Faymann verhandelt mit Merkel und Barroso über EU-Spitzenpositionen

29. Oktober 2009, 17:04

Sozialdemokratisches Trio mit Faymann, Zapatero und Rasmussen

Brüssel - Bundeskanzler Werner Faymann (SP) wird im sozialdemokratischen Trio mit Jose Louis Zapatero (Spanien) und Poul Nyrup Rasmussen (Dänemark) Gespräche mit den europäischen Konservativen über die künftige Besetzung des EU-Ratspräsidenten und des Hohen Beauftragten für die EU-Außenpolitik führen. Faymann wird dabei vor allem mit Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso verhandeln.

Der EU-Gipfel selbst wird ja wie angekündigt keine Entscheidung über die künftigen Spitzenpositionen eines EU-Ratspräsidenten und eines Hohen Beauftragten für die EU-Außenpolitik treffen. Allerdings schien im Vorfeld der Treffen von Konservativen und Sozialdemokraten zumindest eine Vorentscheidung praktisch schon gefallen zu sein, wonach die EVP den EU-Ratspräsidenten und die Sozialdemokratie den sogenannten EU-Außenminister erhalten sollten. Die Sozialdemokraten ruderten aber zurück, weil offenbar der britische Premier Gordon Brown unbedingt seinen Vorgänger Tony Blair weiterhin als Ratsvorsitzenden haben wollte. Einig wurde man sich intern dann darauf, dass ein Trio mit den Konservativen in zwei bis drei Wochen einen Lösungsvorschlag erarbeiten soll.

Blair wird auch von zahlreichen Parteikollegen - u.a. von Kanzler Faymann - abgelehnt. Dass es einen Konflikt zwischen Brown und den anderen sozialdemokratischen Parteichefs wegen Blair gegeben hat, wurde nur halbherzig dementiert. Dem Vernehmen nach ist Brown jedenfalls mit seiner Haltung isoliert gewesen. Die Einsetzung eines Verhandlungstrios wird politisch als Gesichtswahrung für Brown gewertet. (APA)

Orakel1
01
29.10.2009, 18:10
Ich lach mich tot. BK Faymann bei dieser Entscheidungsfndung.....

...am allerwenigsten gefragt. Er hat sich schon längst selbst ins Abseits gestellt, beginnend mit seinem depperten Brief an senen Ziehvater. Dass mit ihm "verhandelt" wird, ist eine Sache der Höflichkeit. Verhandelt heißt übersetzt, die lassen ihn reden.

capcom
00
3.11.2009, 10:42

schüssel: nein, den will i ned.
gusenbauer: nein, den brauch i scho gar ned

kandidat xy: den kenn i ned. der wär supa

Christoph ************
00
1.11.2009, 22:07

Naja, aber immerhin dürfen sich die Österreich nun kaum mehr aufregen, dass sie ja angeblich gar nichts zu sagen hätten in der EU...

capcom
01
3.11.2009, 10:43

toll, in ganz europa scheitert die sozialdemokratie, nur die österreicher sind zu blöd, das zu checken. als belohnung darf dafür einer der letzten roten regierungschefs mitbestimmen wer irgendwas nicht wird. wirklich toll.

Ggg14
01
2.11.2009, 11:21

In diesem Fall müssen wir uns aufregen, dass wir etwas zu sagen haben.

Wer bringt Faymann in so eine Position? Sind die Personalreserven der Sozialdemokratie wirklich derart erschöpft?

Orakel1
00
2.11.2009, 08:28
Am Standing von Österreich innerhalb der EU hat sich ...

....nichts geändert. Es ist und bleibt ein Querulant was die europäische Idee anbetrifft....und es wird immer kleiner und unbedeutender.

fernandotorres9
00
2.11.2009, 10:19

na wenn sie das sagen

Orakel1
00
2.11.2009, 11:48
Ein einfältigeres Post als Ihriges trifft man selten.

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