Neues Gesetz soll Minderheiten vor Übergriffen schützen

29. Oktober 2009 16:46

Schärfe Strafen für sogenannte Hassverbrechen

Washington - Homosexuelle und Behinderte sollen in den USA künftig besser vor gewaltsamen Übergriffen geschützt werden. Präsident Barack Obama unterzeichnete am Mittwoch ein Gesetz, durch das Tätern höhere Strafen drohen, wenn sie durch Hass auf diese Minderheiten motiviert wurden. Dies sei ein Beitrag, "unsere Bürger vor Gewalt zu schützen, die daraus resultiert, wie sie aussehen, was sie lieben und wie sie beten", sagte Obama.

Die Gesetzgebung gilt als erster wichtiger Sieg von Schwulen und Lesben seit der Amtsübernahme Obamas im Jänner. Ein entsprechender Entwurf steckte über Jahre im Kongress fest, vor allem blockiert von den Republikanern. Das inzwischen von den Demokraten beherrschte US-Parlament billigte nun vor wenigen Wochen die Vorlage.

Mit dem Schritt weitete Obama das Gesetz gegen sogenannte Hassverbrechen aus. Bislang mussten Gewalttäter in den USA nur schärfere Strafen fürchten, wenn sie ihre Verbrechen aufgrund von Religion, Hautfarbe oder Nationalität des Opfers verübten. (APA)

Kuldip K.
 
29.10.2009 17:44
Undenkbar in Österleich...

...da müssten glatt die ganzen Hassverbrecher vom OGH entlassen werden...

IntegrierterAusländer
29.10.2009 19:21

Und warum fangen wir damit nicht gleich an?

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