LehrerInnen machen gegen World of Warcraft mobil

28. Oktober 2009 14:50
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    Foto: archiv

    Die Broschüre vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) informiert über die Gefahren des Computerspielens.

Initiative gestartet, die über die Gefahr durch Onlinerollenspiele - besonders durch World of Warcraft - aufklären soll

In Deutschland sorgt wieder einmal eine Kampagne über die Gefahren von Online-Rollenspielen für Aufsehen. Im Zentrum der Kritik steht vor allem World of Warcraft.

Gefahr durch Online-Rollenspiele

Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) hat gemeinsam mit dem Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachen, das bereits für seine äußerst kritisch haltung zu Computerspielen bekannt ist, eine Informationskampagne gestartet, die auf die Gefahr durch die Online-Spiele hinweisen soll. Im Rahmen der Initiative werden Seminare wie auch eine eigene Broschüre über Onlinespiele angeboten.

Computersüchtig

Laut den veröffentlichten Zahlen in der Info-Broschüre sind in Deutschland bereits 2,7 Prozent der 15-Jährigen computersüchtig und über 3 Prozent gefährdet, die meisten davon Jungen. Tendenz weiter steigend. In der BLLV-Lektüre finden sich einige kritische Einstellung zu Onlinespielen: "Computersüchtige Kinder vernachlässigen die Schule und verlieren die Lust an Freizeitaktivitäten und Hobbys. Stattdessen ziehen sie sich aus dem Familienleben und dem Freundeskreis zurück. Sie spielen oft bis tief in die Nacht - meistens ohne Wissen der Eltern - und treffen sich mit Freunden nur noch zum Computerspielen."

SpielerInnen sind desinteressierte SchülerInnen

Laut BLLV steige die Zahl der " desinteressierten, im Unterricht abwesenden SchülerInnen". Die Gründe dafür sollen auch bei den Online-Rollenspielen zu suchen sein. Allerdings, so der BLLV weiter, werde "ähnlich wie in der Zigarettenindustrie ... das Suchtpotenzial ... von der Spieleindustrie gering geredet und bagatellisiert."(red)

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Posting 1 bis 25 von 77
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Killa vomBilla
06.01.2010 10:50
OHO

Verbringen die Kids zuwenig Zeit im heimischen Bierzelt
saufens zuwenig??

Der bruder einer Lehrerin vom Verband ist Braumeister und hat sich darüber aufgeregt warum er sowenig kohle macht darauf hin wurden mal ein paar märchen erfunden
die den umsatzt wieder steigern sollen.

PC Kids gehen nicht aufs Oktoberfest da ist die Kultur in gefahr.

Achsoja das treffen dieser Kids ist ein schweiger der Lämmer 13-18jährige plaudern nicht gerne
weil sie das nicht von ihren Eltern die eine ruhe haben wollten gelernt haben.

;o)

Punky Punk
 
09.12.2009 16:27

solange sich die spiele welt nicht dynamisch verändert und das game irgendwann ausgespielt werden kann ist die gefahr nie wieder von dem ding wegzukommen eher gering...

vielleicht sollten sich die spieler auch bewusst werden das das nur ein video game ist das soziale kontakte nicht ersetzen kann und sich die leute die sich dort zusammentun mal persönlich treffen sollten um sich auszutauschen vielleicht will der eine oder andere dann lieber diese leute treffen anstatt sie nur im netz über einen avatar zu bestaunen.,

so go
08.12.2009 13:30
WOW ist kein BABYSITTER!

Aber Eltern sind nach dem Zeugen von Kindern eben nicht viel klüger als zuvor, obwohl wir soviel geübt, gelernt und studiert haben!

TopperHaarli
20.11.2009 12:42

Wenn ich täglich 3 Stunden spiele ist das noch kein Problem. Spielesüchtig ist, wenn ich nach diesen 3 Stunden aber einfach nicht aufhören kann und andere, für mein Leben eigentlich wichtigere, Dinge vernachlässige und ich mir dadurch meine eigene Zukunft (= Realität) verbaue. Vielleicht wird aber genau das beabsichtigt? Der Realität zu entkommen? Man holt sich die "Lust" aus dem Spiel, weil mein derzeitiges Leben zu wenig hergibt ... oder aus welchem Grund auch immer. Ein normaler Mensch hat aber so viel Verstand, das ab einem gewissen Zeitpunkt zu erkennen, und er ist dann fähig einfach mit dem Spielen aufzuhören. Jede starke Form von Verlangen macht uns zu seines Sklaven ;-)

Ringweltler
08.11.2009 14:47
Der Artikel wurde wie von einem Kabarettisten

geschrieben - sehr lustig *lol*

Verlieren Lust auf Hobbys (Spiele spielen ist ein Hobby) und ziehen sich aus dem Freundeskreis zurück, um sich dann wieder mit Freunden zum zocken zu treffen. aha.

Damals spielte ich total gerne Fußball. Ich habe sogar öfters die Schule geschwänzt, um mit meinen Freunden heimlich fußballspielen zu gehen. War ich damals nun auch süchtig? Ich denke, als Kind ist man halt so - die Schule hat mich auch nicht so wahnsinnig interessiert.

Heute bin ich schon lange volljährig und kann gott sei dank machen, was ich will (zB den halben Tag Dragon Age gamen, ich Süchtling hehe)

Dein schönster Traum
15.11.2009 12:02
Die Schule dient doch vor allem zwei Zwecken...

...seien wir uns doch ehrlich:

a) Kindern die Freude am Lernen auszutreiben

und

b) Selektion - ein Beamter, der von den Eltern finanziert wird, bestimmt eigenmächtig, was aus den Kindern später werden darf

shilina shinx
04.11.2009 11:05
WOW

Bitte macht es endlich ab 18. Dann sind wir die leidige Diskussion endlich los.

