08:54

hoffen wirs
nachdem sich die b-o mit seinem verteidiger in aller öffentlichkeit trifft, hab ich so meine zweifel an unserem justizsystem

Motosan
20
31.10.2009, 23:46
Holst Du Luft

zum durchatmen dann verfällt auch gleich die FETTSCHRIFT ins Normale zurück.

Therimon
00
23.1.2010, 13:30
Fettschrift ist halt mehr oder weniger ...

... die einzige Möglichkeit (mangels HTML-Tags zB) eine HERVORHEBUNG zu tätigen ...

Therimon
00
25.1.2010, 20:53
Korrektur:

GROSSSCHRIFT ist halt ...

Bigmouth
319
31.10.2009, 18:39

Das ist ein bißchen sehr einfach. Dass Schüssel ein Sozifresser erster Güte ist, der bei erster Gelegenheit den blauen Mob in die Regierung holen würde, war sonnenklar, nachdem er 1995 erstmals das getan hat, was er am besten konnte - Neuwahlen zu provozieren, wenn es ihm opportun schien. Eine knappe Million ÖVP-Wähler von 1999 können sich auch nicht ganz aus ihrer Verantwortung für das Hochkommen dieser Widerlinge stehlen und halten das mehrheitlich noch immer für eine Glanstunde schwarzer Politik.

wakeup
04
31.10.2009, 18:26
Der Ärger lohnt sich doch nicht!

"Verlange nicht, dass alles so kommt, wie du es willst!
Begnüge dich mit dem, was geschieht und dein Leben wird glücklich sein!"
(Pippi Langstrumpf)

shaki1
01
1.11.2009, 11:01


Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit! (Parole der Französischen Revolution)

3ch0
00
1.11.2009, 02:52

Mit dieser Einstellung werdens aber auch nur im Taka-Tuka-Land glücklich...

ira2
 
02
31.10.2009, 17:51

Fällt bitte irgendjemand irgendwas Positives zur Ministertätigkeit der Frau Bandion-Ortner ein?

jean val jean
00
1.11.2009, 08:55

ja, sie hat es jetzt nicht mehr so eilig, und braucht nicht mehr die busspur benutzen
sie hat sogar die zeit für ein zufälliges tratscherl

zzzz5
00
1.11.2009, 02:05
na

auf der Busspur traut sie sich nicht mehr zu fahren!
Is doch was, oder?

Bigmouth
020
31.10.2009, 19:05

Sie kann während der Zeit nicht als Richterin arbeiten.

jean val jean
00
1.11.2009, 08:56

leider kann sie alles niederschlagen

fred h
00
1.11.2009, 01:28
GRÖHL

wakeup
20
31.10.2009, 18:28
Ja!

Dass sie sicher nicht dem Bild entspricht, dass sie sich von ihr machen.

ira2
 
05
31.10.2009, 20:56

Noch schlimmer??

jean val jean
01
1.11.2009, 08:56

wahrscheinlich

mala leche
02
31.10.2009, 18:10

Die ÖVP wird wohl noch was positives finden müssen ;-))

da klane ferdi
04
31.10.2009, 18:04
je größer die brille, desto schöner die welt.

jean val jean
00
1.11.2009, 08:57

leider wird der durchblick nicht größer
oder stellt sie sich einfach dumm?

TheLaw
11
31.10.2009, 17:56
Derzeit NICHT. Aber sie hat ja noch Zeit!

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