Neuer Taifun rast auf Philippinen zu

28. Oktober 2009, 19:45
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Regierung rät Bevölkerung vor Allerheiligen-Besuchen auf den Friedhöfen ab

Manila - Aus Angst vor dem herannahenden Taifun "Mirinae" hat die Regierung der Philippinen ihrer Bevölkerung von den traditionellen Allerheiligen-Besuchen auf den Friedhöfen abgeraten.

"Mirinae" zieht derzeit mit bis zu 135 km/h in nordwestlicher Richtung über den Pazifik. Voraussichtlich am Samstag soll er die Inselgruppe im pazifischen Ozean treffen.

Allerheiligen am 1. November ist auf den überwiegend katholisch geprägten Philippinen traditionell der Tag, an dem die Menschen an den Gräbern ihrer Toten gedenken - Zehntausende bleiben sogar über Nacht auf den Friedhöfen. Die vielen Trauernden in den ländlichen Gebieten könnten zu Problemen führen, wenn der Taifun die Philippinen trifft, warnte Teodoro. "Sie könnten dort eingeschlossen werden, das könnte den Verkehr verstopfen (...) und die Hilfsmaßnahmen verzögern, die unter Umständen nötig werden."

Die Philippinen sind erst Ende September von einem verheerenden Sturm heimgesucht worden, kurz darauf brachte ein weiterer Taifun massive Überschwemmungen und Erdrutsche. Fast 1.000 Menschen starben, es entstand ein Schaden von rund 530 Millionen Euro.  (APA)

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    Auch in den Kirchen bereitet man sich auf den Taifun "Mirinae" vor

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