Endergebnis: Präsident Guebuza klar wiedergewählt

11. November 2009, 21:03
  • Artikelbild
    foto: ap/momade

    Armando Guebuza, Präsident

Auch Frelimo-Partei des Staatschefs klar mit den meisten Stimmen

Maputo - Bei den Präsidentenwahlen in Mosambik hat Amtsinhaber Armando Guebuza einen klaren Sieg errungen. Dem am Mittwoch veröffentlichten amtlichen Endergebnis zufolge kam der 66-jährige Millionär auf 75 Prozent der Stimmen. Damit sei Guebuza für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt, erklärte die Wahlkommission in Maputo.

Die Parlamentswahlen, die zeitgleich mit der Präsidentenwahl am 28. Oktober stattfanden, gewann Guebuzas Frelimo-Partei. Sie baute ihre Mehrheit im 250-Sitze-Parlament den Angaben zufolge von 160 auf 191 Abgeordnete aus. Die Frelimo-Partei regiert das südostafrikanische Land seit der Unabhängigkeit von Portugal im Jahr 1975.

Lob der Wahlbeobachter

Internationale Wahlbeobachter hatten die Wahl als friedlich und gut organisiert bezeichnet. Allerdings wurden auch Vorwürfe laut, die Opposition sei in einigen Regionen an der Teilnahme an der Wahl gehindert worden.

Mosambik ist eines der ärmsten Länder der Welt: 90 Prozent der Bevölkerung leben von weniger als zwei Dollar pro Tag. Die ersten demokratischen Wahlen fanden 1994 nach einem 16-jährigen Bürgerkrieg (1976-1992) statt. (APA)

Warentester
02
31.10.2009, 22:22

"...liegen Amtsinhaber Armando Guebuza und seine Frelimo-Partei klar vorn."

"Frelimo, eine ehemals marxistische Befreiungsbewegung,..."

"Auch die Wiederwahl von Guebuza wurde erwartet. Es wäre die zweite Amtszeit für den 66-jährigen Millionär."

Offensichtlich eine sehr ehemalige marxistische Bewegung. Inzwischen scheint zumindest der Chef sehr auf Privateigentum zu stehen. Ich liebe Realsatire.

emma goldman
00
2.11.2009, 21:02

..der chinesische weg

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.