Denn ein Volljähriger muss selbst wissen, ob er sich einer Suchtgefahr ausliefert.

Meidlinger1121
03.11.2009 15:53
welche Kids?

Also in meiner Wiener Zockerrunde bei Diablo2 war ich der Jüngste mit 30+ . Ein Spieler aus Deutschland den ich auch persönlich getroffen habe ging sogar in Pension in der Zockerphase und hatte dann noch mehr Zeit zum zocken. *g*
Bei WoW hab ich auch noch nicht viele Kids getroffen. Zu denen ich jetzt schon den längsten Kontakt habe sind beide älter als ich und regelmäßig im B-Net.

blauer hai
03.11.2009 00:19

Hilfe rettet mich !
Ich bin auch Computersüchtig!

Ich rauche und trinke zwar nicht sitze aber jeden Abend 3 Stunden vor dem Computer ( manchmal auch 4 )

Und Schuld sind nur die bösen Raubkopierer :)

Ben Vassy
02.11.2009 09:45
Typisch für das Thema...

... daß sich wieder nur die Lehrerinnen verschnupft zeigen. Ihren männlichen Kollegen dürfts egal sein.

Endless_Zockerin
04.11.2009 20:51

Die männlichen Kollegen zocken wahrscheinlich selber ;D

M. C. Escher
31.10.2009 08:34
jaja - Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!

man kann schließlich nicht jedes potentielle Problem für die Zukunft unserer leistungsorientierten Jugend nach Brüssel schicken...

Raubkopierer
29.10.2009 17:33

die kinder sind desinteressiert, weil die schule langweilig, autoritär, fantasielos und dämlich ist.

Ben Vassy
02.11.2009 09:44

... ganz im Gegensatz zum späteren Arbeitsleben, das spannend, antiautoritär von Phantasieblumen so voll wie eine bunte 70er-Jahre Tapete ist.

Woher kommt eigentlich der schwachsinnige Anspruch, daß alles immer lustig sein und ohne Autorität funktionieren muß? Kriegt man solche Ideen beim Videospielen?

Dein schönster Traum
15.11.2009 12:12
Also, ganz offen gesagt...

...ich kenne genug Menschen (dazu gehöre auch ich), in deren Leben alles besser geworden ist, nachdem sie endlich die Schulzeit hinter sich gelassen haben.

Im Arbeitsleben gibts dann Anerkennung, Selbstverwirklichung und man hat einen Platz, in der Schule hat man das alles eben nicht, da gibts vor allem Notendruck, Beamtenmikado und Druck von Seiten der Eltern.

Wir sind die Guten!
13.11.2009 13:01
das ganze Leben hat spannend und befriedigend zu sein, schließlich hat man ja nur eines!

und immer wenn dem nicht so ist, hat man es in die Hand zu nehmen und alles entsprechend zu gestalten! Gemäß Ihrer ansicht ist die Schule wohl einzig dazu da zu lernen sich mit Dingen abzufinden, oder! NIEMALS sage ich da!

Ben Vassy
13.11.2009 17:43

"Sich mit Dingen abzufinden" - vor allem es zu lernen - gehört zwingend zum Leben (und zum *Zusammen*leben!) dazu.

Menschen, die das nicht können, sind idR selbst unglücklich und machen ihren Mitmenschen das Leben zur Hölle.

A Voice
20.11.2009 13:23
Falsch

Menschen die nur das können sind unglücklich und machen anderen das Leben zur Hölle.
Von wegen erkennen, was änderbar ist.

Raubkopierer
02.11.2009 15:53

das arbeitsleben kann, vorrausgesetzt man ist in einem beruf tätig der einen erfüllt und spass macht, spannend sein, blumen müssen nicht sein, es sei denn man steht drauf. und ich hab nichts von "spass" gesagt. es sollte nur nicht stumpf-sterbenslangweilig und neugier abtötend sein wie es nun ml ist, und ich kann mir nicht vorstellen dass das anerziehen von autoritätshörigkeit was gutes ist. diese ideen bekommt man nicht beim videospielen, sondern beim lesen. von büchern. und bevor sie mir noch vorwerfen, ich wollte meine jugend in den 70ern zelebrieren eines. ich bin 18.

Ben Vassy
02.11.2009 18:38

blinde autoritätshörigkeit is die eine sache (und sicher keine gute).

autoritäten anzuerkennen und zu verstehen, daß zusammenleben in einer gesellschaft nur so funktionert... das ist etwas anderes. ich seh darin nichts schlechtes. ganz im gegenteil: ein großer teil der probleme, in die unsere gesellschaft hineingeschlittert ist, kommt eben genau daher, daß autorität immer als etwas negatives aufgefaßt und abgelehnt wird.

Raubkopierer
03.11.2009 06:19

jedenfalls in meiner schule war von "anerkennen" nicht die rede.

da dude
30.10.2009 13:25

genau so ist es.

Van Braun
29.10.2009 16:51
RocknRoll, Comics, Computerspiele

Alles Teufelszeug!

Raubkopierer
02.11.2009 15:54

bücher nicht vergessen. bis auf das eine.

Die andere Meinung
 
29.10.2009 15:18
Laut den veröffentlichten Zahlen in der Info-Broschüre sind in Deutschland bereits 2,7 Prozent der 15-Jährigen computersüchtig und über 3 Prozent gefährdet, die meisten davon Jungen.

gegenstudie:
ca. 100% aller lehrer sind schul-süchtig!!
bitte sofort therapieren (oder besser: wegsperren!).

dürften alle pädophil sein, noch dazu..

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