"Es war Thema, dass wir heute Geschichte schreiben"

28. Oktober 2009, 20:55
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KAPFENBERG - AUSTRIA

Werner Gregoritsch (Kapfenberg-Trainer): "Es war heute Thema bei der Spielerbesprechung, dass wir heute Geschichte schreiben können. Man muss der Mannschaft gratulieren, der Sieg war mehr als verdient. Das beinharte Arbeiten und Trainieren hat sich gelohnt."

Robert Schellander (Kapfenberg-Kapitän): "Wir haben von Beginn an versucht, nach vorne zu spielen und haben heute gezeigt, was in uns steckt. Über 90 Minuten gesehen war der Sieg verdient."

Karl Daxbacher (Austria-Trainer): "Vom Spielverlauf her wäre ich mit einem Unentschieden zufrieden gewesen. Kapfenberg hat eine sehr gute Leistung geboten, sie haben sehr hart gespielt, das ist uns nicht gelegen."

Joachim Standfest (Austria-Verteidiger): "Uns hat heute die Spritzigkeit gefehlt, die uns in den vergangenen Spielen ausgezeichnet hat. Kapfenberg war sehr aggressiv und hat mit vielen Fouls unseren Spielfluss unterbunden."

KÄRNTEN - RAPID

Frenkie Schinkels (Kärnten-Trainer): "Wir haben die Partie in zwei Minuten aus der Hand gegeben. Erstens durch Defensivfehler, weil jemand sich denkt, er muss etwas zeigen, anstatt den Ball wegzuschießen, das zweite Tor war ein Stellungsfehler. Es ist traurig für die Jungs, sie haben sich viel erarbeitet. Aber auf diesem Niveau darfst du keine Fehler machen."

Peter Pacult (Rapid-Trainer): "Bis zum Ausgleichstor habe ich mir gedacht, wir können auch drei Stunden spielen und werden das Tor nicht gefährden. Die Mannschaft hat sich aber nicht aufgegeben, der Ausgleich hat das Spiel gedreht."

Rene Gartler (Rapid-Stürmer): "Der Trainer hat gesagt, dass ich mich voll reinhauen soll. Ich glaube, das ist mir nicht schlecht gelungen. Es war eine schöne Aktion von Boskovic, ich habe nur verwerten müssen."

Heinz Weber (Kärnten-Goalie): "Wir haben 1:0 geführt, das war in Ordnung, dann haben wir Fehler in der Abwehr gemacht. Wir sind wieder unseren Fehlern nachgelaufen, die wir vorher nicht gemacht haben. Sicher ist Frust da. Mit zwei Siegen ist es an der Zeit, dass wir gewinnen, sonst brauchen wir nicht daran zu denken, ob es gut geht oder nicht. Ob Schinkels bleibt oder nicht, haben nicht wir zu entscheiden, das müssen anderen entscheiden."

Leonhard Kaufmann (Kärnten-Torschütze): "Jetzt stehen wieder mit null Punkten da. Wir waren ebenbürtig, am Ende machten wir wieder bittere Eigenfehler. Es ist bitter, wenn wir uns selbst um die eigenen Früchte bringen. Wir können nur weiter trainieren und hoffen, dass die Punkte kommen."

LASK - RED BULL

Huub Stevens (Salzburg-Trainer): "Ich finde, dass wir bis zum Sechzehner eine Reaktion gezeigt haben. So viele Chancen, wie wir uns erkämpft und nicht genutzt haben - da müssen wir uns fragen, was wir da oben zu suchen haben. Ich habe heute eine Mannschaft gesehen, die aggressiv Meter macht, im Strafraum waren wir dann aber zahnlos."

Matthias Hamann (LASK-Trainer): "Wir können mit dem Ergebnis leichter leben als Salzburg. Das ist ein Punktgewinn für uns. Salzburg war spieltechnisch überlegen, aber wir haben auch klare Chancen gehabt. Mit einem Quäntchen Glück hätten wir gewinnen können."

MATTERSBURG - STURM

Franco Foda (Sturm-Graz-Trainer): "Ich bin sehr zufrieden, die Mannschaft hat gut gespielt und einen souveränen Sieg gefeiert. Schade, dass wir vor der Pause zwei Sitzer ausgelassen haben, sonst hätten wir noch mehr Ruhe gehabt."

Franz Lederer (Mattersburg-Trainer): "Wir haben sehr gut begonnen, aber die Luft war sehr schnell draußen. Danach sind wir nicht mehr richtig ins Spiel gekommen. Wir haben zu viele Bälle verschenkt."

Jakob Jantscher (Sturm-Graz-Torschütze): "Gegen einen Gegner wie Mattersburg ist es immer unangenehm zu spielen. Das erste Tor war eine Erleichterung für uns. Es ist positiv, dass wir wieder näher zur Spitze gekommen sind."

RIED - WR. NEUSTADT

Paul Gludovatz (Ried-Trainer): "Wiener Neustadt hat uns alles abverlangt. Jetzt steht die Regeneration im Vordergrund, um Rapid am Samstag Paroli bieten zu können."

Helmut Kraft (Neustadt-Trainer): "Wir haben das Spiel über weite Strecken kontrolliert, zwei schwere Fehler haben es aber zum Kippen gebracht. Es fehlten dann die Möglichkeiten, das Spiel umzudrehen."

 

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