Start der Gehaltsverhandlungen

30. Oktober 2009, 10:36
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Schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen - Salzburg und Kärnten halten an Nulllohnrunde fest

Wien - Als dritte große Gruppe nach den Metallern und den Handelsangestellten steigen am Montag die Beamten in den Ring: Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) nimmt die Gehaltsverhandlungen für knapp 350.000 Beamte und Vertragsbedienstete auf. Verhandlungspartner ist erstmals Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (S). In der ersten Runde wird es noch keine konkrete Forderung und kein Angebot geben, es geht zunächst um die Abklärung der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Ungewöhnlich ist, dass zwei Länder bereits im Vorfeld angekündigt haben, das Verhandlungsergebnis nicht nachvollziehen zu wollen: Salzburg und Kärnten planen Nulllohnrunden für ihre Landesbediensteten, wobei Salzburg 2011 um den österreichweiten Gehaltsabschluss für 2010 erhöhen und 2012 beide Steigerungen für 2011 und 2012 vornehmen will. Laut dem GÖD-Vorsitzenden Fritz Neugebauer ist es bisher erst einmal in den 1980er Jahren in der Steiermark passiert, dass ein Verhandlungsergebnis nicht umgesetzt wurde. Im Vorjahr hatten die Beamten eine Gehaltserhöhung um 3,55 Prozent erhalten, das wird heuer kaum drin sein. (APA)

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