Mainz auf des Meisters Prüfstand

30. Oktober 2009, 14:03
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Mit Ivanschitz zu Gast in Wolfs­burg - Leverkusen gegen Schalke - Stuttgart bekommt es mit Bayern zu tun - Werder bangt um Pizarro

Berlin - Mit 17 Punkten (5 Siege, 2 Remis) ist der FSV Mainz derzeit mit Abstand bester Aufsteiger in der deutschen Fußball-Bundesliga. Als Tabellenachter sind die Rheinhessen vor dem gegnerischen Tor sogar Spitze. Sie nützen fast jede zweite Chance (15 Treffer aus 36 Möglichkeiten), mit einer Quote von 41,7 Prozent liegen sie in der Statistik nach zehn Runden deutlich vor Rapids Europa-League-Gegner Hamburger SV (32,9).

"Wenn wir eine Chance haben, machen wir sie auch meistens rein", sagte Andreas Ivanschitz zur Effektivität seines Arbeitgebers. Der Burgenländer trägt seinen Teil dazu bei, mit fünf Toren und fünf Assists führt er die Scorerliste an und am Samstag will er seine Ausbeute weiter ausbauen. Da steht der Neuling auf dem Prüfstand des Meisters Wolfsburg, der nur aufgrund der besseren Tordifferenz (plus 2 zu plus 1) in der Tabelle vor den Mainzern rangiert.

Der zweitplatzierte Hamburger SV hat Borussia Mönchengladbach zu Gast, der SV Werder Bremen, der am Donnerstag Austria Wien in der Europa League empfängt, tritt in Nürnberg an. "Wir haben keine Probleme mit der Favoritenrolle", erklärte Werder-Trainer Thomas Schaaf, dessen Schützlinge (ohne den rekonvaleszenten Sebastian Prödl) seit 16 Pflichtspielen ungeschlagen sind. Der Einsatz von Torjäger Claudio Pizarro (Knöchelprellung) ist fraglich.

Spitzenreiter Bayer Leverkusen, der wie der HSV 22 Punkte auf dem Konto hat und noch unbesiegt ist, muss zum FC Schalke und Meistermacher Felix Magath. In Stuttgart kommt es zum Südduell des angezählten VfB (ohne Clemens Walch/Amateure) mit dem FC Bayern (ohne Franck Ribery und Ivica Olic).

Die weiteren Ösi-Vereine neben FSV Mainz und Stuttgart bleiben in der elften Runde in den zwei Sonntag-Spielen unter sich: Eintracht Frankfurt (Ümit Korkmaz) tritt daheim gegen VfL Bochum (Christian Fuchs) und dessen neuen Trainer Heiko Herrlich an. Die TSG 1899 Hoffenheim (Andreas Ibertsberger/ohne Ramazan Özcan) trifft aufwärts auf den SC Freiburg (ohne Michael Langer). (APA)

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    Wolfsburg empfängt die in der Offensive äußerst gefährlichen Mainzer mit Andreas Ivanschitz.

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