Intel: Privatkunden-PC-Markt in Österreich trotz Krise stabil

28. Oktober 2009, 14:59
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Firmengeschäft laut Gartner-Studie um rund ein Viertel eingebrochen

Die Krise hat den heimischen PC-Markt zumindest bei den Privatkunden kaum trudeln lassen. Wie der weltgrößte Chiphersteller Intel bei einer Präsentation in Wien erläuterte, ging in Österreich der Umsatz bei PCs für Private (stationäre und mobile Geräte) im 2. Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahresquartal nur um ein Prozent zurück. Bei Geschäftskunden hingegen brach der Markt im zweiten Quartal im Vorjahresvergleich um satte 27 Prozent ein, geht aus einer Studie des Marktforschers Gartner hervor.

Stabil

Der Privatkunden-PC-Markt sei eben ein "sehr stabiles Geschäft", erläuterte der Intel-Geschäftsführer für Deutschland und Österreich, Hannes Schwaderer, vor Journalisten. Der Konzern selber gibt keine Länderzahlen heraus. In Österreich wurde im April 2009 ein Intel-Vertriebs- und Kontaktbüro eingerichtet, geführt wird der Bereich allerdings von München aus, wo die Deutschland-Zentrale von Intel ihren Sitz hat.

Weltweit leidet der IT-Konzern unter der Krise, in den ersten zwei Quartalen 2009 wurden wegen der großen Unsicherheiten erstmals in der Intel-Firmengeschichte überhaupt keine Ausblicke gegeben. Auch Gartner habe 2009 seine Prognosen zweimal revidieren müssen, führt Schwaderer aus. Laut den jüngst veröffentlichten Intel-Ergebnissen für das dritte Quartal schaut die Chip-Welt wieder etwas besser aus. Für 2010 wird eine erhebliche Verbesserung der Nachfrage erwartet. 2010 könnte dadurch wieder das Niveau des Jahres 2007 erreicht werden.

Die IT verbrauche weltweit schon 2 Prozent des Stroms

Die Investitionen in Forschung und Entwicklung setzt der Chip-Gigant trotz Krise weiter fort. Dabei wird auch eine Steigerung der Energieeffizienz angestrebt. Die IT verbrauche weltweit schon 2 Prozent des Stroms, der Verbrauch könnte durch die künftige Kommunikation der Geräte untereinander weiter steigen. In München werden bei einem Test-Projekt in einem Rechenzentrum die optimalen Bedingungen hinsichtlich des Energieverbrauchs gesucht. Nur eines von vier verbrauchten Watt gehe derzeit in die Rechenleistung des Computers, der Rest werde für Kühlung und Lüftung genutzt. (APA)

 

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